Gefühlt wurde im Genre der Sport-Komödie inzwischen beinahe jede Disziplin mindestens einmal durchgespielt: In „Happy Gilmore“ drehte sich alles um Golf, in „Kingpin“ ums Bowling, in „The Mighty Ducks“ um Eishockey, in „Weiße Jungs bringen's nicht“ um Basketball, in „Helden aus der zweiten Reihe“ um Football, in „Voll auf die Nüsse“ um Dodgeball – und das sind längst nicht alle Beispiele. Das Interesse an Sport-Komödien ist seit jeher ungebrochen. Mit der Fußball-Serie „Ted Lasso“ gelang zuletzt sogar eines der besten und zugleich charmantesten Formate der Gegenwart.
Auf Apple TV erwartet euch ab heute der nächste Eintrag in dieses traditionsreiche Genre: „The Dink“. Diesmal steht allerdings keine der großen, weltweit etablierten Sportarten im Mittelpunkt, sondern eine, von der hierzulande vermutlich viele Menschen noch nie gehört haben: Pickleball. Die vergleichsweise junge Trendsportart vereint Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis – und bringt damit hoffentlich beste Voraussetzungen für kleinere wie größere Lacher mit.
Darum geht’s in "The Dink"
Früher war Dusty Boyd (Jake Johnson) ein erfolgreicher Tennisprofi. Nach einer schweren Verletzung ist seine Karriere jedoch längst Geschichte. Seinen Lebensunterhalt verdient er inzwischen damit, meist hoffnungslos untalentierten Kindern Tennisunterricht zu geben – ausgerechnet in dem Country Club, den sein grimmiger Vater Chuck (Ed Harris) leitet.
Als seine alte Verletzung erneut aufbricht, kann Dusty schließlich überhaupt nicht mehr spielen. Sein Arzt Dr. Stone (Ben Stiller) empfiehlt ihm deshalb im Rahmen der Rehabilitation Pickleball – eine vor allem bei Senior*innen beliebte Trendsportart, die Dusty beinahe ebenso sehr verabscheut wie sein Vater Chuck. Doch an der Seite seiner neuen Doppelpartnerin Candace (Mary Steenburgen) entdeckt er schon bald eine unerwartete Leidenschaft für das Spiel.
Neben Jake Johnson („New Girl“), Ed Harris („A History Of Violence“), Ben Stiller („Verrückt nach Mary“) und Mary Steenburgen („Stiefbrüder“) gehören außerdem Patton Oswalt („King Of Queens“), Chris Parnell („Anchorman“) sowie die ehemaligen Tennisstars John McEnroe und Andy Roddick zum Ensemble. Inszeniert wurde „The Dink“ von Josh Greenbaum, der bereits mit „Barb And Star Go To Vista Del Mar“ sein Gespür für schräge Komödien unter Beweis stellte. Das Drehbuch stammt von Sean Clements, der unter anderem als Autor an „Ash Vs Evil Dead“ beteiligt war.
Übrigens: Josh Greenbaum hatte inzwischen auch das Privileg, die Fortsetzung einer echten Kult-Komödie zu inszenieren: „Spaceballs 2“. Kürzlich wurde bereits das erste Poster veröffentlicht, das einen der ikonischsten Momente des Originals augenzwinkernd aufgreift. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Das erste Poster zu "Spaceballs 2" ist da - und feiert einen legendären Moment des Originals*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.