Die 3 besten Filme, die ihr diese Woche bei Amazon Prime Video schauen müsst
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Euch erschlägt die riesige Auswahl bei den Streamingdiensten? Dann helfen euch unsere ausgewählten Tipps. Auch in dieser Woche möchten wir euch wieder drei empfehlenswerte Filme für die kommende Woche im Prime-Video-Abo ans Herz legen.

Beinahe jeden Tag kommen bei den Streaminganbietern neue Titel hinzu – Filme, Serien, Mini-Serien und Dokus. Da verliert man schnell mal den Durchblick. Aber zum Glück habt ihr uns! Woche für Woche suchen wir im Angebot von Amazon Prime Video für euch nach empfehlenswerten Klassikern, übersehenen Filmperlen und absoluten Geheimtipps, die mit gültigem Abo ohne Aufpreis abrufbar sind.

Diesmal: Heist-Action mit Starbesetzung, ein etwas anderes Horror-Remake und ein FSK-18-Skandalfilm...

"Ronin" (1998)

Mit „Ronin“ legte ein alter Hase im Regie-Geschäft ein spätes, mitreißendes Meisterwerk vor: die auf temporeiche Actionstreifen spezialisierte Regie-Legende John Frankenheimer („Grand Prix“). Im erlesen besetzten Action-Thriller heuern Robert De Niro, Jean Reno und einige andere namhafte Stars (Stellan Skarsgård, Sean Bean u. a.) als Ex-Agenten bei einem Überfall-Kommando an. Ihr Auftrag: Sie sollen einer Verbrecherorganisation einen geheimnisvollen Koffer abjagen. Während des waghalsigen Jobs bekommen sie es mit der IRA und der russischen Mafia zu tun.

Aufwendige, spektakuläre Autoverfolgungsjagden, brachiale Schusswechsel und eine rasante Inszenierung, die kaum Luft zum Atem lässt – das ist „Ronin“ (Rotten-Tomatoes-Publikums-Score: 80 Prozent), dessen Auto-Stunt-Szenen von Frankenheimer selbst geleitet wurden. Der bekennende Liebhaber schneller Autos konnte seine Leidenschaft für Geschwindigkeit hier vollends ausleben. Wer auf realistische, schnörkellose Action-Klassiker à la „Bullitt“, „French Connection“ oder „Heat“ steht, sollte sich „Ronin“ nicht entgehen lassen.

"Suspiria" (2018)

2017 legte Regisseur Luca Guadagnino mit „Call Me By Your Name“ einen der schönsten und klügsten Liebesfilme der letzten Jahre vor. Schon im Jahr danach begab er sich in die Untiefen finstersten (Hexen-)Horrors. Mit „Suspiria“ bewies der Italiener, der bis dahin vor allem Dokus und romantische Stoffe umgesetzt hatte, dass er gleichsam ein Meister des gepflegten, atmosphärischen und ästhetischen Horrorfilms ist.

Als Vorlage diente dem Filmemacher der gleichnamige Klassiker von Dario Argento aus dem Jahr 1977. Guadagnino nahm an dem einflussreichen Giallo-Kultfilm eine radikale Frischenzellenkur vor und verpasste ihm thematisch einen modernen Anstrich. Zwar geht es auch im Remake von „Suspiria“ um eine Tanzakademie, die Schauplatz grässlicher Rituale und mysteriöser Vorkommnisse ist – und das alles unter Leitung der uralten, geheimnisvollen Hexe Mutter Suspiriorum. Doch sonst ist vieles anders in diesem erlesen ausgestatteten, namhaften besetzten (Dakota Johnson, Tilda Swinton, Mia Goth) Werk.

Themen wie Weiblichkeit, Mutterschaft und Machtmissbrauch stehen im Zentrum dieses 150 (!) Minuten langen, rauschhaften Trips. Ein audiovisuell überaus reizvolles Erlebnis, in dem den Hexen ausdrucksstarke Körperkunst und rituelle Tänze als „Waffen“ zum Machterhalt dienen. Um euch auf dieses gelungene Remake einzustimmen, lohnt auch ein Blick in den Trailer:

"Natural Born Killers" (1994)

„Oliver Stones […] brachialstes Werk bleibt einer der besten und wichtigsten Filme, die je produziert wurden“, schreibt unser Autor Samuel Rothenpieler in seiner FILMSTARTS-Kritik über „Natur Born Killers“. Bei diesem Mix aus pechschwarzer Satire, Roadmovie, Thriller und Romanze handelt es sich um eines der aufsehenerregendsten Werke der 90er-Jahre – der kritisch wie wenige andere Filme die Sensationsgier der Medien auf den Punkt bringt.

Der Film folgt dem mordenden Liebespaar Mickey und Mallory Knox (Woody Harrelson, Juliette Lewis), die bei ihrer Flucht vor der Polizei eine Spur aus Gewalt und Verderben entlang der US-Highways zurücklassen. In der Öffentlichkeit entwickelt sich ein riesiger Hype um die zwei, die als eine Art moderne Version von Bonnie und Clyde gelten. Nicht ganz unschuldig daran ist der schmierige TV-Reporter Wayner Gale (Robert Downey jr.), der vom medialen Kult um das Killer-Duo profitieren will.

Der mit weiteren namhaften Stars wie Tommy Lee Jones und Tom Sizemore gespickte, mit einem großartigen Soundtrack unterlegte Wahnsinns-Trip ist von den realen Morden rund um Charles Starkweather und Caril Ann Fugate inspiriert. Das Serientäter-Paar beging 1958 eine Mordserie in Nebraska und Wyoming, der elf Menschen zum Opfer fielen.

Die langen, ausgefeilten Dialoge und die deftigen Gewaltspitzen in „Natural Born Killers“ erinnern übrigens nicht von ungefähr an Quentin Tarantino: Der Regie-Visionär und „Pulp Fiction“-Macher schrieb das Originaldrehbuch zu dieser fesselnden Außenseiter-Ode, zu der ihr euch nachfolgend den Trailer anschauen könnt:

Hinweis: Beim vorliegenden Text handelt es sich um eine Zusammenstellung von Streaming-Tipps, die schon zuvor in verschiedenen Artikeln auf FILMSTARTS erschienen sind.

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Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.
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