Mit Filmen wie „Memento“, „Prestige“, „Inception“, „Interstellar“ und der „Dark Knight“-Trilogie sowie mit seinem Atombomben-Biopic „Oppenheimer“ avancierte Christopher Nolan in den vergangenen Jahrzehnten zu den angesehensten Filmemachern Hollywoods – dem Studios mittlerweile blind vertrauen. Warum, untermalt der Engländer aktuell einmal mehr mit seinem gewaltigen Fantasy-Epos „Die Odyssee“. Doch mit welchen Filmen vertreibt sich so ein außergewöhnlicher Filmemacher eigentlich selbst so die Zeit?
Nun, wenig überraschend zählt Nolan etwa „2001: Odyssee im Weltraum“-Macher Stanley Kubrick zu seinen großen Inspirationen sowie zu jenen Regisseuren, von deren Filmen er einfach nie genug bekommt. Für „Die Odyssee“ standen derweil Akira Kurosawas „Ran“ sowie Andrei Tarkowskis „Andrej Rubljow“ Pate – zwei unbestrittene Meisterwerke der Filmgeschichte, die beim breiten Mainstream-Publikum nichtsdestotrotz aber eben auch als ein wenig „artsy fartsy“ abgestempelt werden könnten. Doch Christopher Nolan brennt auch fürs kurzweilig-launige Blockbuster-Kino – wie er unter anderem mit seiner Liebeserklärung an „Ricky Bobby - König der Rennfahrer“ bestätigte:
"Da werde ich nie umschalten": "Oppenheimer"-Regisseur Christopher Nolan feiert Will-Ferrell-KomödieEin Film, bei dem so ein meisterhafter Geschichtenerzähler wie der „Dunkirk“-Regisseur nie umschalten kann, wenn er über ihn stolpert? Der kann doch eigentlich nur gut sein… oder? Davon könnt ihr euch ab dem 6. August erstmals in 4K ein Bild machen:
Sony und PLAION PICTURES spendieren der Komödie, die 2006 beachtliche 163 Millionen Dollar in die Kinokassen spülte, eine limitierte UHD-Edition im Steelbook anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums – und sorgt damit zudem für ein Heimkino-Comeback. Sowohl im stationären Handel als auch online bekommt man „Ricky Bobby“ nämlich kaum noch auf DVD* und Blu-ray*. Am günstigsten fährt, wer ohnehin lieber streamt. Die Rennsport-Sause gibt's bereits ab 3,99 Euro als Video-on-Demand, auch in 4K:
Gefeiert selbst von Christopher Nolan: Das ist "Ricky Bobby"
Im Zentrum des Films steht der titelgebende Ricky Bobby (Will Ferrell), der sein ganzes Leben davon träumte, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Rennfahrer zu werden. Ganz nach dem Motto „Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte“ setzt er alles daran, der Schnellste zu sein – und schwingt sich so tatsächlich zum Star der NASCAR-Szene auf.
Ein schickes Haus am See, eine wunderschöne Frau, zwei Söhne, ein hochdotierter Sponsorenvertrag – ja, Ricky Bobby ist zweifelsohne ganz oben angekommen. Doch dann tritt plötzlich der ehemalige Formel-1-Fahrer Jean Girard (Sacha Baron Cohen) auf den Plan – und will ihm seinen Platz streitig machen…
„Ricky Bobby“ ist eine liebenswerte Komödie um einen ebenso einfältigen wie liebenswerten Helden, der vor allem durch Will Ferrells energetische All-In-Performance zum Publikumsliebling avancierte. Ob er sich gerade auf seine ganz eigene Art und Weise durch eine Panikattacke kämpft, zu „Tage des Donners“-Star Tom Cruise betet oder reihenweise Sprüche vom Band lässt, die Fans auch heute noch regelmäßig zitieren: Ricky Bobby mag bekloppt sein, hat das Herz aber definitiv am richtigen Fleck – und genau deswegen hat seine Geschichte auch so viele Fans. Zu denen auch Christopher Nolan zählt.
Ob Christopher Nolan irgendwann einmal selbst eine Komödie inszenieren wird? Zumindest eine RomCom sollten wir von ihm wohl nicht erwarten. Warum dem Regisseur davor graut, lest ihr im nachfolgenden Artikel.
"Ich hätte schreckliche Angst davor": "Die Odyssee"-Macher Christopher Nolan wird niemals einen Film in diesem Genre drehen*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.