„Der Pate II“, „Das Imperium schlägt zurück“, „Terminator 2“: Ja, unter den Fortsetzungen, die von vielen Cinephilen sogar (noch) höher als ihre ikonischen Vorgänger eingestuft werden, tummelt sich wahrlich namhafte Prominenz. Einen ganz so großen Popkultur-Fußabdruck wird Hape Kerkeling mit seinem Alter Ego Horst Schlämmer zwar wohl nicht mehr hinterlassen, zumindest in einem Punkt aber konnte er mit den oben genannten Kino-Meilensteinen aber gleichziehen:
17 Jahre nach „Horst Schlämmer - Isch kandidiere!“ stellt „Horst Schlämmer sucht das Glück“ den ersten Leinwandauftritt der TV-Kultfigur in den Schatten. Und wie! In der FILMSTARTS-Kritik schneidet der neue Film sogar gleich doppelt so gut wie der Vorgänger ab …
… auch wenn man das an dieser Stelle auch ein wenig in Relation setzen muss. Denn die „auf 96 Minuten aufgeblasene Sketchparade, die im Kinoformat nie wirklich funktioniert“ aus dem Jahr 2009 kam letztlich auf nicht mehr als 1,5 von 5 möglichen Sternen. Unsere Kritik kam daher auch eher einer Warnung als einer Empfehlung gleich. Das im März 2026 geglückte Comeback (über 650.000 verkaufte Tickets), das immerhin mit 3 Sternen bedacht wurde, lohnt sich derweil durchaus, vor allem für alteingesessene Fans – und kommt am 14. August endlich ins Heimkino …
… und als Video-on-Demand streamen, etwa bei Amazon Prime Video*, könnt ihr den Film sogar schon jetzt!
"Horst Schlämmer sucht das Glück": Buntes Potpourri der Situationskomik
Das aktuelle Weltgeschehen wirkt sich selbstredend auch auf die Nachrichten aus, die den Menschen zunehmend die Hoffnung auf eine Zukunft, in der alles besser wird, nimmt. Das erkennt auch Horst Schlämmer (Hape Kerkeling), den schließlich eine Frage nicht mehr loslässt: Wie sollen die Menschen nur wieder glücklich werden? Als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatt will er genau das herausfinden – und macht sich schließlich auf den Weg quer durch Deutschland, um die Antwort zu herauszufinden…
Regisseur Sven Unterwaldt („Die Schule der magischen Tiere 3“) bringt „deutlich mehr Routine und Tempo“ mit als es der erste Schlämmer-Film noch hatte, so FILMSTARTS-Kritiker Markus Tschiedert. Auch wenn sich Teil 2 letztlich doch vorwiegend ans alteingesessene Publikum richtet und damit kaum neue Fans gewinnen dürfte. Wenn Kerkeling wie gewohnt im Mockumentary-Style die deutsche Fernsehkultur durch den Kakao zieht, dürfte das nämlich vor allem diejenigen amüsieren, die auch noch zwischen Heimatfilmen und Telenovelas aufgewachsen sind. Warum der Film am Ende aber sogar „um Welten besser als der erste Teil“ ist, könnt ihr im Detail in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik nachlesen.
Kürzlich landete übrigens auch schon ein Sequel in den Heimkinos, dessen Vorgänger inzwischen fast 40 (!) Jahre auf dem Buckel hat. Ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.
"Ein bitterböser Slasher-Spaß": 37 (!) Jahre mussten wir auf diese Fortsetzung warten – jetzt kommt sie endlich ins Heimkino*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.