Versteckt auf Disney+: Dieser Mystery-Thriller enttäuschte vor 18 (!) Jahren im Kino – eine neue Horror-Fassung soll nun die Fans versöhnen

„Akte X“ war eigentlich bereits abgeschlossen, doch 2008 kehrten Mulder und Scully doch noch einmal auf die Leinwand zurück. Doch „Akte X: Jenseits der Wahrheit“ kam bei den Fans nicht gut an. Jetzt gibt es einen neuen Director's Cut bei Disney+.

In den 90ern war die Sci-Fi-Mystery-Serie „Akte X“ ein echter Straßenfeger. Im Familien- und Freundeskreis, am Arbeitsplatz und auf den Schulhöfen waren die neuesten Fälle von Mulder und Scully Gesprächsthema – auch in Deutschland. 1998 wagte das FBI-Duo mit „Akte X - Der Film“, der als Bindeglied zwischen der fünften und sechsten Staffel diente, endlich auch den Sprung auf die große Leinwand – und das sogar mit Erfolg.

Nach dem (vorläufigen) Ende der Serie wurde 2008 mit „Akte X - Jenseits der Wahrheit“ noch ein weiteres Leinwand-Abenteuer nachgeschoben. Doch der Mystery-Thriller im eisigen Norden konnte weder bei der Fachpresse noch beim Publikum richtig punkten. Durchaus schade, denn im zweiten Kino-Abenteuer gibt es ein paar schöne – und überaus intime – Momente zwischen Mulder und Scully. Doch leider fehlte es ausgerechnet an jener Zutaten, die die Serie eigentlich immer auszeichnete: unheimliche Atmosphäre und schauriger Horror!

Mit „Akte X – Jenseits der Wahrheit – Vrach Frankenshteyn“ gibt es nun aber 18 (!) Jahre nach Erscheinen einen neuen Director's Cut, der deutlich brutaler und schauriger sein soll als das Original. Ob diese Fassung die Fans mit dem Film versöhnen kann? Das könnt ihr jetzt selbst herausfinden. Wer die neue Schnittversion streamen will, muss jedoch etwas suchen, denn sie hat keinen eigenen Eintrag bekommen, sondern wurde in den Extras von „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ versteckt:

"Akte X – Jenseits der Wahrheit – Vrach Frankenshteyn": Das ist die Handlung

FBI-Agentin Monica Bannan (Xantha Radley) ist spurlos verschwunden und möglicherweise sogar tot. Bei ihren Ermittlungen stößt ihre Kollegin Dakota Whitney (Amanda Peet) auf Pater Joseph Crissman (Billy Connolly), der trotz seines zweifelhaften Rufs als Pädophiler eine heiße Spur zu liefern scheint. Allerdings spricht der Geistliche von geheimnisvollen Visionen, was bei den Bundesbehörden eher Misstrauen als Zuversicht weckt. Als Whitneys Partner Mosley Drummy (Alvin „Xzibit“ Joiner) davon abrät, greift sie zu einem letzten Strohhalm.

Whitney bittet Ex-Agentin Dana Scully (Gillian Anderson), die inzwischen in einem Krankenhaus arbeitet, um Hilfe und versucht, über sie Kontakt zu Fox Mulder (David Duchovny) aufzunehmen. Der Spezialist für übersinnliche Phänomene hat sich sechs Jahre nach seinem unrühmlichen Abschied vom FBI komplett zurückgezogen. Zunächst zögert Mulder, doch schließlich lässt er sich auf den Fall ein und gewinnt schnell das Vertrauen von Pater Crissman. Als kurz darauf eine zweite Frau (Nicki Aycox) verschwindet, nimmt der Fall eine neue Wendung.

Mehr Horror, mehr Spannung!

Echte Fans wissen natürlich, dass „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ längst einen Director’s Cut besitzt. Für die damalige Kinoauswertung wurde der Sci-Fi-Thriller nämlich gekürzt, um ein PG-13-Rating zu erhalten. Die Einstufung bedeutet, dass der Film für Kinder unter 13 Jahren möglicherweise ungeeignet ist, ermöglicht aber zugleich ein deutlich größeres Publikum als ein R-Rating. Dieses besagt, dass Jugendliche unter 17 Jahren den Film nur in Begleitung eines Elternteils oder eines anderen erwachsenen Erziehungsberechtigten sehen dürfen.

Die neue Fassung „Akte X – Jenseits der Wahrheit – Vrach Frankenshteyn“ soll nun noch einmal deutlich blutiger werden, mehr Horror bieten und stärker in Richtung R-Rating gehen. Wir bleiben gespannt, ob sich nach diesem Cut die Meinung der Fans über das zweite „Akte X“-Kinoabenteuer ändern wird. Übrigens wird aktuell auch an einem Serien-Reboot gearbeitet. Wer mehr darüber lesen will, klickt hier:

"Akte X"-Reboot holt oscargekrönten Star eines der besten Horrorfilme 2025 an Bord – und noch viele mehr

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Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
"Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.
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