6.146.445 Menschen kauften in Frankreich ein Kinoticket für „Marsupilami“. Das sind über eine halbe Million mehr als für „Der Super Mario Galaxy Film“ und aktuell sogar noch deutlich mehr als für „Die Odyssee“ und „Spider-Man: Brand New Day“. Das macht das Familienfilm-Abenteuer über das possierliche Fantasy-Tierchen mit dem laaaaaangen Schwanz (acht Meter!) zum bisher klar erfolgreichsten Film des Jahres 2026 in unserem Nachbarland.
Wie groß die Sehnsucht nach einem hoffentlich endlich richtig guten Realfilm über den in den 1950ern vom belgischen Illustrator und Autor André Franquin erschaffenen Comichelden hierzulande ist, werden wir bald erfahren. Denn in nur vier Tagen kommt der Film von und mit Philippe Lacheau („Alibi.com“) endlich auf hiesige Leinwände:
„Marsupilami“ startet mit einer FSK-6-Freigabe bundesweit am 20. August 2026 in den deutschen Kinos.
An der Seite von Philippe Lacheau standen Élodie Fontan, Tarek Boudali, Reem Kherici und Julien Arruti vor der Kamera. Alle fünf bilden zusammen das Comedy-Ensemble „La Bande à Fifi“, das bereits für solche Kinohits wie „Alibi.com 1+2“, „Nicky Larson - City Hunter“ und „Superheld wider Willen“ verantwortlich war.
Dazu gesellen sich noch weitere, auch hierzulande bekannte Stars des gallischen Kinos. Unter anderem sind dabei: „Léon - Der Profi“-Legende Jean Reno, Didier Bourdon („Fanfan der Husar“), Gérard Jugnot („Die Kinder des Monsieur Mathieu“) und Jamel Debbouze („Die fabelhafte Welt der Amélie“). Letzterer hatte übrigens bereits 2012 im hierzulande lediglich fürs Heimkino veröffentlichten und leider arg mittelmäßigen ersten Realfilm-Versuch „Auf den Spuren des Marsupilami“ mitgemischt.
Wir haben den neuen „Marsupilami“ bereits sehen und für euch rezensieren können. Die offizielle FILMSTARTS-Kritik findet ihr HIER.
Darum geht es in "Marsupilami"
Dem Zoo-Angestellten David (Philippe Lacheau) droht die Kündigung. Um diese abzuwenden, willigt er ein, für seinen zwielichtigen Boss (Jean Reno) möglichst diskret ein mysteriöses Päckchen aus Südamerika abzuholen. Als er in See sticht, hat David seine Ex-Freundin Tess (Élodie Fontan) und seinen kleinen Sohn Léo (Corentin Guillot) zur Tarnung mit an Bord des Kreuzfahrtschiffs.
Ebenfalls mit dabei ist Davids einfältiger Kollege Stéphane (Julien Arruti), der das Paket an Stelle des doch etwas Bammel bekommenden David an sich nehmen soll. Als die bunte Truppe am anderen Ende der Welt angekommen ist und der trottelige Stéphane das Paket nach reichlich Turbulenzen endlich in Händen hält, öffnet er es versehentlich. Zur Überraschung der Abenteurer*innen findet sich darin ein flauschiges Baby-Marsupilami, mit dem der Trip im Handumdrehen im Chaos versinkt …
Den Trailer zu einem anderen, zumindest hierzulande heiß erwarteten Familienfilm könnt ihr euch im Rahmen des folgenden Artikels anschauen:
Diesen Kinderbuch-Klassiker kennt jeder: Erster Trailer zur Verfilmung von "Der Regenbogenfisch"