Schon vor einigen Tagen berichteten wir: „Barbie 2“ ist in akuter Gefahr. Obwohl die knallpinke Satire „Barbie“ mit Margot Robbie und Ryan Gosling in den Hauptrollen fantastische 1,45 Milliarden US-Dollar eingespielt hat und damit zum größten Kino-Hit des Jahres 2023 wurde, ist die Fortsetzung nicht so sicher, wie man angesichts des sequel-wütigen Hollywoods denken könnte. Denn es gibt ein großes Problem: Die Verträge für Teil 1 beinhalteten keine Option auf einen zweiten Teil – und nun muss mit allen Beteiligten extrem hart verhandelt werden, damit sie sich zu einer Rückkehr bereit erklären.
Und die würden sich Regisseurin Greta Gerwig, ihr Co-Drehbuchautor Noah Baumbach, die Stars Margot Robbie und Ryan Gosling sowie weitere Beteiligte natürlich einiges kosten lassen, nachdem „Barbie“ zu einem derartigen Erfolg geworden war. Ganz abgesehen davon, dass auch die vollen Terminkalender der Kreativen (Robbie dreht das „Ocean’s“-Prequel, Gosling wird demnächst zum Marvel-Star und Gerwig steckt tief in Netflix’ „Narnia“-Welt) eine Rückkehr erschweren. Aber die Zeit drängt: Werden bis Dezember 2026 keine Verträge abgeschlossen, fallen die Rechte an Mattel zurück.
Eine "lebensverändernde Geldsumme" für die "Barbie 2"-Rückkehr
Wir haben bereits darüber berichtet, dass Warner-CEO David Zaslav die von seiner Firma geplanten Angebote, die einen Anteil an den Einspielergebnissen beinhalten würden, aktuell wohl für zu hoch hält und diese nicht genehmigen will. Nun hat das Branchenblatt Variety einige weitere Informationen über die bereits getätigten Angebote zutage gefördert – und da dürften jedem Normalsterblichen die Ohren schlackern.
Genaue Summen wurden nicht genannt, dafür aber Insider zitiert. Das jüngste Angebot, das im Frühjahr 2026 unterbreitet wurde, sei das höchste gewesen, das Warner Bros. jemals einem Filmemacher-Team unterbreitet hätte, heißt es von einer Quelle direkt aus dem Studio-Umfeld. „Eine lebensverändernde Geldsumme“, wird eine andere Quelle zitiert. Von einem anderen Insider wird konkretisiert, dass die Gesamtsumme tatsächlich historisch sei – nicht aber die einzelnen Posten, die den umworbenen Stars angeboten wurden. Hier habe Warner auch schon mal tiefer in die Tasche gegriffen.
So viel Geld sollen Gosling und Robbie fordern
Mehr als sechs Angebote seien in den vergangenen drei Jahren gemacht worden, schreibt Variety weiter – alle wurden abgelehnt. Wie hoch diese exakt waren, ist zwar nicht bekannt. Dafür hat das Magazin aber von seinen Quellen erfahren, dass die angeblichen Forderungen – bestehend aus Gage und späterer Gewinnbeteiligung – deutlich über denen von Teil 1 liegen sollen.
Ryan Gosling fordere angeblich 20 Millionen US-Dollar, um in seine oscarnominierte Rolle zurückzukehren. Bei Robbie heißt es, sie habe am ersten Film rund 50 Millionen US-Dollar (zusammengesetzt aus Gehalt und Gewinnbeteiligung) verdient. Einige Quellen sagen, es sei am Ende sogar mehr gewesen. Ihre aktuellen Forderungen dürften also nun eine noch höhere Summe beinhalten.
In der Branche wird spekuliert, dass das Schicksal von „Barbie 2“ nun an Paramount-Chef David Ellison hängen könnte. Bekommt dieser seinen Deal für die Übernahme von Warner Bros. durch, werde der erfolgreiche Abschluss der „Barbie 2“-Verhandlungen bzw. zunächst eine etwaige Neugewinnung der Rechte von Mattel eine seiner ersten Aktionen sein, prognostizieren laut Variety Experten.
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