Fachpresse und Publikum waren sich größtenteils darüber einig, dass „Fantastic Four“ nicht der Superhelden-Blockbuster geworden war, den man sich nach „X-Men“, „Spider-Man“ und „Batman Begins“ gewünscht hatte. Zu albern, zu flach, zu doof. Ein Erfolg war die von Bernd Eichinger produzierte Comic-Verfilmung dennoch, was schnell dazu führte, dass einer Fortsetzung grünes Licht gegeben wurde.
Auch wenn „Fantastic Four: Rise Of The Silver Surfer“ nun wahrlich kein Meisterwerk geworden ist, konnte das Sequel doch deutlich mehr überzeugen als sein Vorgänger. Ihr habt den Film bislang noch nicht gesehen? Heute, am 18. August 2026, läuft er ab 22.25 Uhr bei Kabel Eins. Zudem könnt ihr ihn auch ganz ohne Werbepause und wahlweise im englischsprachigen Original im Abo von Disney+ streamen:
Darum geht's in "Rise Of The Silver Surfer"
Reed Richards (Ioan Gruffudd), Sue Storm (Jessica Alba), Johnny Storm (Chris Evans) und Ben Grimm (Michael Chiklis) wollen endlich ein normales Leben führen. Doch während Reed und Sue ihre Hochzeit vorbereiten, taucht plötzlich der geheimnisvolle Silver Surfer auf. Gleichzeitig ereignen sich auf der Erde ungewöhnliche Vorgänge, die das Klima verändern und ganze Regionen bedrohen. Die Fantastic Four versuchen herauszufinden, wer hinter diesen Ereignissen steckt und welche Absichten der Silver Surfer verfolgt.
Dabei stellen sie fest, dass der Silver Surfer als Diener des mächtigen Wesens Galactus verschiedene Planeten für dessen Ankunft vorbereitet. Galactus droht, die Erde zu zerstören und ihre Energie zu verschlingen. Für die Fantastic Four beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie nicht nur die Erde retten, sondern auch herausfinden müssen, ob der Silver Surfer tatsächlich ihr Feind ist.
Eine richtig starke Szene bleibt in Erinnerung!
In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es für „Fantastic Four: Rise Of The Silver Surfer“ durchschnittliche 2,5 von 5 möglichen Sternen. Das Fazit unseres Autors Jürgen Armbruster fällt dabei folgendermaßen aus: „War ‚Fantastic Four - Rise Of The Silver Surfer‘ wirklich nötig? Nein, sicherlich nicht. Ist der Film besser als sein Vorgänger? Ja, ganz ohne Frage. Ist der Film auch wirklich gut? Nein, er ist eben nur in allen Belangen höchst mittelmäßig. Und damit ist eigentlich alles gesagt, was es zu sagen gibt.“
Wie schon der Vorgänger soll „Rise Of The Silver Surfer“ wieder jede Menge Spaß machen – und schießt dabei ordentlich über das Ziel hinaus. Sue Storms Pickelbehandlung oder die Tanzeinlage von Reed Richards sind dann doch wieder genau das, was auch schon Teil 1 ausgemacht hat: eher peinlich und deplatziert. Besser inszeniert ist die Fortsetzung dennoch – und gerade eine Szene macht dabei ordentlich was her.
Die Rede ist von einer Verfolgungsjagd zwischen Johnny Storm und dem Silver Surfer. Es geht in Höchstgeschwindigkeit durch Hochhausschluchten, einen Tunnel und über offenes Gelände. Tim Story gelingt es hier tatsächlich, eine Dynamik zu entfesseln, die packt und nach großem Blockbuster-Kino aussieht. Vor allem die silbern-reflektierende Optik des Silver Surfers ist ein Blickfang, zumindest in den meisten Szenen.
Das kann man von Galactus allerdings nicht gerade behaupten, vor allem nicht als Comic-Fan. Denn „Rise Of The Silver Surfer“ zeigt ihn lediglich als riesige Wolke. Visuell ist es sicherlich interessant, wenn der gewaltige Dunst ganze Planeten verschlingt, allerdings bleibt von dem gigantischen, humanoiden Riesen aus den Vorlagen nichts mehr übrig (anders als beim MCU-Reboot „The Fantastic Four: First Steps“). Vielleicht sollte man das aber einfach als exzentrische künstlerische Entscheidung abtun.
Ein Wiedersehen mit den Fantastic Four (allerdings denen aus dem Marvel Cinematic Universe) gibt es in „Avengers: Doomsday“. Den neuen Trailer könnt ihr euch nachfolgend anschauen:
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