Keanu Reeves wird zum "Reacher"-Konkurrenten: "John Wick"-Star macht neue Action-Thriller-Reihe

„John Wick“-Star Keanu Reeves will einen neuen Action-Thriller auf den Weg bringen. Der Schauspieler steckt hinter „Kill Current“, der Adaption des Auftakts einer neuen Romanreihe. Die Vorlage dürfte besonders „Reacher“-Fans neugierig machen.

Kürzlich hat Keanu Reeves mit seiner Partnerin Alexandra Grant ein Label gegründet, mit welchem er künftig eigene Filme realisieren will. Jetzt wurde nicht nur mit Two Dragonflies der Name der Firma bekannt, sondern auch das erste Projekt enthüllt. Laut dem Branchenmagazin Deadline wird man den kommenden Thriller-Roman „Kill Current: A Jon Hendricks Thriller“ fürs Kino adaptieren.

Reeves soll „Kill Current“ nicht nur produzieren, sondern als Jon Hendricks auch direkt die Hauptrolle übernehmen. Mit diesem könnte ein neuer Action-Franchise-Held entstehen. Das ist zumindest der Plan. Buchautor Oliver Lowe hat den erst 2027 erscheinenden Thriller „Kill Current“ ausdrücklich als Start einer Reihe angekündigt und schreibt bereits am 2028 folgenden zweiten Roman. Dabei orientiert man sich an zahlreichen Vorbildern wie Lee Childs „Jack Reacher“-Romanen. Auch bei der Verfilmung stehen die Zeichen klar auf mehrere Teile.

"Kill Current": "Reacher"-Tempo trifft auf internationale Spionage

„Kill Current“ ist daher auch für Fans der „Reacher“-Romane und der aktuellen Serienadaption besonders interessant. Beide Figuren haben ein paar Gemeinsamkeiten. Auch Jon Hendricks ist ein hochqualifizierter Spezialist, der seinen alten Dienstgeber verlassen hat und nun auf eigene Faust agiert. Eigentlich will er seine Ruhe haben, doch externe Umstände zwingen ihn immer wieder dazu, seine besonderen Fähigkeiten einzusetzen. Doch es gibt auch gewaltige Unterschiede – und das nicht nur, weil Hendricks kein Ex-Militär-Cop, sondern ein früherer CIA-Agent ist.

Während Reacher meist sehr lokale Probleme (oft in amerikanischen Kleinstädten) löst, bewegt sich Hendricks in der Welt der internationalen Spionage und greift dafür gerne auf High-Tech-Utensilien zurück. Trotzdem ist der Vergleich mit der von Alan Ritchson gespielten Actionfigur nicht etwa von uns aus der Luft gegriffen. Die Ankündigung von Lowes kommendem Roman selbst wird vom Verlag mit den Worten „Reacher’s momentum, Le Carré’s stakes“ beworben. Das Buch soll also das Tempo der „Reacher“-Bücher und die Dimensionen der Spionagegeschichten von John le Carré vereinen.

Darum geht es in "Kill Current"

In der ersten Geschichte, die nun auch als Vorlage für den Film dient, verschwindet ein Agent, den Jon Hendricks einst ausgebildet hat. Daher macht er sich auf die Suche und stößt auf eine Verschwörung, bei der eine revolutionäre Technologie eine zentrale Rolle spielt. Ein neuartiger Mikrochip könnte elektronische Geräte in zahlreichen Bereichen entscheidend verbessern und damit auch das weltweite Machtgleichgewicht verschieben. Es entspinnt ein Rennen um die Welt, welches den Ex-Spion nicht nur nach Shanghai und Costa Rica, sondern auch in Berliner Nachtclubs führen soll. Mit Letzterem kennt sich Reeves nicht nur dank „John Wick: Kapitel 4“ bestens aus. Auch privat ist der Schauspieler häufiger in der deutschen Hauptstadt, da seine Partnerin Alexandra Grant hier zeitweise ihren Lebensmittelpunkt hat.

Zu Regie, Drehbuch und weiterer möglichen Besetzung für „Kill Current“ gibt es noch keine Namen. Es ist auch nicht bekannt, wann ein Kinostart erfolgen könnte. Auch ein anderes Actionprojekt wurde gerade angekündigt. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:

Nach 23 Jahren soll dieser coole Action-Hit mit Jason Statham und Mark Wahlberg plötzlich fortgesetzt werden

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Lesen ist eine große Leidenschaft von Björn. Bei vielen Romanverfilmungen kennt er daher die Bücher, hofft im Kino aber trotzdem überrascht zu werden.
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