Habt ihr euch oben den Trailer angesehen? Darin wirkt „The Beast“ wie das auf einen Independent-Actioner heruntergeschrumpfte Remake von „Air Force One“. Das allerdings mit dem unkaputtbaren Samuel L. Jackson statt Harrison Ford als US-Präsident und einem fetten SUV anstelle des Jets.
Ein solches Szenario mit Terroristen und einem schlagfertigen Staatsoberhaupt kann Spaß machen. Aufgrund des hier sehr begrenzten Raums in einem Auto besteht auch die Gefahr, dass das Ganze etwas eintönig sein könnte.
Was am Ende dabei herauskommen ist, werden wir hoffentlich bald selbst sehen können. Sam Jackson mit einem Auftritt irgendwo zwischen seiner Marvel-Rolle als Nick Fury und der ebenfalls von ihm gegebenen „Pulp Fiction“-Ikone Jules Winnfield ist aber auf jeden Fall schon mal vielversprechend.
In den USA und Kanada wird der Streifen am 9. Oktober jeweils landesweit auf den Leinwänden anlaufen. Offiziell ist „The Beast“ vom hiesigen Verleih SquareOne Entertainment („Wilhelm Tell“, „Last Breath“) auch in Deutschland für einen Kinostart vorgesehen. Wann dieser allerdings erfolgen soll, wurde bisher nicht vermeldet.
Neben Samuel L. Jackson komplettieren der schwedische „Robocop“- und „The Suicide Squad“-Star Joel Kinnaman sowie Guy Burnet aus „Oppenheimer“ die Kernbesetzung. Dabei gibt letzterer offenbar den primären Antagonisten.
Das Skript zu „The Beast“ stammt von „Nobody 2“- und „Kate“-Autor Umair Aleem. Als Regisseur war zunächst „Fight Or Flight“-Macher James Madigan vorgesehen. Als dieser nur wenige Wochen vor dem Drehbeginn in Spanien (Madrid und auf den Kanarischen Inseln) jedoch ausstieg, sprang kurzfristig Renny Harlin ein. Dass der Finne Action kann, bewies er bereits mit modernen Genre-Klassikern wie „Stirb langsam 2“ und „Cliffhanger“.
Harlin hat Jackson schon in drei vorhergehenden Filmen inszeniert. So arbeitete das Duo bereits für den Blockbuster „Tödliche Weihnachten“ (1996), den Hai-Schocker „Deep Blue Sea“ (1999) und den Thriller „Cleaner“ (2009) zusammen. In einem offiziellen Statement ließ der Regisseur Folgendes verlauten: „Sam ist nicht nur eine echte Leinwand-Ikone, sondern auch ein lieber Freund von mir. Unsere Zusammenarbeit für ein weiteres Action-Spektakel hat mich unglaublich inspiriert.“
Darum geht es in "The Beast"
Allzu viel ist über die Handlung des Actioners bisher noch nicht bekannt. Aus der offiziellen Synopse des US-Verleihs Aura Entertainment geht aber hervor, dass eine Miliz aus bis dato unidentifizierten Terroristen einen gewalttätigen Staatsstreich innerhalb der USA angezettelt hat.
Auf der Flucht vor den Angreifern entdecken der Präsident (Samuel L. Jackson) und der ihm als Bodyguard zugeteilte Secret-Service-Agent Taft (Joel Kinnaman) das Ausmaß der bis dato streng geheimen Eigenschaften der gepanzerten Karosse des Regierungschefs …
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