Werwolf-Horror mit einer echten Hollywood-Legende in der Hauptrolle kommt – und ein erstes Bild gibt es auch schon!
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Nick Nolte hat in vielen Filmen unterschiedlichster Genres mitgespielt. Horrorfilme waren bislang aber die Ausnahme. Ein erstes Bild zeigt den dreifach Oscar-nominierten Star nun vorab im Indie-Grusler „Vested“. Erwartet uns ein Werwolf-Horrortrip?

Universal Pictures
Von Björn Schneider

Wenn etablierte Schauspieler in völlig ungewohnte (Horror-)Rollen schlüpfen, freut das Filmfans besonders. Unvergessen: Gary Oldmans Blutsauger-Verwandlung in „Bram Stoker‘s Dracula“ (1992) und die brillante Performance von Charaktermime Robert De Niro als Monster in Kenneth Branaghs „Mary Shelley’s Frankenstein“ von 1994.

Im selben Jahr spielte Jack Nicholson („Chinatown“) in „Wolf“ den titelgebenden, gefräßigen Wolfsmenschen. Um finstere Kreaturen und blutgetränkte Vollmondnächte scheint es auch in „Vested“ zu gehen. In dem kürzlich abgedrehten Indie-Horror sehen wir mit Nick Nolte („Nur 48 Stunden“) eine weitere echte Schauspiel-Ikone.

Nick Nolte goes Creature Feature? Das ist "Vested"

Wie das Branchenmagazin Deadline exklusiv berichtet, spielt Hollywood-Legende Nick Nolte die Hauptrolle in „Vested“. Ausflüge ins Düstere sind für den 75-jährigen in seiner über fünf Jahrzehnte währenden Karriere bislang die Ausnahme. Einzig in „Freeze“ und in Martin Scorseses „Kap der Angst“ sah man ihn bislang im Thriller- bzw. Horrorgenre. Noltes „Vested"-Co-Star ist Mel-Gibson-Sohn Milo („Hacksaw Ridge“). Regie führt der auf B-Movies spezialisierte Michael Bafaro („Don’t Look Away“) nach einem Skript von Schauspieler Michael Mitton („Bullet Proof“).

Selbst wenn das Werk nicht explizit als Creature-Horror beworben wird, so deutet bei einem Blick auf die Story doch vieles auf einen klassischen Werwolf-Film hin: Der Film ist in einer abgeschiedenen Bergstadt angesiedelt. Im Zentrum stehen zwei Brüder und ihr entfremdeter Vater, die durch ein dunkles Geheimnis miteinander verbunden sind. In der offiziellen Pressemitteilung der Produzenten ist von etlichen „Todesfällen“ und einem mysteriösen „Familienfluch“ die Rede. Dieser soll direkt mit dem Vollmond in Verbindung stehen.

Welche Rolle Nolte übernimmt, ist noch nicht klar. Allein aufgrund seines Alters liegt die Vermutung aber nahe, dass er den Vater verkörpert. Durch ein erstes Bild von Nolte, das uns via Bloody Disgusting erreicht, erhalten wir zumindest schon einmal einen Eindruck vom Aussehen des Stars:

Mit seinem grauen Vollbart, den tiefen Falten im Gesicht und dem zerzausten Mantel erinnert er optisch an einen vom Leben gezeichneten, innerlich zerrissenen Mann – der mit seiner Waffe einen Werwolf ins Visier nimmt? Gut möglich, denn auf dem Bild ist Noltes grimmig dreinblickende Figur mit einem Jagdgewehr zu sehen. Bis wir wissen, wen oder was er damit anvisiert, wird es wohl noch etwas dauern. Ein konkretes Datum für den „Vested“-Kinostart steht aktuell nämlich noch aus.

Nolte Leistung in „Kap der Angst“ zählt unbenommen zu den besten Performances des nicht immer Skandal-freien Darstellers. Das Remake des gleichnamigen 60er-Jahre-Kultfilms beeinflusste viele Regisseure – und ist einer der Lieblingsfilme von Pedro Pascal. Die Begründung des „The Last Of Us“-Stars erfahrt ihr hier:

"Das beste Remake, das ich je gesehen habe": Pedro Pascal zählt diesen brillanten 90er-Jahre-Thriller zu seinen absoluten Lieblingsfilmen

Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.
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