"Eine der besten Videospielverfilmungen aller Zeiten!": Die ersten Reaktionen zum neuen "Resident Evil"-Film sind da!
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Seit bekannt wurde, dass „Weapons“-Regisseur Zach Cregger einen neuen „Resident Evil“-Film macht, waren die Erwartungen an den Reboot groß. Und glaubt man den ersten Stimmen zum Horror-Schocker können diese wohl tatsächlich erfüllt werden.

Von Markus Trutt

Weder die sechs (dennoch erfolgreichen) „Resident Evil“-Filme mit Milla Jovovich noch der (gefloppte) Reboot „Resident Evil: Welcome To Raccoon City“ konnten das Survival-Horror-Feeling der legendären Videospielvorlage so richtig einfangen und Fans glücklich machen. Das soll sich mit einer weiteren Neuauflage nun ändern – nicht zuletzt dank Regisseur Zach Cregger.

Das Mastermind hinter den Horror-Hits „Barbarian“ und „Weapons“ hat sich als erklärter Resi-Fan dem Franchise angenommen und eine eigene Story darin um einen Kurier (gespielt von „Weapons“ Austin Abrams), der ein medizinisches Paket ins Krankenhaus des Zombie-Ursprungsherds Raccoon City transportieren soll, die den Games in Sachen Grusel und Vibe aber endlich gerecht werden soll.

Und offenbar ist ihm das tatsächlich gelungen. Nach der Weltpremiere des Films am gestrigen 15. September 2026 und einigen ersten Pressevorführungen haben jetzt die ersten Reaktionen zum neuen „Resident Evil“ ihren Weg ins Netz gefunden – und die fallen fast durchweg euphorisch aus.

So begeistert sind die ersten Kritiker von "Resident Evil"

Jordan Moreau vom Branchenblatt Variety bezeichnete Zach Creggers „Resident Evil“-Adaptionen etwa nicht nur als eine der besten Videospielverfilmungen aller Zeiten, sondern sogar als einen der besten Horrorfilme der letzten Jahre.

Dass der Zombie-Schocker in Sachen Gaming-Adaptionen ganz vorne mitspielt, sieht auch Filmkritiker Mark Cassidy so, der zudem auch anmerkt, dass die Spiele hier definitiv gebührend gewürdigt werden: „,Resident Evil‘ bietet vielleicht keine bekannten Charaktere/Storylines, aber indem er die unbarmherzige Spannung der Spiele einfängt, hat Zach Cregger tatsächlich die bisher treueste Umsetzung abgeliefert. Sehr blutig, sehr witzig, und ich bin mindestens 3-mal ordentlich zusammengezuckt (was gar nicht so leicht ist). Der Typ vor mir hat sich fast den ganzen Film über hinter seiner Jacke versteckt.“

Immer wieder wird betont, wie viel Humor im neuen „Resident Evil“-Film steckt, ohne aber dass der mit viel Blut und ekligen Effekten angereicherte Horror-Aspekt darunter leiden würde. Zach Cregger versteht es demnach weiterhin blendend, diese beiden Elemente geschickt zu verbinden. So schreibt etwa Filmemacher Kliff Orrghoudy:

„,Resident Evil‘ ist der Hammer! Ein bluttriefender, urkomischer Film, der extrem mitreißend und auf die beste Art ekelhaft ist. Niemand kombiniert Horror und Comedy im Moment besser als Cregger. Austin Abrams beweist definitiv, dass er das Zeug zum Hauptdarsteller hat.“

Für Unterhaltungsreporter Jonathan Sim sei „Resident Evil“ sogar der bislang beste Film von Zach Cregger, was nach „Barbarian“ und „Weapons“ auf jeden Fall etwas zu bedeuten hat:

Auch Podcaster Dan Pfleegor sieht in „Resident Evil“ eine Kombination von Craggers vorherigen Horror-Arbeiten:

„‚Resident Evil‘ hat die Dynamik des dritten Akts von ‚Weapons‘ aufgegriffen und mit der nervösen Angst aus ‚Barbarian‘ gemischt: Was wartet hinter der nächsten verschlossenen Tür? Zach Cregger hat außerdem jede Menge subtile Anspielungen auf die Spiele eingebaut. Schön, dass er sie nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt hat. Fängt den panischen Geist der Spiele perfekt ein.“

Zach Cregger würde laut Filmkritiker EJ Moreno dabei demonstrieren, wie man Horror in ein echtes Kino-Spektakel verwandelt:

Generell werden auch das hohe Tempo und die clevere, an die Bildsprache der Resi-Spiele angelehnte Inszenierung beklatscht, so etwa vom Podcast Epic Film Guys, YouTuber Tom Chatalbash sowie den Filmjournalist*innen Andre Saint-Albin, Germain Lussier, Kelvin Chavez und Courtney Howard:

„‚Resident Evil‘ ist ein wilder Ritt, der nie vom Gas geht. Zach Cregger liefert ein herrlich abgedrehtes Sammelsurium aus unheimlichen Kreaturen, pausenloser Spannung und blutigen Action-Szenen, die dir das Herz aus der Brust hämmern lassen. Ein Film, der dem Namen ‚Resident Evil‘ alle Ehre macht.“

„‚Resident Evil‘ ist von Anfang bis Ende ein erbarmungslos spannender, bluttriefender und nervenzerfetzender Ritt. Simpel im Konzept, aber extrem stark in der Umsetzung: Cregger sorgt dafür, dass hier nur Vollgas gegeben und nicht abgebremst wird. Er lässt dem Publikum kaum einen Moment zum Durchatmen und geht nahtlos von einer wunderbar abgedrehten, grotesken und klaustrophobischen Szene zur nächsten über.“

„‚Resident Evil‘ ist das absolute CHAOS! Hochenergetischer, intensiver Horror mit witzigem Humor, brutalem Gore, pausenloser Action und jeder Menge unheimlicher Monster. Cregger erweckt die Vibe der Spiele zum Leben – mit fantastischer Kameraarbeit, reichlich Easter Eggs & einem herausragenden Sounddesign, das bei jedem Schuss und Jump-Scare voll reinhaut.“

„Das Beste an den ,Resident Evil‘-Spielen ist, dass man nie weiß, was als Nächstes kommt. Und genau das ist auch Zach Creggers Film. Er ist extrem unvorhersehbar, super ekelhaft, richtig witzig und durchgehend gruselig. Ein, zwei kleine Kritikpunkte habe ich zwar, aber insgesamt hat er mir richtig gut gefallen.“

„HEILIGE SCHEISSE!!! ‚Resident Evil‘ steht ab der ersten Szene voll auf dem Gas und tritt NIE auf die Bremse. Zach Cregger liefert unbarmherzige Spannung, herrlich blutige Action und ein paar echt abgedrehte Kreaturendesigns im Stile von ‚The Thing‘. Purer SURVIVAL-HORROR und locker der beste ‚Resident Evil‘-Film bisher. Austin Abrams ist einfach fantastisch.“

„Zach Cregger kocht hier echt mit Napalm. Es ist von Anfang bis Ende ein wilder, urkomischer und unvorhersehbar abgedrehter Ritt. Die dynamische Action setzt extrem auf abgedrehten Body-Horror. Mutanten-Chaos pur! Austin Abrams ist perfekt als unser trotteliger, glückloser Held.“

Eric Goldman von IGN stimmt ein und lobt in diesem Zusammenhang, wie viele andere auch, vor allem Hauptdarsteller Austin Abrams:

„Erinnert auf eine echt spaßige Art daran, ein Videospiel zu spielen (und sich durch verschiedene Level zu bewegen), und Austin Abrams ist als absoluter Jedermann-Held unglaublich nervtötend und zugleich extrem sympathisch.“

Und selbst bei Urteilen mit leicht kritischer Note, wie etwa von Filmpreis-Experte und Moderator Joey Magidson oder Influencer Mollie Damon, kommt man letztlich zu einem sehr positiven Fazit:

„‚Resident Evil‘ macht richtig Spaß – egal ob man die Spiele liebt oder völlig ohne Vorkenntnisse reingeht. Zach Cregger streut Easter Eggs zuhauf ein, aber das ist seine ganz eigene Geschichte in dieser Welt. Funktioniert alles? Nein (das Ende fand ich nicht so toll), aber das Tempo nach vorne ist wirklich beeindruckend.“

„Zach Creggers ‚Resident Evil‘ hat richtig viel Spaß gemacht! Die erste Hälfte war verdammt nah an der Perfektion und die zweite Hälfte hat sich ein kleines bisschen gezogen, aber insgesamt war er großartig. JEDE MENGE Anspielungen auf die Videospiele, Humor und alter Schwede, einige der besten Schreckmomente, die ich je gesehen habe. 4/5 Sterne“

Frühe Social-Media-Stimmen zu Filmen sind natürlich oftmals mit etwas Vorsicht zu genießen, da bei der Beurteilung nicht selten die Begeisterung hinein spielt, einen Film mit als Erstes zu sehen. Da es sich bei „Resident Evil“ aber nicht nur um Influencer-Bewertungen nach der Weltpremiere, sondern auch schon um Wortmeldungen aus der Fachpresse handelt, scheint das in diesem Fall wohl wirklich schon etwas verlässlicher zu sein.

Ausführliche Kritiken, inklusive der FILMSTARTS-Besprechung, erscheinen dann am Abend des heutigen 16. September 2026. In den deutschen Kinos startet „Resident Evil“ bereits am morgigen 17. September. Welche radikale Änderung Zach Cregger nach ersten Testvorführungen an dem Film noch vorgenommen hat, könnt ihr derweil im folgenden Artikel nachlesen:

Testvorführungen mit Folgen: Regisseur Zach Cregger baute den neuen "Resident Evil" radikal um

Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit „Silent Hill“ ihm gezeigt hat, dass es doch auch gute Videospieladaptionen geben kann, hält Gamer Markus sehnsüchtig Ausschau nach weiteren.
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