"Wäre er einen Schritt weiter rechts gewesen, wäre er gestorben": Dieser "Resident Evil"-Stunt hätte den Hauptdarsteller töten können
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Zach Cregger hat in „Resident Evil“ viel Wert darauf gelegt, möglichst viel praktisch umzusetzen. Wie der Hauptdarsteller in einem Interview verraten hat, hätte Austin Abrams bei einem Stunt sogar ums Leben kommen können.

Von Pascal Reis

Resident Evil“ folgt einem wunderbar simplen Bewegungskonzept: Der Organkurier Bryan (Austin Abrams) bekommt kurz vor Feierabend noch einen Auftrag aufgebrummt. Er soll eine besonders wichtige Ware nach Raccoon City liefern – dafür winkt ihm immerhin die doppelte Bezahlung. Auf dem Weg zu seinem Ziel muss der junge Mann allerdings feststellen, dass sich die Menschen zunehmend seltsam benehmen und Jagd auf ihn machen.

Bei seinem ebenso adrenalingeladenen wie wunderbar humorvollen Versuch, die Transportbox dem Empfänger persönlich in die Hand zu drücken, erlebt Bryan immer blutigere Horror-Episoden. Regisseur Zach Cregger („Weapons - Die Stunde des Verschwindens“) hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, möglichst viel praktisch zu drehen und nur dann auf computergenerierte Effekte zurückzugreifen, wenn es gar nicht anders geht. Das hätte allerdings auch in einer Katastrophe enden können!

Dieser Stunt hätte den "Resident Evil"-Star umbringen können

Die Szene, um die es geht, ist auch kurz im Trailer zu sehen: Bryan muss sich über eine schneebedeckte Straße bewegen, während sich auf den Dächern der Gebäude zu beiden Seiten von ihm Zombies befinden. Schließlich springen diese nach unten, was zu einigen äußerst saftigen Splatter-Momenten führt. Gegenüber SlashFilm erklärte Cregger nun, warum der Dreh dieser Szene besonders brenzlig wurde:

„Wir mussten eine Szene entwerfen, in der er einfach rennt, während um ihn herum Körper herabfallen und regelrecht explodieren. Ich wollte das nicht mit visuellen Effekten lösen, weil es meiner Meinung nach dann auch genau so ausgesehen hätte. Also fragte ich mich: ,Wie können wir das so machen, dass all diese Explosionen echt sind?‘“

Tatsächlich erforderte die Szene einen bis ins kleinste Detail durchgetakteten Bewegungsablauf von Austin Abrams. Hätte er sich nicht exakt an die vorgegebene Choreografie gehalten, wäre er von einem der rund 68 Kilogramm schweren, menschengroßen Blutbeutel, die von Kränen herabgeworfen wurden, schlichtweg erschlagen worden. Am Ende verfehlte ihn einer der Beutel sogar nur ganz knapp:

„Es hätte ihn getötet. Wäre er einen Schritt weiter rechts gewesen, wäre er gestorben“, so Cregger. „Die Aufnahme ist im Film, also hat es sich verdammt noch mal gelohnt. Ich war ziemlich geschockt ... Genau das ist das Tolle am Filmemachen: Man hat diese Szene, diese großartige Idee im Kopf, und dann helfen einem all diese Leute dabei, diese Idee zu verwirklichen und auf der Leinwand zu verewigen. Es entsteht ein echtes Gefühl von Teamarbeit und Erfolg. Ich bin sehr stolz auf diesen Film.“

Resident Evil
Resident Evil
Starttermin 17. September 2026 | 1 Std. 37 Min.
Von Zach Cregger
Mit Austin Abrams, Paul Walter Hauser, Zach Cherry
User-Wertung
3,7
Filmstarts
3,5
Vorführungen (507)

Zach Cregger kann auch stolz auf seinen „Resident Evil“ sein, denn seine Videospieladaption ist definitiv gelungen! In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es gute 3,5 von 5 möglichen Sternen. Das Fazit unseres Autors Markus Trutt lautet folgendermaßen: „Zach Creggers ‚Resident Evil‘ ist zweifellos die beste Adaption der wegweisenden Games. Stark inszeniert und mit einigen schaurig-schönen Ekel-Einlagen garniert, überträgt das ‚Weapons‘-Mastermind die Ästhetik und den Survival-Aspekt der Vorlage gekonnt auf die Leinwand. Das ist auch für Fans ein großer Spaß, obgleich der angelegte Grusel durch zu viel Komik nicht sein volles Potenzial entfalten kann.“

Falls ihr wissen wollt, welchen Franchise-Rekord Zach Creggers „Resident Evil“ nach 16 Jahren pulverisieren wird, müsst ihr den nachfolgenden Artikel lesen:

16 Jahre hielt dieser "Resident Evil"-Rekord - jetzt wird ihn der neue Horrorfilm pulverisieren
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Ob "Rosemaries Baby", "Halloween", "Cannibal Holocaust" oder "Scream": Pascal liebt das Horrorkino in seiner ganzen verstörenden Schönheit.
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