Mit „Resident Evil“ wagt Regisseur Zach Cregger („Barbarian“, „Weapons“) einen kompletten Neustart der langlebigen Horror-Reihe, der direkt gefeiert wird. 97 % der Kritiken auf der Sammelplattform Rotten Tomatoes sind positiv. Das gab es für die Reihe noch nie. Auch unser „Resident Evil“-Experte Markus Trutt empfiehlt den Kinobesuch. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik vergibt er nicht nur 3,5 Sterne, sondern erklärt Creggers Film zur bisher besten Adaption der Videospielreihe.
Auf die Neuverfilmung sind so viele Fans neugierig, dass der Neustart auch an den Kinokassen ein voller Erfolg werden dürfte. Denn wenn die aktuellen Prognosen auch nur halbwegs zutreffen, wird am kommenden Wochenende ein Franchise-Rekord fallen, der seit 2010 Bestand hat. Bislang brachte nämlich der vierte Teil des ersten Kino-Franchise „Resident Evil: Afterlife“ das meiste Geld ein. In den USA startete dieser damals mit 26,7 Millionen Dollar und spielte am Ende insgesamt etwas mehr als 60 Millionen Dollar ein. Kein späterer „Resident Evil“-Film konnte diesen Wert noch übertreffen. Zuletzt floppte der erste Neustart-Versuch „Resident Evil: Welcome To Raccoon City“ 2021 sogar mit lediglich 5,3 Millionen Dollar am Eröffnungswochenende komplett. Doch der neue „Resident Evil“ dürfte den bisherigen Höchstwert nicht einfach nur knapp übertreffen, sondern regelrecht pulverisieren.
Neuer "Resident Evil" könnte mit bis zu 50 Millionen Dollar starten
Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, wird für Zach Creggers „Resident Evil“ aktuell mit einem US-Start von 40 bis 50 Millionen Dollar gerechnet. Unsere Partnerseite BoxofficePro kommt ebenfalls auf diese Spanne. Selbst am unteren Ende der Prognose wären das rund 13 Millionen Dollar mehr als bei „Afterlife“ und damit etwa 50 Prozent über dem bisherigen Franchise-Rekord. Sollte der Film tatsächlich die 50-Millionen-Marke erreichen, wäre sein Start sogar fast doppelt so stark wie der bisherige Bestwert. Der neue Film hätte dann nach dem ersten Wochenende schon fast das gesamte US-Einspielergebnis des bisher erfolgreichsten Films der Reihe erreicht.
Auch international sieht es vielversprechend aus, denn weitere rund 31 Millionen Dollar werden außerhalb Nordamerikas erwartet. Im besten Fall könnte „Resident Evil“ damit bereits an seinem ersten Wochenende weltweit auf ungefähr 80 Millionen Dollar kommen. Damit wäre schon einmal ein riesiger Schritt getan, um auch am Ende global der erfolgreichste Teil der Reihe zu sein. Auch diese Bestmarke hälft noch „Afterlife“, der knapp über 300 Millionen Dollar während der gesamten Laufzeit weltweit einspielte.
Spannend bleibt dabei natürlich auch, wie es in Deutschland läuft. Hinter der Reihe steckt mit Constantin Film schließlich eine deutsche Firma, die einst die „Resident Evil“-Rechte erwarb. Neben Japan, woher die Spiele stammen, gilt Deutschland daher als Schlüsselmarkt und hierzulande waren die Filme meist besonders erfolgreich. Auch in Deutschland hält „Afterlife“ die Bestmarke mit einem Start von fast 560.000 verkauften Tickets und über 1,14 Millionen Zuschauer*innen insgesamt.
Darum geht es im neuen „Resident Evil“
Zach Creggers „Resident Evil“ erzählt eine komplett neue Geschichte, die aber innerhalb der Welt der Spiele angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht Bryan (Austin Abrams), der als Kurier ein biomedizinisches Paket ausliefern soll. Aus dem vermeintlichen Routineauftrag entwickelt sich allerdings innerhalb einer einzigen Nacht ein Kampf ums Überleben, als um ihn herum das Chaos ausbricht.
Nachdem gestern Abend bereits zahlreiche Previews stattfanden, läuft „Resident Evil“ seit dem heutigen 17. September 2026 offiziell in den deutschen Kinos. Inwieweit Cregger den Film vorab noch einmal ummodelte, könnt ihr im nachfolgenden Artikel lesen.
Testvorführungen mit Folgen: Regisseur Zach Cregger baute den neuen "Resident Evil" radikal um