Der spanische Filmemacher Jaume Collet-Serra hat die Liam-Neeson-Actioner „Unknown Identity“, „Non-Stop“, „Run All Night“ und „The Commuter“ auf dem Kerbholz und zudem die Dwayne-Johnson-Vehikel „Jungle Cruise“ und „Black Adam“ inszeniert. Er ist also bereits ein alter Hase in Hollywood, doch dank des Netflix-Superhits „Carry-On“ hat seine Karriere noch einmal gewaltig an Fahrt aufgenommen: Mit 172,1 Millionen Views steht der Flughafen-Thriller auf Platz 3 der meistgeschauten Netflix-Filme überhaupt – und seitdem werden in schöner Regelmäßigkeit neue Projekte verkündet, bei denen Collet-Serra und der Streamingdienst zusammenarbeiten.
So wurden seit „Carry-On“ bereits der Psycho-Thriller „An Innocent Girl“, der Cop-Thriller „The Cage“, der Survival-Thriller „Play Dead“ und der Katastrophenfilm-Thriller „Maelstrom“ angekündigt, allesamt für Netflix. Nun kommt ein weiteres Projekt hinzu, bei dem Jaume Collet-Serra aber nicht Regie führen, sondern nur produzieren wird: „Scope“.
Jaume Collet-Serra & Ray Mendoza machen "Scope" für Netflix
Der Regisseur von „Scope“ ist aber mindestens ebenso vielversprechend: Wie das US-Branchenmagazin Deadline berichtet, wird Ray Mendoza die Inszenierung übernehmen. Mendoza ist ein ehemaliger Navy SEAL, der unter anderem bei Alex Garlands Bürgerkriegs-Hit „Civil War“ als militärischer Berater fungierte und von Garland bei seinem nächsten Film „Warfare“ prompt zum Co-Regisseur befördert wurde. Nicht zuletzt deswegen gilt „Warfare“, aus dem übrigens auch das Titelbild dieses Artikels stammt, als der vielleicht realistischste Kriegsfilm aller Zeiten.
Auch bei „Scope“ wird Mendoza seine militärische Erfahrung wieder einfließen lassen können: Der als Mischung aus Krimi-Mystery und Action-Thriller beschriebene Film handelt von einem kampferfahrenen Elitesoldaten, der nach Hause zurückkehrt, um sich von einer schweren Verletzung zu erholen, stattdessen aber in einen Vorstadt-Kriminalfall verwickelt wird.
Alfred Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" als Vorbild
Das klingt noch etwas vage, doch Deadline nennt auch noch zwei Filme, die als Vorbild für „Scope“ dienen sollen: Alfred Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ und der stark davon inspirierte „Disturbia“ von 2007. Sehr wahrscheinlich beobachtet der verletzte Soldat in „Scope“ also ein (vermeintliches?) Verbrechen – womöglich mit einem Zielfernrohr (Englisch „scope“) – und wird so darin verwickelt.
Wann „Scope“ auf Netflix veröffentlicht wird, lässt sich bisher nicht absehen. Der Streamingdienst hat sich das Drehbuch von Charley und Vlas Parlapanides („Blood Of Zeus“) geschnappt und daraus mit Mendoza und Collet-Serra ein vielversprechendes Paket geschnürt, das nun aber erst einmal entwickelt wird. Welche Filme und Serien hingegen noch im September 2026 auf Netflix erscheinen, erfahrt ihr hier:
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