Neue Woche, neues Streaming-Glück: Ich habe wieder mal drei tolle Filme herausgepickt, die ich euch uneingeschränkt empfehlen kann, da sie zu den sehenswerten Highlights im aktuellen Programm von Netflix gehören.
Heute habe ich mich für drei waschechte Genre-Streifen entschieden, bei denen nervenaufreibende Spannung großgeschrieben wird und jede Menge Stars an Bord sind. Eure Aufgabe ist klar: zurücklehnen, Play-Taste drücken und genießen!
"Non-Stop" (2014)
Von der überaus fruchtbaren Kollaboration zwischen Hollywood-Star Liam Neeson und Regisseur Jaume Collet-Serra, die insgesamt vier High-Concept-Actionthriller hervorbrachte, ist „Non-Stop“ das Glanzstück dieser Zusammenarbeit. Neeson spielt darin den Air Marshal Bill Marks, der auf einem Flug eine anonyme Drohung erhält: 150 Millionen US-Dollar sollen auf ein Konto überwiesen werden, ansonsten werde alle 20 Minuten ein Passagier an Bord getötet. Kann Marks den Erpresser ausfindig machen, bevor es zu spät ist?
Man sollte diesen an die B-Movies der 70er-Jahre erinnernden Action-Reißer keinesfalls zu ernst nehmen und nach Logiklöchern abklopfen, denn davon serviert das Drehbuch mehr als eine Flugbegleiterin Tomatensaft. Wer sich daran nicht stört, darf sich aber an einem temporeichen Suspense-Thriller erfreuen, der sich mit Herzblut in seine absurde Prämisse stürzt und bis zum explosiven Finale einfach prächtig unterhält.
"The Surfer" (2024)
Nicolas Cage („Mandy“) durchläuft in seinen Filmen regelmäßig die Palette des Wahnsinns. Das Ergebnis vor der Kamera schwankt dabei ebenso häufig zwischen peinlichem Overacting und unvergesslicher Grenzerfahrung. „The Surfer“ ordnet sich in letztere Kategorie ein und erweist sich als ideales Vehikel für den furchtlosen Extremmimen. Sein namenloser Surfer ist eine Figur, wie wohl nur Cage sie spielen kann.
Der Oscarpreisträger verliert sich förmlich in der Rolle eines Mannes, der sein Elternhaus am australischen Strand kaufen möchte, um dort mit seinem Teenager-Sohn surfen zu können. Eine lokale Männergruppe will dies jedoch nicht dulden und schikaniert fortan den Vater mit Gewalt- und Psychospielchen. Wie schnell daraufhin die bürgerliche Existenz des Protagonisten in sich zusammenfällt, fängt der surreale Kammerspiel-Thriller von Lorcan Finnegan („Vivarium“) in sonnendurchfluteten Bildern ein, die einem Fiebertraum gleichen. Dafür gab es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik verdientermaßen 4 von 5 Sterne!
"Hollow Man" (2000)
26 Jahre liegt mittlerweile der Sci-Fi-Horrorthriller „Hollow Man“ zurück und noch immer kann man über die oscar-nominierten Spezialeffekte des Films ins Staunen geraten. Dies ist jedoch nicht der einzige Aspekt, der gut gealtert ist. So ist beispielsweise Hauptdarsteller Kevin Bacon („Sleepers“) auch heute noch eine Wucht als herrlich fieses und sadistisches Ekel Sebastian Caine, der als genialer Wissenschaftler ein Unsichtbarkeitsserum entwickelt, an sich selbst testet und anschließend dem Wahnsinn verfällt.
Regie-Veteran Paul Verhoeven („RoboCop“) gelingt es, aus dieser Prämisse das Maximum an Spannung herauszuholen, indem er geschickt die Invisibilität des Schurken als kreatives Gimmick verwendet, um ein permanentes Bedrohungsszenario zu entwerfen. Dabei geht er zwar wie gewohnt nicht unbedingt subtil vor, dem spaßigen Adrenalinrausch in „Hollow Man“ tut dies allerdings keinen Abbruch.
Und falls ihr wissen wollt, welche Neuheiten ebenfalls diesen Monat bei Netflix landen, schaut am besten noch in die große Monatsübersicht:
Neu auf Netflix im September 2026: Ein absolutes Sci-Fi-Meisterwerk, die neue Staffel eines Netflix-Mega-Hits & mehr