Heute erstmals im TV: Intensiver Survival-Thriller mit gestrandetem "Dark"-Star und einem Schuss Tierhorror
von Oliver Kube
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Ihr habt Lust auf eine in der postapokalyptischen Welt spielende Survival-Story? Neben Thriller-Elementen darf auch ein wenig Horror dabei sein? Dann könnt ihr am späteren Abend die Free-TV-Premiere von „Survive - Gestrandet im Ozean“ einschalten:

„Survive - Gestrandet im Ozean“ ist eine französisch-belgische Produktion, gedreht in Marokko. In der männlichen Hauptrolle erwartet euch dabei der mit der Netflix-Serie „Dark“ weltbekannt gewordene Andreas Pietschmann. Im Kino war der Würzburger zuletzt mit „Die drei ??? - Toteninsel“ und neben den Oscargewinnern Russell Crowe und Rami Malek in „Nürnberg“ zu erleben. Am Abend könnt ihr ihn ganz ohne Werbung im Free-TV sehen:

Das ZDF zeigt „Survive - Gestrandet im Ozean“ am heutigen 12. Oktober 2026 um 22.15 Uhr – ungeschnitten und ohne Werbung. Gleiches gilt für die Wiederholung in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober um 0.15 Uhr. Alternativ steht der FSK-16-Titel auf Blu-ray, DVD oder als Video-on-Demand zum Erwerb:

Darum geht es in "Survive"

Der Ozeanograph Tom (Andreas Pietschmann) unternimmt mit seinen Lieben einen Bootsausflug rund um Puerto Rico. Begleitet wird er von seiner Frau Julia (Émilie Dequenne), einer Ärztin, sowie den gemeinsamen Kindern Cassie (Lisa Delamar) und Ben (Lucas Ebel). Die vier genießen die Abgeschiedenheit und das Meer, doch schon bald geraten sie in Gefahr: Ein schwerer Sturm bricht los, Satelliten stürzen vom Himmel und der Ozean gerät offenbar komplett aus dem Gleichgewicht.

Inmitten des Chaos gelingt es der Familie mit Mühe, die Motoryacht vor dem Kentern zu bewahren und die Nacht zu überstehen. Am Morgen erwachen sie im Wrack ihres Bootes auf dem komplett trockengelegten Meeresgrund. Eine plötzliche Polaritätsumkehr hat das Wasser zurückweichen lassen und weite Landflächen überflutet. Tom weiß, dass die aktuelle Ruhe trügerisch ist, denn die Wassermassen könnten jederzeit zurückkehren. Während die Familie verzweifelt nach einem Ausweg sucht, wird sie zur Zielscheibe anderer Überlebender und gefährlicher Meereskreaturen, die in der unwirtlichen Umgebung auf Beute lauern …

Survive – Gestrandet im Ozean
Survive – Gestrandet im Ozean
Starttermin 2. Januar 2025 | 1 Std. 30 Min.
Von Frédéric Jardin
Mit Emilie Dequenne, Andreas Pietschmann, Lisa Delamar
User-Wertung
2,5

Trockene Meere, überschwemmtes Land

Thriller mit Naturkatastrophen gehen immer, oder? Ein solches Szenario, wie es uns „Survive - Gestrandet im Ozean“ präsentiert, hat zumindest der Autor dieses Artikels bisher noch nicht gesehen. So legt „Survive“ schon mal einen vielversprechend originellen Start hin. Allerdings wird schnell klar, dass der von Frédéric Jardin („Sleepless Night - Nacht der Vergeltung“) inszenierte Film nicht über das nötige Budget verfügte, um das volle Potenzial seiner Prämisse auszuschöpfen. Mit lediglich fünf Millionen Euro kommt man heutzutage leider nicht allzu weit.

Auch wenn die Natur eine stete Gefahr ist, die Familie an zunehmendem Durst leidet, keinen Unterschlupf hat und ihre Verletzungen nur unzureichend versorgen kann, geht die größte Bedrohung von einem gewalttätigen Fremden (Arben Bajraktaraj aus „96 Hours - Taken“) aus, der es auf die Vorräte abgesehen hat. Die Hintergründe dieser Entwicklung bleiben weitgehend im Dunkeln. Anstatt sie zu erklären, konzentriert sich Jardin auf die unmittelbare, drastische Konfrontation. Hier zeigt „Survive“ überraschend viel Härte. Diese Sequenz enthält zugleich aber auch den letzten echten Spannungsaufbau bis zum Finale.

Am Morgen nach der Katastrophe: Die Familie sitzt buchstäblich auf dem Trockenen. Capelight Pictures
Am Morgen nach der Katastrophe: Die Familie sitzt buchstäblich auf dem Trockenen.

Die nach etwa 60 Minuten auftauchenden Monsterkrabben haben durchaus ihren Reiz. Ihre Visualisierung mittels allenfalls mäßiger CGI-Effekte lässt dann aber zu wünschen übrig. So müssen die darstellerischen Qualitäten des Protagonist*innen-Duos den Film tragen – was fast gelingt. Speziell Émilie Dequenne – unter anderem bekannt aus „Der Pakt der Wölfe“ und leider einige Monate nach der Premiere von „Survive“ an einer seltenen Krebserkrankung verstorben – verkörpert eindrucksvoll die physischen Schmerzen und die mentale Belastung, die ihre Figur durchlebt. Somit bietet „Survive“ auch dank ihrer Leistung einige starke Momente. Allerdings sind es derer letztlich dann doch zu wenige, um wirklich zu begeistern.

Die initiale Idee ist dennoch stark. Vielleicht findet sich ja in Hollywood noch ein finanzkräftiges Studio, das diese mit deutlich mehr Geld ein weiteres Mal umsetzt und uns den Film beschert, der „Survive“ aufgrund seines viel zu geringen Budgets einfach nicht werden konnte.

Ein mit viel (VIEL!) mehr Kohle hergestelltes Werk erwartet uns noch vor Jahresende in den Kinos. Die neuesten Informationen zu „Dune 3“ hat FILMSTARTS-Redakteurin und Science-Fiction-Expertin Annemarie Havran im folgenden Artikel für euch aufbereitet:

"Dune 3" wurde gezeigt: Die ersten Reaktionen auf den Sci-Fi-Blockbuster sprechen eine eindeutige Sprache

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Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes aktuelle Lieblingsfilme sind "Wild Horse Nine", "The Social Reckoning", "I Play Rocky", "The Weight" und "Gentle Monster".
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