Heute startet eine "absolute Blockbuster-Sensation" in den deutschen Kinos: Die ersten 60 Minuten werden euch umhauen!
von Stefan Geisler
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Monster-Fans aufgepasst: Mit „Hope“ startet heute ein echtes Juwel in den deutschen Lichtspielhäusern, das nicht alle Kinogänger*innen auf dem Schirm haben dürften. Doch daneben gibt es noch einige weitere spannende Kino-Neustarts.

In Hope Harbor ist der Teufel los: Das kleine Örtchen nahe der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea ist eigentlich ein verschlafenes Kaff. Doch nachdem auf einer Landstraße der zerstückelte Kadaver einer Kuh gefunden wurde, häufen sich die ungewöhnlichen Vorkommnisse. Treibt hier ein Tiger oder ein anderes gefährliches Raubtier sein Unwesen? Polizeichef Bum-seok (Hwang Jung-min) ist mit seinem Latein am Ende.

Doch schon bald wird klar, dass die Gefahr von einer eigenartigen Kreatur ausgeht, die im Dorf eine Schneise der Zerstörung hinterlässt. In all dem Chaos ist es schwer, den Überblick zu behalten, zumal die tapferen Bewohner*innen nicht lange fackeln und auf eigene Faust den Gegenangriff starten. Bis Bum-seok dem Monstrum Aug’ in Aug’ gegenübersteht, muss er es erst einmal finden, denn das Ungetüm scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein.

Wir konnten „Hope“ schon vor einigen Monaten während der Filmfestspiele in Cannes genießen – und insbesondere die ersten 60 Minuten haben uns schlichtweg den Atem geraubt. Konsequenterweise gibt es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik von Autor Björn Becher dafür auch 4 von 5 möglichen Punkten. Wer den Film von „The Wailing“-Regisseur Na Hong-jin sehen möchte, hat ab dem heutigen 8. Oktober 2026 im Kino die Chance dazu.

Und das startet sonst noch

Wer es mit Monster-Aliens aus dem All nicht so hat, bekommt diese Woche in den Lichtspielhäusern aber auch ein abwechslungsreiches Alternativprogramm geboten: In „Forgotten Island“ geht es beispielsweise kunterbunt zu. In diesem Animationsabenteuer wollen die Highschool-Absolventinnen Jo und Raissa noch einmal richtig einen draufmachen – landen aber durch einen dummen Zufall auf der fantastischen Insel Nakali. Gemeinsam mit dem Werhund Raww kämpfen sie um ihre Heimkehr. Doch diese fordert einen hohen Preis: das Vergessen ihrer gemeinsamen Erinnerungen und Freundschaft. (FILMSTARTS-Kritik 3,5 Sterne)

Mit „The Social Reckoning“ wird einer der besten Filme der letzten 20 Jahre fortgesetzt: Es handelt sich um ein Sequel zu „The Social Network“ – auch wenn einige Schlüsselfiguren komplett neu besetzt wurden. Für uns kommt der Verschwörungsthriller über die Gefahren sozialer Medien jedoch nicht an seinen Vorgänger heran – und so gibt es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik auch nur 2,5 Sterne.

Mit „Alte Liebe“ und „Lügen über meine Mutter“ gibt es zudem noch zwei fantastische Dramen aus Deutschland. Während Andreas Dresen von einem alten Ehepaar erzählt, das sich nach fast 40 Jahren Ehe noch immer neu entdeckt, geht es in „Lügen über meine Mutter“ um unfaire Frauenbilder im Westdeutschland der 1980er. Wir sind von beiden Filmen begeistert und vergeben hier jeweils 4 von 5 möglichen Sternen.

Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan liebt Film. Er vermisst die wöchentlichen Besuche in der Videothek, denn das ziellose Umherirren in den Gängen hat ihm Seherfahrungen wie "Donnie Darko" oder "Fear and Loathing in Las Vegas" beschert.
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