"Hat mich echt fertiggemacht!": "Carrie"-Mastermind verrät, welcher Horrorfilm ihn bis heute verstört
von Markus Trutt
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Mike Flanagan ist eine der aktuell spannendsten Stimmen im Horror-Genre, wie er mit seiner Serien-Adaption von Stephen Kings „Carrie“ gerade wieder demonstriert hat. Aber auch ihn selbst hat so manches Grusel-Erlebnis nachhaltig traumatisiert.

Mit Filmen wie „Oculus“, „Hush“ und „Doctor Sleeps Erwachen“ sowie Serien wie „Spuk in Hill House“, „Midnight Mass“ und aktuell „Carrie“ hat sich Mike Flanagan längst als Fachmann für versierte Horror-Unterhaltung etabliert. Da möchte man eigentlich meinen, dass der 48-Jährige genügend abgehärtet ist, um selbst nicht so stark von Gruselstoffen mitgenommen zu sein. Das mag auf aktuelle Titel vielleicht sogar zutreffen, doch gibt es tatsächlich Filme, die Flanagan in jungen Jahren so sehr verstört haben, dass er noch heute daran zu knabbern hat.

In einem Interview mit der Filmbewertungs-Plattform Letterbox wurde der Film- und Serienmacher danach gefragt, welchen Film er zu früh gesehen hat und seitdem als prägend-schockierende Erfahrung nicht mehr aus dem Kopf bekommt – wobei er gar nicht lange überlegen musste...

Die "Killer Klowns From Outer Space" haben Mike Flanagan traumatisiert

Demnach habe Flanagan der Sci-Fi-Horror-Kult „Killer Klowns From Outer Space“ (in Deutschland auch als „Space Invaders“ bekannt) aus dem Jahr 1988 so sehr traumatisiert und fertiggemacht, dass er selbst als Erwachsener bislang nicht in der Lage war, ihn sich erneut anzuschauen.

Vor allem die Szene, in der einer der Alien-Clowns den Polizeichef als Bauchrednerpuppe benutzt, hat ihm so sehr Angst eingejagt, dass er sich vor wenigen Jahren zunächst strikt geweigert habe, in ein „Killer Klowns“-Grusellabyrinth in den Universal Studios zu gehen, um nicht re-traumatisiert zu werden. Auf Zureden seiner Frau (die ebenfalls im unten eingebundenen Letterboxd-Video auftretende Schauspielerin Kate Siegel) habe er sich letztlich aber doch getraut und es letztlich als erschütternd und spaßig zugleich empfunden.

... und auch vor Stephen Kings "ES" hatte Flanagan panische Angst

Generell scheint Flanagan sein Problem mit Horror-Clowns zu haben, führte er im Interview schließlich doch noch ein zweites Beispiel an: „Stephen Kings ,ES‘, die Miniserie. Ich war zu jung. Meine Eltern haben gesagt, ich darf ihn nicht schauen. Ich hätte auf sie hören sollen. Ich bin zu einem Freund gegangen und habe versucht, es da zu schauen und habe dann so getan, als wäre ich krank, um nach Hause gehen zu können, da ich so große Angst hatte.“

Mit Stephen King ist Mike Flanagan nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen) eng verbunden. So war „Carrie“ nach „Das Spiel“, „Doctor Sleeps Erwachen“ und „The Life Of Chuck“ bereits seine vierte Adaption eines der Werke aus der Feder des Horror-Papstes. Und mit „Der dunkle Turm“ plant er bereits eine weitere.

Das komplette Letterboxd-Video, in der außerdem noch die „Carrie“-Castmitglieder Amber Midthunder (spielt Ms. Dejardin), Arthur Conti (Billy), Alison Thornton (Chris), Josie Totah (Tina) und Joel Oulette (Tommy) ihre verstörendsten Horror-Kindheitserlebnisse verraten, könnt ihr euch hier anschauen:

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Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.
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