"Ich hätte nie gedacht, dass Florian und ich uns mal so nahekommen": Elyas M’Barek verrät, welcher Moment ihn in "Der perfekte Urlaub" am meisten Überwindung kostete
von Chantal Neumann
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„Der perfekte Urlaub“ setzt den Kino-Hit „Das perfekte Geheimnis“ nach sieben Jahren fort. Auch Elyas M’Barek ist wieder dabei und verriet uns im Interview, welche Szene mit Co-Star Florian David Fitz für ihn eine völlig neue Erfahrung war.

Der Sommer ist zwar vorbei, ein bisschen Urlaubsfeeling gibt es aber trotzdem – und zwar im Kino! Dort läuft aktuell die Fortsetzung von „Das perfekte Geheimnis“, dem erfolgreichsten deutschen Film des Jahres 2019. Die Komödie von „Fack ju Göhte“-Mastermind Bora Dağtekin lockte damals mehr als fünf Millionen Menschen in die Kinos. Nun kehrt die Chaos-Truppe aus dem ersten Teil auf die Leinwand zurück.

In „Der perfekte Urlaub“ wollen Leo, Pepe, Rocco und Simon auf Mallorca Abstand von den Ereignissen der vergangenen Zeit gewinnen. Seit dem eskalierten Handy-Spiel ist ihre Freundschaft schwer belastet. Doch ausgerechnet Eva, Carlotta und deren beste Freundin Maus haben sich in derselben Villa einquartiert. Ein entspannter Männerurlaub ist damit schnell vom Tisch. Als dann auch noch die Finca in Flammen aufgeht und die Gruppe in einem Clubhotel landet, lassen sich die Konflikte nicht länger verdrängen.

So turbulent es auch vor der Kamera zugehen mag, so gut versteht sich der Cast offenbar hinter den Kulissen. Im FILMSTARTS-Interview ließ Leo-Darsteller Elyas M’Barek durchblicken, dass die Zusammenarbeit mit seinen Co-Stars jede Menge Spaß macht. Eine Szene mit Pepe-Schauspieler Florian David Fitz stellte für den 44-Jährigen allerdings trotzdem eine ganz neue Erfahrung dar.

"Das war schon irgendwie was Neues"

Im Gespräch wollten wir von M’Barek wissen, welcher Moment ihn bei den Dreharbeiten zu „Der perfekte Urlaub“ am meisten Überwindung gekostet hat. Achtung, Mini-Spoiler! „Na ja, Überwindung … Ich habe vorher noch nie einen Mann geküsst. Und es gibt da eine sehr spezielle Kussszene mit Florian David Fitz“, erklärte der „Fack ju Göhte“-Star.

Nachdem im Vorgängerfilm „Das perfekte Geheimnis“ enthüllt wurde, dass Pepe (Fitz) homosexuell ist, erweist sich Leo (M’Barek) in der Fortsetzung als besonders unterstützender Freund. So begleitet der Familienvater seinen Kumpel unter anderem auf eine Party. Dort kommt es schließlich zu einem freundschaftlich gemeinten Schmatzer auf den Mund. Wie M’Barek diese Erfahrung zusammenfasste? „Das war schon irgendwie was Neues.“

Neben Leo (Elyas M'Barek) werden auch Rocco (Wotan Wilke Möhring) und Simon (Frederick Lau) zu Queer-Allies für ihren Kumpel Pepe (Florian David Fitz) Constantin Film
Neben Leo (Elyas M'Barek) werden auch Rocco (Wotan Wilke Möhring) und Simon (Frederick Lau) zu Queer-Allies für ihren Kumpel Pepe (Florian David Fitz)

Beruhigend dürfte für den Schauspieler immerhin gewesen sein, dass er diesen besonderen Filmmoment ausgerechnet mit Fitz teilen durfte. Schließlich kennen sich die beiden schon seit etlichen Jahren. Zwischen 2009 und 2011 standen sie beispielsweise für die Krankenhausserie „Doctor’s Diary“ gemeinsam vor der Kamera. Dass ihre langjährige Bekanntschaft sie eines Tages zu einem Kuss vor der Kamera führen würde, hätte M’Barek offenbar trotzdem nicht erwartet. Im Interview erklärte er lachend: „Ich hätte nie gedacht, dass Florian und ich uns mal so nahekommen.“

Wer wissen möchte, was der „Türkisch für Anfänger“-Star und Karoline Herfurth, mit der wir ebenfalls über „Der perfekte Urlaub“ gesprochen haben, sonst noch über die Komödie ausgeplaudert haben, sollte auch einen Blick in den nachfolgenden Artikel werfen.

"Das war irgendwann kein Spaß mehr": Karoline Herfurth und Elyas M’Barek im großen FILMSTARTS-Interview zu "Der perfekte Urlaub"

Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Ob stilles Schmunzeln, leises Kichern oder lautes Lachen – Chantal ist ein echter Komödien-Fan. Von „Die nackte Kanone“ bis hin zu „Der Schuh des Manitu“ hat sie so ziemlich alles gesehen. „Fack ju Göhte“ hat sie allerdings traumatisiert: Zu oft sagte man ihr „Heul’ leise“.
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