Brachialer Geheimtipp: Der Action-Star der Stunde meldet sich mit seinem neuen Kracher zurück – ein Muss für Fans zünftiger B-Movies!
von Daniel Fabian
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Kaum jemand hatte von Bren Foster schon einmal gehört, als dieser mit „Life After Fighting“ 2024 seinen internationalen Durchbruch feierte. Jetzt lässt es der neue Konkurrent von Scott Adkins auch in seinem neuen Film ordentlich krachen.

Um das Offensichtliche gleich einmal vorweg zu klären: Nein, bei Bren Foster hat sich kein Schreibfehler eingeschlichen. Denn wir meinen nicht etwa den aus Filmen wie „Hell Or High Water“ oder „Todeszug nach Yuma“ bekannten Ben Foster, sondern das in London geborene Klopper-Ass, das vor wenigen Jahren wie aus dem Nichts kam und sich mit „Life After Fighting“ in die Herzen vieler B-Action-Fans prügelte.

Viele sprachen nicht nur von einem der besten Martial-Arts-Filme der vergangenen Dekade, sondern trauten dem bald 46-Jährigen obendrein zu, Scott Adkins den Titel als König der zünftigen Direct-to-Video-Unterhaltung streitig zu machen. Das anhand nur eines Films festzumachen, ist aber natürlich Quatsch. Umso erfreulicher ist es, dass nun der nächste Bren-Foster-Kracher am Start ist:

Mit „Mexicali“ erscheint am 30. Oktober 2026 der neue Action-Thriller mit dem „Life After Fighting“-Star endlich auch in Deutschland – in gleich mehreren streng limitierten Mediabook-Editionen inklusive 4K-Blu-ray sowie Blu-ray, die ihr euch im Shop von Verleiher Retro Gold 63 sichern könnt.

Ihr seid nicht bereit, für ein B-Movie über 40 Euro hinzublättern? Fair enough. Dann bleibt euch – zumindest vorerst – nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass früher oder später auch noch erschwingliche Standardausgaben folgen werden. Nähere Details dazu sind bislang allerdings nicht bekannt. Dasselbe gilt für eine potenzielle digitale Auswertung im Streaming.

"Mexicali" beweist: Bren Foster ist keine Eintagsfliege!

„Mexicali“ ist genau das, was sich „Life After Fighting“-Fans von ihm erwarten dürften – und zwar in zwar sichtlich für kleines Geld realisierter Actioner, der jedoch vor allem auf handwerklicher Ebene voll punktet. Der Film bietet richtig starke Genre-Kost – und das kommt nicht von ungefähr. Denn neben Foster standen nicht nur Jean-Claude Van Dammes Sohn Kris Van Damme sowie Scott Adkins' Partner in Crime Louis Mandylor vor der Kamera. Für Drehbuch und Regie zeichneten ebenfalls zwei erfahrene Kampfsport-Könner verantwortlich: „Avengement“- und „Triple Threat“-Macher Jesse V. Johnson lieferte das Skript, der als Stuntman („Iron Man“) und Kampfchoreograph („Savage Dog“) bekannte Luke LaFontaine übernahm die Inszenierung.

Dass das Ganze erzählerisch dünn daherkommt, dürfte dennoch die Wenigsten überraschen. Schließlich ist die austauschbare Geschichte Genre-typisch nicht mehr als Mittel zum Zweck, um spektakuläre Setpieces miteinander zu verbinden. Doch dafür reicht das altbackene, aber durchaus solide Story-Konstrukt allemal aus. Und wenn es ans Eingemachte geht, machen die Action-Talente vor und hinter der Kamera ihren Namen alle Ehre.

Bren Foster ist charismatisch und harmoniert auch ganz hervorragend mit seiner Spielpartnerin Tania Raymonde. Vor allem brilliert der Action-Star aber natürlich, wenn er die Fäuste fliegen lässt. Die Wucht, die er dabei an den Tag legt, ist nahezu unvergleichlich. Und ganz egal, ob er nun unbewaffnet, mit einer Machete oder mit anderweitigem Werkzeug zur Tat schreitet: Foster mutiert zur regelrechten Naturgewalt, die tatsächlich so unaufhaltsam wirkt, wie von anderen Actionhelden oft bloß behauptet wird.

Vor einigen Monaten feierte mit „Beast“ übrigens noch ein weiterer Film mit Bren Foster seine Deutschlandpremiere, auch wenn der Australier darin nicht die Hauptrolle, sondern den Antagonisten mimt. Ob sich der Film mit unter anderem auch Russell Crowe lohnt, haben wir euch bereits an anderer Stelle verraten:

Mit Russell Crowe und einem DER Action-Stars der Stunde: Knüppelharter Martial-Arts-Kracher à la "Warrior" feiert Heimkino-Premiere

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Aufgewachsen mit den Filmen von Jackie Chan, geht bis heute kaum ein Kampfsport-Reißer an ihm vorbei – ob aus Hongkong, Indonesien oder England.
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