Leistungs- und Erfolgsdruck, Perfektionsstreben, Identität und unterdrücktes Verlangen sind einige der Kerninhalte von Darren Aronofskys einflussreichem Kultfilm „Black Swan“ (2010). Der vielfach ausgezeichnete Mix aus Thriller-Drama und psychologischem Horror brachte Natalie Portman einen Oscar als beste Hauptdarstellerin ein und war zugleich ein beachtlicher Kassenerfolg.
Eine vergleichbare Genre-Mischung mit ähnlichen Themen könnte sich hinter „Devour“ verbergen. Wie Portmans Figur in „Black Swan“ kämpft auch der weibliche Hauptcharakter in dem geplanten Body-Horror-Drama ersten Plotinfos zufolge gegen Kontrollverlust und innere Zerrissenheit. Seit kurzem kennen wir die Hauptdarstellerin:
Von Sci-Fi bis Fantasy: Dieser Serienstar spielt in "Devour" mit
Dem Hollywood Reporter zufolge schlüpft die Kanadierin Tricia Helfer in die Rolle der ehemaligen Profi-Eiskunstläuferin Luisa. Sie hadert stark mit ihren Gefühlen und dem eigenen Begehren. Der Grund ist Karla (Georgia Bradner), die Freundin ihrer Tochter Elia (Elizabeth Adams). Die Anziehung, die Luisa gegenüber der jungen Frau empfindet, nimmt schon bald obsessive Züge an.
Helfer feierte ab 2016 große Erfolge mit der Fantasy-Serie „Lucifer“, in der sie als Mutter der Titelfigur zu sehen war. Der Durchbruch gelang ihr 2003 mit der Sci-Fi-Kultserie „Battlestar Galactica“. „Devour“ ist nicht der erste Horrorfilm in der Karriere der 52-Jährigen. Schon häufiger trat sie in düsteren Thrillern („Bloodwork“) und Horror-Dramen („Open House“) auf, die bei uns jedoch selten den Weg in die Kinos fanden. Helfers Co-Stars Bradner und Adams sah man bisher in kanadischen Indie-Produktionen und kleinen Serien-Nebenrollen, darunter „Resident Alien“ (Bradner) und „Wayward“ (Adams).
„Devour“ ist das Regiedebüt von Erica Orofino, die auch das Drehbuch schrieb. Die Filmemacherin sagte in einer Stellungnahme über ihr Erstlingswerk: „Ich wollte einen Film über Identität, weibliche Sexualität und Begierden machen, die außerhalb unserer gängigen Moralvorstellungen liegen.“ Orofino habe die Besetzung sorgfältig gewählt und äußerte Dankbarkeit, „dass dieses Team so zusammengefunden hat.“ Das produzierende Studio Wildling Pictures sprach in einem Pressestatement zur Story von einem „selbstzerstörerischen Prozess“ der Hauptfigur, der alle „gesellschaftlichen Grenzen sprengt“.
Nach Bekanntgabe der Besetzung dürfte es nun nicht mehr lange dauern, bis „Devour“ in Produktion geht. Wann wir den Film hierzulande auf der großen Leinwand zu sehen bekommen oder ob er direkt im Streaming-Abo landet, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.
Wenn ihr euch für Körperhorror, Psycho-Dramen und Thriller interessiert, könnte das neueste Projekt von Horror-Meister Mike Flanagan („Carrie“) etwas für euch sein. Der Film wird als Mischung aus eben diesen – düsteren – Genres beschrieben:
Basierend auf einem der besten Horrorfilme aller Zeiten: Mischung aus Body-Horror und Psycho-Thriller von einem Genre-Meister kommt