Nach "The Mandalorian" und "The Last Of Us": Pedro Pascal greift mit "Behemoth!" nach seinem ersten Oscar – hier ist der neue Trailer
von Selina Sondermann
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Das Jahr 2026 neigt sich dem Ende zu und wie immer bedeutet dies, dass sich das Oscar-Rennen zuspitzt. Mit seinem neuen Musikerdrama „Behemoth!“ hat Fanliebling Pedro Pascal erstmals Chancen auf eine Nominierung.

Obwohl Pedro Pascal seit den 1990ern versuchte, in Hollywood Fuß zu fassen, konnte sich der chilenisch-stämmige Schauspieler erst in den letzten Jahren so richtig durchsetzen. Mit Rollen in Franchise-Serien wie „Game of Thrones“, „The Last Of Us“ und „Star Wars: The Mandalorian“ sowie dem Beitritt ins MCU („The Fantastic Four: First Steps“) gelang es ihm endgültig, sich zum absoluten Fanliebling zu etablieren. Mit „Gladiator II“, „Eddington“ und „Was ist Liebe wert - Materialists“ folgten diverse Kinoauftritte, die er selbst jedoch ganz klar als Nebenauftritte einordnet.

Er freue sich darauf, Erfahrungen als Hauptdarsteller zu sammeln, so Pascal 2025. Nun ist es soweit: In „Behemoth! Stücke deines Lebens", dem neuen Film des „Andor“-Showrunners Tony Gilroy, darf sich der 51-Jährige in einer anspruchsvollen Charakterstudie beweisen, so wie einst George Clooney in „Michael Clayton“. (Für das Regiebüt Gilroys sollte letztlich nur Tilda Swinton als beste Nebendarstellerin mit dem Oscar geehrt werden, die zahlreichen Nominierungen und positiven Stimmen konnten Clooney jedoch seine Position in der Branche nachhaltig stärken.)

Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass Pedro Pascals Leistung in der kommenden Awards Season gewürdigt werden könnte. Aus einer Reihe von Interviews ging bereits hervor, welch harte Arbeit er in die musikalische Vorbereitung für den Film steckte.

Der neue Trailer zu "Behemoth!" zeigt viel und verrät wenig

Dem neuen Trailer zu „Behemoth!“ gelingt es, Neugierde für den Film und für die Darstellung Pascals zu wecken, ohne zu viel über die Handlung preiszugeben. Als würde der Trailer aktiv mit der Zurückhaltung von Informationen spielen, beginnt er mit einer Szene im Filmmusik-Studio in Los Angeles, bei der die Ensemble-Mitglieder über eine Verschwiegenheitserklärung diskutieren. „Was ist denn bitte Behemoth?,“ wird in den Raum gefragt. Als Antwort erfahren die Musiker*innen lediglich, dass es sich dabei um einen Codenamen handelt.

Danach nimmt der Trailer an Tempo auf und schneidet präzise, fast metonymisch getaktet zwischen etlichen Szenen im Film hin und her. Dabei schafft er es, optische Gemeinsamkeiten in den Einstellungen hervorzuheben, beispielsweise die etlichen Male, in denen Alex Serian (Pedro Pascal) seinen Instrumentenkoffer öffnet oder schließt. Aus den kurzen Snippets geht hervor, dass der Cellist gerade nach Los Angeles zurückgekehrt ist, zu einem mitgenommen aussehenden Bruder (Will Arnett) und einer demenzkranken Mutter (JoBeth Williams). Es reihen sich Bilder seiner zahlreichen Geliebten aneinander (u.a. Olivia Wilde), doch der eigentliche Fokus scheint immer auf Alex Serian, dem Musiker zu liegen.

"Menschen lieben Dysfunktionalität"

Das Portrait des zerrissenen Künstlers feierte seine Weltpremiere Anfang Oktober beim New York Film Festival und lief danach beim London Film Festival, wo auch wir ihn bereits sehen durften. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es für den „raffiniert verästelten Film“ und „Liebesbrief an die Filmmusik“ gute 3,5 von 5 Sternen.

Am 3. Dezember 2026 startet „Behemoth!“ dann in den deutschen Kinos, und tritt dabei gegen die meisterwartete Dokumentation des Jahres an:

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Selina Sondermann
Selina Sondermann
-Freie Autorin
Als Fan von Widersprüchen und Extremen fühlt sich Selina Sondermann vor allem im Horrorgenre und in Romantic Comedies zuhause. Am liebsten besucht sie Filmfestivals von Cannes bis Toronto, wo sie versucht, so viele Filme wie möglich an einem Tag zu sehen.
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