"Das Schwerste in meinem Leben": Seine neue Rolle verlangte Pedro Pascal mehr ab als "Gladiator 2" oder "The Last Of Us"
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Man sollte meinen, dass Actionszenen und Stunts für Schauspieler am schwierigsten zu drehen sind. Doch Pedro Pascal verlangte ein Instrument, mit dem er sich für sein neuestes Werk intensiv beschäftigt hat, alles ab.

Hollywood-Superstar Pedro Pascal („The Mandalorian And Grogu“) bewies schon in etlichen Rollen Körpereinsatz und die Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen. So ließ er sich für seinen Part als römischer General Marcus Acacius im Historien-Epos „Gladiator 2“ im Schwertkampf ausbilden und hatte einige schwierige Actionsequenzen zu meistern.

Auch als Protagonist Joel Miller der Hit-Serie „The Last of Us“ bewältigte Pascal physisch anstrengende Kampfszenen. Zudem lernte er für eine höchst emotionale Szene in Staffel 2 das Singen und das Gitarrespielen. Die ersten Schritte als „Gitarrist“ waren für den 51-Jährigen aber im Nachhinein wohl noch recht simpel. So richtig an seine Grenzen brachte ihn erst ein anderes Instrument, mit dem er sich für seinen neuesten Film beschäftigen musste.

Pedro Pascals bislang größte Hürde

Der gefragte Darsteller schlüpft in „Behemoth!“ von „Star Wars: Andor“-Macher Tony Gilroy in die Rolle des früheren Hollywood-Orchestermusikers Alex Serian. Dieser kehrt nach Jahren der Abwesenheit in die Traumfabrik zurück, um Filmmusik zu komponieren.

Um den Profi-Musiker glaubhaft zu verkörpern, erlernte Pascal das Cello-Spielen. Es war seine bisher größte Bewährungsprobe in der Vorbereitung auf einen Film. „Es war das Schwerste, was ich bisher in meinem Leben lernen musste“, gestand der Schauspieler im Gespräch mit Vanity Fair. „Allein um den Bogen richtig zu halten, benötigt man einen ganzen Tag Unterricht – wenn man schnell ist.“

Im Vergleich zu den Vorbereitungen auf „Gladiator 2“ oder „The Last Of Us“ sei dies eine ganz andere, intensivere Herausforderung gewesen. „Es ist wesentlich schwieriger, glaubhaft Tschaikowski zu spielen, als in einer Gladiatorenarena zu kämpfen oder an Seilen zu hängen", erklärte er. Pascal musste sich nicht nur mit der korrekten Spieltechnik befassen, sondern auch alle Bewegungsabläufe eines professionellen Cellisten antrainieren.

Behemoth!
Behemoth!
Von Tony Gilroy
Mit Pedro Pascal, Will Arnett, Eva Victor

Doch damit nicht genug: Nachdem er den Umgang mit dem Instrument verinnerlicht hatte, stand er vor dem nächsten Problem. „Ich war unsicher, wie ich die Figur spielen sollte“, erinnerte er sich. „Der Charakter ist sehr verletzlich. Ich habe mich gefragt, wie viel ich von mir selbst in die Rolle einbringen soll. Weiß ich überhaupt noch, wie das geht oder bin ich vielleicht aus der Übung?“

Pascal nahm mit dieser Äußerung Bezug auf die Tatsache, dass er in den letzten Jahren meist Teil großer Ensembles oder in seinen Filmen nicht der einzige Protagonist war. In „Behemoth!“ steht er jedoch klar im Rampenlicht und seine Filmfigur ist gänzlich auf ihn zugeschnitten. „Behemoth!“ soll im Laufe des Jahres 2026 in den Kinos starten. Einen konkreten Starttermin gibt es aktuell nicht.

Sage und schreibe neun verschiedene Komponist*innen sollen dem Drama, in dem neben Pascal unter anderem Olivia Wilde und „Scream“-Ikone Matthew Lillard mitspielen, seinen Sound verleihen. Warum Gilroy auf diese Komponisten-Armada setzt, anstatt nur einen Künstler zu engagieren, erfahrt ihr hier:

Das gab es so noch nie: "Star Wars"-Macher greift zu ungewöhnlicher Maßnahme – verzichtet er damit sogar auf den Oscar?

Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.
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