… und wir nur können eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Denn RTL zeigt „Blade“ am heutigen 7. November nämlich ab 23.10 Uhr – und damit aller Wahrscheinlichkeit nach in der komplett ungekürzten FSK-18-Version! Nachdem der Vampir-Kult mit Wesley Snipes in der Uncut-Version einst auf dem Index landete, erfolgte mittlerweile nämlich die Freigabe von 18 Jahren. Und die bedeutet, dass der Streifen ab 23 Uhr in voller Länge gezeigt werden darf.
Natürlich gibt es mittlerweile aber zahlreiche alternative Möglichkeiten. Für einen schmalen Taler könnt ihr das Blutsauger-Spektakel bereits streamen (u.a. bei Amazon Prime Video*), darüber hinaus gibt es den Streifen inzwischen auch schon auf 4K-Blu-ray*. Und wer keine halbe Sachen machen will, kann sich auch gleich die gesamte Trilogie mit Wesley Snipes bereits für kleines Geld nach Hause holen:
Für die 16er-Fassung musste durchaus stark die Schere angesetzt werden, sodass dem Action-Horror-Gemetzel dabei am Ende eine gehörige Portion Schmackes verloren ging. Und wenn sich Blutsauger, Menschen und Halbblüter in der Unterwelt an den Kragen gehen, dann ist das konsequenterweise auch entsprechend blutrünstig!
„Blade II“ von Guillermo del Toro („Frankenstein“) ist übrigens genauso sehenswert, sodass sich das 3er-Set auf Blu-ray schon mal absolut lohnt – auch wenn „Blade: Trinity“ das Niveau am Ende nicht mehr ganz halten kann.
"Blade": Marvel von seiner düstersten Seite
In „Blade“ erzählt Effektmeister Stephen Norrington, der seine Karriere als Regisseur mit dem 2003 gefloppten „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ beerdigte, die Geschichte von Eric Brooks (Wesley Snipes), der als Halbblut zur Welt kommt. Denn seine Mutter wurde kurz vor seiner Geburt von einem Vampir gebissen – und starb daraufhin.
Nach Rache dürstend, zieht der sogenannte „Daywalker“ heute durch die Lande, um sich an den Wesen der Nacht zu rächen – und bekommt es dabei schließlich mit dem machthungrigen Deacon Frost (Stephen Dorff) zu tun…
„Blade“ erinnert an das Comic-Kino vergangener Tage, in denen Superhelden im Kino noch Raritäten waren – und nicht in ein Korsett geschnürt wurden, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Während das auf jüngere Zuschauer*innen abzielende Marvel Cinematic Universe zum Leinwand-Phänomen avancierte, genießt so auch der düster-brutale Vampirfilm bis heute Kultstatus.
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Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.