Nach dem Marvel-Chaos um "Blade": Diese legendäre Comic-Verfilmung mit FSK 18 soll neu verfilmt werden – und zwar nach wie vor!
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Aus Marvels „Blade“-Neuverfilmung wird wohl nichts mehr. An der Rückkehr eines anderen Schwarzen Superhelden wird derweil nach wie vor gearbeitet – das wurde nun bestätigt, nachdem es zuletzt wieder einmal still um das Projekt wurde.

New Line Cinema
Von Daniel Fabian

Was lange währt… lässt erst einmal weiter auf sich warten. Denn neuesten Informationen zufolge dürfte es noch eine Weile dauern, bis wir die Neuverfilmung von „Spawn“ zu sehen bekommen. Das Gute daran: Es gibt wenigstens neue Informationen. Und diese legen zumindest nahe, dass das Projekt noch nicht tot ist. Um das Comeback eines anderen Schwarzen Superhelden ist es bekanntlich schlechter bestellt, wie zumindest Marvel-Fans wissen: Bei „Blade“ mit Oscar-Preisträger Mahershala gab es hinter die Kulissen ein nicht enden wollendes Tauziehen, bei dem letztlich niemand gewann. Der Film wird nicht mehr wie geplant kommen.

Und „King Spawn“, wie das „Spawn“-Revival heißen soll? Der ist zwar auch noch weit von seiner Realisierung entfernt, aber wenigstens noch nicht ganz vom Tisch…

"King Spawn" lebt… noch!

2013 berichteten wir erstmals von den Plänen eines „Spawn“-Remakes. Seitdem hat sich viel getan. Woran sich allerdings nichts geändert hat: Mit Todd McFarlane ist es nach wie vor der Schöpfer der Figur Spawn höchstpersönlich, der an der Umsetzung arbeitet. Möglicherweise ist aber vielleicht auch genau das einer der Gründe, warum das Projekt einfach nicht vorankommt. Denn nachdem die Verfilmung von 1997 mit Michael Jai White in der Titelrolle an den Kinokassen kein Erfolg war und von der Kritik verrissen wurde, will er seine Schöpfung diesmal natürlich in ihrer vollen Pracht auf die Leinwand bringen. Nun soll wirklich nichts mehr dem Zufall überlassen werden und Spawn im Kino ein würdiges Denkmal gesetzt werden. Schließlich soll die treue Fanbase, die der Figur seit den frühen 90ern zur Seite steht, nicht enttäuscht werden. Nicht noch einmal.

„Wir versuchen nach wie vor, das Drehbuch richtig hinzubekommen“, so McFarlane jetzt im Gespräch mit Dread Central. „Ich weiß, dass das für alle frustrierend ist. Besonders für mich. Ich habe noch nicht grünes Licht gegeben, weil ich einfach noch nicht das lese, was ich in meinem Kopf habe“, erklärt der Comicautor schließlich. Das Problem, das er mit seinen Autoren bislang hat: Entweder entfernen sich diese zu weit von der Vorlage, oder aber sie halten zu starr an ihr fest.

Von der Idee, sich die ersten paar Ausgaben der Comicreihe vorzunehmen und daraus eine neue Origin-Story zu stricken, halte er jedenfalls nichts. „Diesen Film hatten wir schon“, erklärt er dazu gegenüber Dread Central. Doch gebe es schließlich 380 Ausgaben, die Inspiration für eine Verfilmung sein könnten. Welche davon am Ende tatsächlich als Vorbild herhalten werden oder ob „King Spawn“ vielleicht doch das „Blade“-Schicksal ereilt, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall soll die Neuauflage ein Film für Erwachsene werden, wie auch schon der Vorgänger (dessen Director's Cut zunächst sogar ab 18 war, mittlerweile aber ab 16 Jahren freigegeben ist).

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Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.
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