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    US-Charts: "Harry Potter" startet grandios, "72 Stunden" schwach
    Von Annemarie Havran — 22.11.2010 um 11:37

    "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1" erfüllt die Prognosen der Experten und spielt am Startwochenende 125 Millionen Dollar ein. "The Next Three Days" von Paul Haggis startet schwach auf Platz fünf.

    Der erste Platz der dieswöchigen US-Kinocharts ist keine große Überraschung. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" legt den besten Kinostart des Potter-Franchises hin und das sechstbeste Einspielergebnis am Startwochenende in den USA überhaupt (Platz eins: "The Dark Knight" mit 158,4 Millionen Dollar am ersten Wochenende). 125,1 Millionen Dollar konnten Harry, Ron und Hermine am Wochenende in die Kinokassen zaubern, das sind durchschnittlich 30.332 Dollar pro Kino. Damit verdrängt "Harry Potter" den mit 16,2 Millionen Dollar Einnahmen am Wochenende immer noch sehr erfolgreichen "Megamind" vom ersten Platz der Charts. "Megamind" muss sich in seiner dritten Spielwoche nun mit Platz zwei vergnügen, kann aber ein sehr gutes Gesamteinspielergebnis von insgesamt 109,5 Millionen Dollar vorweisen.

    Die rasante Bahnfahrt "Unstoppable - Außer Kontrolle" rutscht von Platz zwei auf Patz drei mit 13,1 Millionen Dollar und verbucht insgesamt 42 Millionen Dollar auf ihrem Konto. Ebenfalls einen Platz runter geht es für "Stichtag". Robert Downey Jr. und seinem Weggefährten Zach Galifianakis wurden am Wochenende 9,2 Millionen Dollar auf dem Reisekonto gutgeschrieben (72,7 Mio. Dollar insgesamt)

    Enttäuschend startete der Actionthriller "72 Stunden - The Next Three Days" von "L.A. Crash"-Regisseur Paul Haggis mit Russell Crowe und Liam Neeson in den Hauptrollen. Bei einem durchschnittlichen Einspielergebnis von 2.633 Dollar pro Kino konnte der Film lediglich 6,8 Millionen Dollar am Startwochenende einspielen. Zum Vergleich: Haggis‘ "L.A. Crash" spielte bei seinem Start im Mai 2005 9,1 Millionen Dollar am ersten Wochenende ein.

    "Fair Game" mit Naomi Watts und Sean Penn rollt langsam, aber sicher das Feld von hinten auf und wird in 211 Kinos mehr als noch in der Vorwoche aufgeführt. Damit verzeichnet das Polit-Drama ein Umsatzplus von 44 Prozent und setzt sich mit einem Wochenende-Einspielergebnis von 1,5 Millionen Dollar (3,7 Mio. Dollar insgesamt) auf Platz zehn der Charts. Noch besser erging es Danny Boyles "127 Hours", der seinen Umsatz verdoppeln konnte und von Rang 19 auf Rang 14 klettert (915.000 Dollar am Wochenende/1,9 Mio. Dollar insgesamt).

    Vorschau: Diese Woche starten in den USA das 50. Disney-Animationsabenteuer "Rapunzel - Neu verföhnt", das Musical "Burlesque" mit Christina Aguilera und die Tragikomödie "Love And Other Drugs - Nebenwirkungen inklusive" von "Blood Diamond"-Regisseur Edward Zwick.

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