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    US-Charts: "Rio" weiterhin top, "Wasser für die Elefanten" neu auf der Drei
    Von Annemarie Havran — 26.04.2011 um 12:02

    Das Papageienpaar in "Rio" konnte auch am Oster-Wochenende auf Platz eins der US-Kino-Charts turteln. Auf Platz zwei und drei stiegen die Neustarter "Madea's Big Happy Family" und "Wasser für die Elefanten ein". "Hop – Osterhase oder Superstar" gelang selbst zum Osterfest keine Rückkehr auf den Kino-Thron.

    Die Animationskomödie "Rio" hatte am vergangenen Wochenende gute Karten an den Kinokassen, da an Feiertagen traditionell vermehrt Familien mit Kindern in die Kinos strömen und Familienfilmen gute Einspielergebnisse bescheren. Für "Rio" bedeutete das die Verteidigung der US-Charts-Spitze trotz mittelschwerer Einbußen von 32,9 Prozent. 26,3 Millionen Dollar am Wochenende und 80,8 Millionen Dollar Einspielergebnis insgesamt stehen dem animierten Spaß um einen blauen Papagei mit Flugangst gut zu Gesicht und decken bereits nach zwei Spielwochen beinahe die Produktionskosten von ca. 90 Millionen Dollar.

    Neu auf Platz zwei eingestiegen ist die Komödie "Madea's Big Happy Family". Der grobe Zoten-Humor des Comedians Tyler Perry kam bei den US-Amerikaner offenbar sehr gut an, denn auch wenn das Einspielergebnis von 25,1 Millionen Dollar am Wochenende nur für Rang zwei reichte, beweist der sehr gute Kopienschnitt von 10.957 Dollar, dass die Verkleidungs-Klamotte zahlreiche Zuschauer gefunden hat. Einen soliden Start mit einem Kopienschnitt von 5.979 Dollar lieferte das romantische Drama "Wasser für die Elefanten" auf Platz drei. Insgesamt 16,8 Millionen Dollar zahlten die Kinogänger am Wochenende, um Robert Pattinson und Reese Witherspoon turteln zu sehen.

    "Hop - Osterhase oder Superstar" musste zwar seinen dritten Platz räumen und sank auf die Vier, konnte aber immerhin 13,7 Prozent an den Kinokassen gut machen. Das leichte Plus ist vermutlich der thematischen Nähe des Films zu Ostern zu verdanken. Wie viele der Kinder, die "Hop" am Wochenende sahen, nun glauben, dass der Osterhase tatsächlich sprechen kann und Schlagzeug spielt, ist nicht bekannt, bekannt sind dafür die Einspielzahlen von 12,2 Millionen Dollar am Wochenende und 100,2 Millionen Dollar insgesamt.

    Für "Scream 4" läuft es dagegen gar nicht gut. Der Horrorfilm von Wes Craven spielte am vergangenen Wochenende nur noch 7 Millionen Dollar ein, das sind 62,4 Prozent weniger als am Wochenende zuvor. Insgesamt bedeutet das ein Gesamteinspielergebnis von recht mickrigen 31 Millionen Dollar und Platz fünf für den vierten Teil des Franchises. Auf Rang sechs platzierte sich ein weiterer Neueinsteiger: Die Dokumentation "Im Reich der Raubkatzen" spielte am Wochenende 6 Millionen Dollar bei einem guten Kopienschnitt von 4.921 Dollar ein und bot ein interessantes Alternativprogramm für Eltern, die sich mit ihren Kindern an den Feiertagen lieber etwas Wissenswertes zu Gemüte führen wollten statt des Animations-Einheitsbreis. Morgan Spurlocks amüsante Doku "The Greatest Movie Ever Sold" schaffte es mit 118.294 Dollar Einspielergebnis nur auf Platz 35, konnte aber immerhin einen guten Kopienschnitt von 6.572 Dollar verzeichnen.

    Vorschau: Diese Woche starten in den USA unter anderem der PS-starke Actioner "Fast & Furious Five" mit Vin Diesel und Paul Walker und Werner Herzogs Dokumentarfilm "Die Höhle der vergessenen Träume".

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