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    Deutsche Charts: Rüpel-Plüschtier "Ted" bringt "Prometheus" zum Absturz
    Von Tim Anton — 14.08.2012 um 10:55

    Nachdem er selbst Batman abserviert hat, war auch die "Prometheus" mit Michael Fassbender und Charlize Theron an Bord keine Herausforderung mehr für den unflätigen Plüschbären "Ted". Seth MacFarlanes Regiedebüt hält sich laut Media Control weiterhin auf Platz eins der deutschen Charts. Neben dem Bären halten sich außerdem drei Animationsfilme in den Kino Top zehn.

    Hätte Ridley Scott ("Alien") geahnt, dass man statt komplexer außerirdischer Evolutionsketten einfach ein kiffendes Plüschtier auf die Leinwand bringen muss, um auf dem ersten Platz der Charts zu landen - wie anders hätte die Filmgeschichte da wohl aussehen können? Die Erwachsenen-Komödie "Ted" lockt auch in der zweiten Woche noch 590.293 Zuschauer ins Kino und hat hierzulande nun insgesamt 1,75 Millionen Menschen belustigt. Das zugegebenermaßen in Deutschland reichlich spät gestartete "Alien"-Prequel "Prometheus - Dunkle Zeichen" konnte da nicht mithalten und holte am Startwochenende 309.594 Menschen vor die Leinwand (inklusive Previews 368.390). Statt "dunkler Zeichen" sahen sich 261.615 Comic-Fans lieber den "dunklen Ritter" an: Christopher Nolans "The Dark Knight Rises" landet in der dritten Woche auf ebendiesem Platz der Top zehn. Das Trilogie-Finale kann sich bislang über 2,54 Millionen Zuschauer in Deutschland freuen.

    Auf Batman folgt das Triumvirat der aktuellen 3D-Animationsfilme: Prinzessin "Merida - Legende der Highlands" führt die Liste mit 167.400 Kinobesuchern am vergangenen Wochenende und 656.016 insgesamt auf dem vierten Platz an. Ihr folgt der Urzeit-Zirkus "Ice Age 4 - Voll verschoben" mit 158.578 Zuschauern (bisher insgesamt 5,74 Millionen). Der dritte im Bunde ist "Der Lorax", mit 20.606 Dr. Seuss-Freunden (insgesamt hierzulande 378.059) landet der umweltschützende kleine Schnautzbartträger auf Platz sechs.

    Platz sieben geht an das zögerliche Brautpaar aus "Fast verheiratet". Die Trauungskomödie mit Emily Blunt ("Your Sister's Sister") hatte 17.393 Zuschauer (insgesamt 509.704). Platz acht geht an "Ziemlich beste Freunde", über die nach 32 Wochen in den Charts und 8,58 Millionen deutschen Kinozuschauern (davon 13.648 am vergangenen Wochenende) nun wirklich alles gesagt wurde. Die ungewöhnliche Komödie "Das Schwein von Gaza" steigt in der zweiten Woche doch noch in die Top zehn ein, nachdem das nicht koschere Borstentier vorher auf dem zwölften Platz hockte. 13.297 Leute sahen den Film am Wochenende, 42.301 bisher insgesamt. Den Abschluss der Kino Top zehn bildet erneut "Der Vorname". Die französische Komödie holte 12.528 Zuschauer in die Kinos und wurde seit dem Kinostart in Deutschland von insgesamt 50.870 Menschen angesehen.

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