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    "Freitag der 13."-Produzent beruhigt: Killer Jason wird im neuen Film nicht entmystifiziert
    Von Tobias Mayer — 18.06.2016 um 12:51

    Es hieß, das nächste Reboot zu „Freitag der 13.“ werde teils eine Ursprungsgeschichte. Prompt sorgten sich Fans, dass Killer Jason dort entmystifiziert werde, aber Produzent Brad Fuller hat nun Entwarnung gegeben…

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    „Haben die eigentlich nix aus Rob Zombie´s vermurkstem ‚Halloween 2‘-Remake gelernt, wo Michael Myers eine ausführliche Backstory bekam? Was diese Figuren so furchteinflößend macht, ist doch, dass wir nicht viel über sie wissen und das die unmenschlich erscheinen“, schrieb User greek freak unter unsere jüngste Nachricht zum nächsten „Freitag der 13.“. Die Produzenten Brad Fuller und Andrew Form hatten angekündigt, im kommenden Reboot Jasons ganze Familie zu zeigen, Mama, Papa, Killer-Kind – wir werden sehen „wie es zu allem gekommen ist.“ Im Interview mit iHorror.com versuchte Fuller nun, aufgebrachte Fans davon abzuhalten, zur Machete zu greifen:

    „Ursprungsgeschichte [Origin] ist nicht wirklich das richtige Wort für diesen Film. Das Wort ist im Umlauf und alle nennen den Film nun so, aber das ist nicht genau die Richtung, in die wir uns bewegen. Es ist mehr eine alternative Welt, die wir für Jason erschaffen – einen alternativen Platz, eine alternative Realität – in diesem Film. Ja, [Mutter] Pamela und Jason sind beide im Film, aber das ist derselbe Jason, den wir alle kennen und lieben. Er ist Jason; er tötet – er tötet Teenager. Wir haben beim zweiten ‚Texas Chainsaw Massacre‘-Film eine Ursprungsgeschichte erzählt, und ich glaube, wenn du zu tief in die Ursprünge einer Figur eintauchst, ist sie irgendwann nicht mehr unheimlich. Ich mache mir keine Sorgen, dass wir Jason entmystifizieren, indem wir Teile seiner Hintergrundgeschichte enthüllen, die die meisten Fans kennen.“ Und ob Jasons Papa Elias wirklich dabei ist, sei noch nicht entschieden.

    Prisoners“-Autor Aaron Guzikowski schrieb das Skript zum nächsten „Freitag der 13.“-Neustart, der auf Marcus Nispels wenig beliebtes Reboot von 2009 folgt (und es natürlich ignoriert). Der neue Film soll zwischen den späten 1970ern und frühen 1980ern spielen. Wie gewohnt gibt es ein Sommercamp und junge Teilnehmer, von denen kaum jemand später über seine Ferien wird erzählen können.

    Noch ist der deutsche Kinostart von „Freitag der 13.“ für den 12. Januar 2017 angesetzt, doch Fuller empfiehlt niemandem, darauf zu wetten. Paramount treffe die Entscheidung – aber Fuller ist sich sicher, dass der Verleih bald ein neues Datum bekanntgeben wird. Derzeit werde ein Regisseur gesucht, dann soll sehr schnell mit dem Dreh begonnen werden. Dass Jason 2017 wieder killt (obgleich nicht im Januar), ist also wahrscheinlich.



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