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    Die INs & OUTs der Woche mit Wonder Womans DC-Rettung und dem vermeintlich hässlichen Schneewittchen
    Von FILMSTARTS.de-Redaktion — 02.06.2017 um 17:30

    Hier findet ihr jede Woche – garantiert subjektiv – unsere Gewinner und Verlierer aus der Film- und Fernsehwelt und unserem Redaktionsalltag. Diese Woche dabei: DCEU-Wende dank Frauen-Power und ein peinliches Poster-Faux-Pas.

    Warner Bros. / Hugo Emmerzael
    Diese Woche IN:

    DC-Retterin Wonder Woman: Nach den verhalten aufgenommenen Blockbustern „Batman V Superman“ und „Suicide Squad“ sowie den personellen Schwierigkeiten hinter „The Batman“ und „The Flash“ geriet Warners Aufbau des DC-Filmuniversums immer mehr ins Straucheln. Doch „Wonder Woman“ könnte nun endlich alles zum Besseren wenden. Glaubt man den ersten begeisterten Kritiken zum Solo-Abenteuer der Amazone, erwartet uns am 15. Juni 2017 ein echtes Blockbuster-Highlight aus dem Hause DC.

    Disney-Chef Bob Iger: US-Präsident Donald Trump sorgt mit der Erklärung des Austritts aus dem Klimaabkommen von Paris mal wieder für jede Menge Kopfschütteln. Viele Prominente wie Arnold Schwarzenegger empörten sich öffentlich über diesen unverantwortlichen Schritt, einige zogen für sich selbst Konsequenzen – wie etwa Disney-Chef Bob Iger, der – ebenso wie Tesla-Boss Elon Musk – erklärte, nicht länger Mitglied des Unternehmer-Beirats des Präsidenten zu sein. Ein willkommenes Statement vom Kopf eines der größten Unterhaltungs-Unternehmen der Welt.

    The Rock bringt Fans zum Weinen: Dwayne „The Rock“ Johnson ist für seine freundliche Art und seine Fanliebe bekannt. Besonders charmant stellte er dies nun am Abend der Europa-Premiere seiner neuen Action-Komödie „Baywatch“ unter Beweis, als er in einer Tiefgarage unverhofft auf zwei deutsche Hardcore-Fans traf. Nachdem die Security den beiden eine Abfuhr erteilte, sprang The Rock persönlich ein und begrüßte die zwei Wartenden herzlich – die daraufhin sichtlich zu Tränen gerührt waren:

    If I see ya crying, I'll call an audible and the game plan changes. At every hotel in countries around the world when I'm on tour, I'm always ushered thru basements and underground garages so it doesn't become a security issue w/ crowds in front of the hotel. Eeeeevry once in a while fans will circumvent layers of security and "pop up" in areas they're not supposed to be in and security will say "No" and start to usher them away. Security says no, I see tears and say YES, then I get mascara and tears on my new shirt. Ah f*ck the shirt. Gimme those tears. 😂 These lil' moments w/ fans will always be some of the best parts of fame. And the look on their faces when I said, Zac's an asshole and hates his fans is priceless. Thank you Germany for the luv. Grateful man. #EuropeanPressTour #Berlin #Baywatch

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    Diese Woche OUT:

    Body-Shaming-Poster: Mit einem Werbebanner zum kommenden Animations-Abenteuer „Red Shoes And The Seven Dwarfs“ setzten sich die Marketing-Verantwortlichen kürzlich gehörig in die Nesseln, wird auf dem Poster durch unglückliche Bild- und Wortkombination doch im Grunde Körperfülle mit Hässlichkeit gleichgesetzt. Der berechtigte Shitstorm ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Umso ärgerlicher, da es in der Schneewittchen-Parodie wohl eigentlich genau um das Anprangern gängiger Schönheitsideale gehen soll.

    Der Mountain ist nicht unbesiegbar: Hafþór Júlíus Björnsson kennen wir als unbezwingbaren Mountain Gregor Clegane aus „Game Of Thrones“. Und auch im echten Leben wurde der Kraftsportler schon sechsmal zum stärksten Mann Islands und dreimal zum stärksten Mann Europas gekürt. Doch für die Welt hat es nun nicht gereicht. Beim World’s-Strongest-Man-Wettstreit musste sich Björnsson gegen den Briten Eddie „The Beast“ Hall leider geschlagen geben. Mal schauen, ob es für den Hünen in der am 16. Juli 2017 startenden siebten „Game Of Thrones“-Staffel besser läuft.

    „Wonder Woman“-Kontroversen: Sexismus-Vorwürfe wegen Wonder Womans knappem Kostüm, ein Verbot des Films im Libanon und aus der Zeit gefallene Männer, die sich mit lächerlichen und frauenverachtenden Argumenten über Sondervorführungen nur für ein weibliches Publikum in einem texanischen Kino echauffieren... Die künstliche Aufregung um den DC-Actioner lässt uns aktuell mal wieder ein wenig an der Welt zweifeln. Zum Glück hatten Regisseurin Patty Jenkins, das besagte Kino und gar der Bürgermeister von Austin hervorragende Antworten für die Querulanten parat, denen wir nur voll und ganz zustimmen können.

     

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