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    Es gibt zwei Spideys! Wir erklären euch ein besonderes Easter-Egg aus "Spider-Man: Homecoming"

    Peter Parker ist nicht der einzige Spider-Man. In den Comics schlüpft auch Miles Morales in das legendäre Kostüm. Und dank „Spider-Man: Homecoming“ wissen wir nun: Die Figur existiert auch im Marvel-Kino-Universum.

    2017 Sony Pictures Releasing GmbH

    In „Spider-Man: Homecoming“ entdeckt Peter Parker (Tom Holland), das gefährliche Verbrecher mit illegalen Alien-Waffen handeln. Trotz des Vetos seines Mentors Tony Stark (Robert Downey Jr.) geht er eigenmächtig der Sache auf den Grund. Eine Spur führt dabei zu dem Kleinkriminellen Aaron Davis (gespielt von Donald Glover), den der junge Spider-Man eher unbeholfen verhört. In diesem Gespräch befindet sich eine Anspielung, die Comic-Kenner sofort bemerken dürften.

    „Ich habe einen Neffen!“

    Aaron Davis hilft nämlich Spider-Man, weil auch er nicht will, dass die gefährlichen Waffen auf der Straße in die falschen Hände geraten. Denn er selbst habe einen kleinen Neffen … und dieser Neffe ist uns aus den Comics bestens bekannt: Aaron Davis ist der Onkel von Miles Morales. Dieser trat erstmals 2011 in den Vorlagen auf und wurde als Nachfolger von Peter Parker zu Spider-Man. Mittlerweile arbeiten beide gerne auch mal Hand in Hand. Der Verweis auf Miles Morales ist zudem ein besonderes Easter-Egg, weil Autor Brian Michael Bendis, Zeichnerin Sara Pichelli und ihr Redakteur Axel Alonso die Figur nach dem Vorbild von US-Präsident Barack Obama und Schauspieler Donald Glover, der hier den Onkel spielt, gestalteten.

    Marvel

    Sehen wir bald also auch Miles Morales?

    Mit einem baldigen Auftritt von Miles Morales sollte man aber noch nicht rechnen. Schließlich ist die mit „The First Avenger: Civil War“ und nun „Spider-Man: Homecoming“ erst gerade ins Universum eingeführte Version von Peter Parker selbst noch sehr jung, Miles Morales müsste noch viel jünger sein. Er ist also erst ein kleines Kind. Aber: Bei Marvel plant man voraus. Bis 2025 soll schon ein grober Plan für das Universum bestehen, es wird noch viele Jahre darüber hinaus laufen, wenn die Zuschauerzahlen weiter stimmen. Dass wir Peter Parker schon in „Iron Man 2“ kurz sahen, wie zuletzt Tom Holland bestätigte, ist zwar kein Ausdruck solcher Planung (sondern sicher nur im Nachhinein passend umgedeutet), aber im Fall von Miles Morales dürfte es zumindest als kleine Möglichkeit bereits bedacht werden. Wenn man in zehn oder 15 Jahren plötzlich einen neuen Spider-Man braucht, könnte man Miles Morales einführen und noch auf „Homecoming“ verweisen. Das wäre alles andere als verwunderlich. So erklärte auch Marvel-Mastermind Kevin Feige im Rahmen der Promo-Tour zu „Homecoming“ bereits, dass es aktuell keine konkreten Pläne gäbe, man diese Verweise aber natürlich auch einbauen kann, um den Fans zu zeigen, dass die Figur da sei und so irgendwann aus einem Easter-Egg mehr werden könnte.

    Schon vorher: Der animierte Spider-Man

    Miles-Morales-Fans müssen gar nicht so lange warten, bis sie ihren Liebling im Kino sehen werden. Sony nutzt seine Marvel-Rechte nämlich auch, um einen Spider-Man-Animationsfilm zu machen. Dieser soll am 20. Dezember 2018 in den deutschen Kinos starten. Der aus „Dope“ bekannte Shameik Moore spricht Miles Morales alias Spider-Man. Dieser Film ist aber nicht mit dem Marvel-Universum verbunden, sondern komplett eigenständig.

    „Spider-Man: Homecoming“ läuft seit dem 13. Juli 2017 in den Kinos. Im nachfolgenden Video erklären wir euch zudem die Abspannszene:

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