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    "James Bond 25": Top-Kandidat Denis Villeneuve hat wegen "Dune" keine Zeit für Regie
    Von Annemarie Havran — 10.11.2017 um 09:34

    „Blade Runner 2049“-Regisseur Denis Villeneuve bestätigte, dass tatsächlich Gespräche mit ihm über die Regie von „Bond 25“ geführt wurden – doch offenbar waren sie nicht überzeugend genug, denn er zieht die Arbeit am Sci-Fi-Projekt „Dune“ vor.

    Sony Pictures

    Die „Bond“-Produzenten setzten ihn neben Yann Demange („71 - Hinter feindlichen Linien“) und David Mackenzie („Perfect Sense“) auf die Liste ihrer Top-drei-Wunschkandidaten, Bond-Darsteller Daniel Craig erklärte ihn sogar zu seinem Favoriten: Denis Villeneuve, dessen „Blade Runner 2049“ gerade von Kritikern in den Himmel gelobt wurde. Villeneuve bestätigte nun im Podcast von The Playlist, dass man bereits Gespräche mit ihm über die Regie von „James Bond 25“ geführt habe. Er zeigte sich geschmeichelt, doch scheitern wird es voraussichtlich an einem Zeitproblem: Trotz seines Interesses am Bond-Franchise ist Villeneuve nicht bereit, seine Arbeit am Sci-Fi-Projekt „Dune“ hinten anzustellen – er werde als nächstes definitiv „Dune“ drehen.

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    Somit bestätigt der Regisseur selbst, was angesichts seines vollen Terminkalenders, zu dem sich zuletzt auch noch die mögliche Regie des Kostüm-Epos „Cleopatra“ gesellte, bereits vermutet wurde: Er hat schlichtweg keine Zeit für „Bond“. Und auch in Verhandlungsgesprächen scheint man ihn nun nicht überzeugt haben zu können, seine Prioritäten neu zu ordnen. Ganz wollte Villeneuve eine Beteiligung an der Agenten-Filmreihe zwar nicht ausschließen, doch dass er tatsächlich den nächsten Film inszeniert, scheint nun sehr unwahrscheinlich – derzeit ist geplant, „James Bond 25“ im November 2019 ins Kino zu bringen, auf den Regisseur zu warten wäre also nicht möglich, dafür müsste man den Start deutlich verschieben.

    Dass Villeneuve sein Interesse an dem Franchise stark an seine Bewunderung für Daniel Craig knüpfte, lässt auch seine Beteiligung an einem späteren Ableger des Franchise fraglich erscheinen, denn schließlich soll „Bond 25“ nun tatsächlich Craigs letzter Auftritt als 007 sein. Gegenüber The Playlist erklärte er wörtlich: „Daniel Craig ist ein sehr inspirierender Schauspieler und ich hatte bereits Kontakt, aber die Sache ist, dass ich derzeit sehr beschäftigt mit ‚Dune‘ bin. Aber ich würde schon sagen, dass das Privileg, mit ihm zusammenzuarbeiten, ein Traum wäre. Ich würde es lieben mit Daniel zusammenzuarbeiten, und ein Bond-Film wäre für mich ein Vergnügen. Es ist wohl eine Frage des Timings.“

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    Andererseits ist diese Aussage vielleicht genau das Lockmittel, dass Daniel Craig braucht, um sich doch noch von „Bond 26“ überzeugen zu lassen, schließlich bezeugte er selbst starkes Interesse an einer Zusammenarbeit mit Villeneuve. Sicher dabei ist er aber erst einmal nur bei „James Bond 25“ – dem also weiterhin ein Regisseur fehlt und zudem ein Studio, denn der Bieterkrieg um die 007-Rechte tobt weiterhin. Als Starttermin ist in den USA der 8. November 2019 gesetzt.

     

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