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    Produzent verrät: So viel Prozent Joss Whedon steckt in "Justice League"
    Von Tobias Mayer — 14.11.2017 um 16:55

    Weil Regisseur Zack Snyder wegen einer Familientragödie ausstieg, übernahm Joss Whedon („Avengers“) die Nachdrehs zum kommenden DC-Ensemblefilm „Justice League“. Produzent Charles Roven hat nun dessen Anteil am Film eingeschätzt.

    Warner Bros.

    Im Unterschied zum kommenden „Star Wars”-Spin-off „Solo: A Star Wars Story”, wo Phil Lord und Chris Miller wegen Differenzen mit Produzentin Kathleen Kennedy gefeuert wurden, hat der Abgang des „Justice League“-Regisseurs nichts mit Unstimmigkeiten zu tun: Zack Snyder stieg aus, damit er sich nach dem Selbstmord seiner Tochter um seine Familie kümmern konnte. Doch wie beim Ablegerfilm über die jungen Jahre des berühmten Schmugglers, der von Ron Howard („A Beautiful Mind“) übernommen wurde, fragen sich Fans auch bei „Justice League“, wie viel Snyder noch im fertigen Film steckt – und wie viel Joss Whedon. Der „Buffy“-Erfinder und „Avengers“-Regisseur verantwortete die kompletten, offenbar vergleichsweise umfangreichen und teuren Nachdrehs sowie die Postproduktion des anstehenden DC-Spektakels. Produzent Charles Roven verriet der Washington Times, dass 15 bis 20 Prozent des Films auf Whedon zurückgehen.

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    „Das Ziel ist, sicherzustellen, dass der Film wie aus einem Guss wirkt“, so Charles Roven, der Christopher Nolans „Dark Knight“-Trilogie produzierte und auch alle neuen DC-Filme seit „Man Of Steel“. Joss Whedon habe die Handlung ein wenig verändert – womit sich möglicherweise ein Gerücht bestätigt, wonach der neue Regisseur das Ende verändert habe. „Sagen wir einfach, 80, 85 Prozent des Films ist das, was ursprünglich aufgenommen wurde. Mit den anderen 15, 20 Prozent des Films kann man nicht so viel tun.“ Soll heißen: Joss Whedon, bekannt für seinen knackigen Dialoge und verspielten Action-Szenen, habe Charles Roven nach keinen großen Fußabdruck hinterlassen, als er sich zum ersten Mal in DC-Filmterritorium begab.

    Ben Affleck, wieder als Batman dabei, beschrieb „Justice League“ uns gegenüber kürzlich als Film mit Zack-Snyder-DNA – auch weil Regisseure durch die Vorbereitungen zum Film, ob beim Casting oder der Arbeit an der Story, schon wesentliche Weichen stellten. Ob eine Szene von Snyder oder Whedon stamme, sei im fertigen Film nicht zu erkennen. Deborah Snyder, Produzentin und Zacks Ehefrau, sagte dazu: „Unsere Hoffnung ist, dass Leute, wenn sie sich den Film anschauen, nicht daran denken, wie er gemacht wurde. Denn am Ende sind die Figuren größer als jeder Regisseur!“

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    Glücklich darüber, dass ausgerechnet der Heldenfilm-erfahrene Joss Whedon einsprang, zeigten sich trotzdem alle. Ob Zuschauer mit „Justice League“ glücklich sind, erfahren wir ab Kinostart am 16. November 2017. Am 15. November erscheint die FILMSTARTS-Kritik zum Superheldenspektakel mit Batman (Ben Affleck), Wonder Woman (Gal Gadot), The Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Momoa) und Cyborg (Ray Fisher) als Team.

     

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