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    Batmans neuer Boss: Warner Bros. ernennt neuen Chef für seine DC-Kinosparte
    Von Christoph Petersen — 04.01.2018 um 18:55

    In der Führungsetage der DC-Sparte von Warner Bros. gab es in letzter Zeit reichlich Bewegung. Nun gibt es auch einen neuen Hauptverantwortlichen, der die durchschnittliche Qualität der Comic-Blockbuster des Studios in Zukunft steigern soll.

    Warner Bros.

    Schon im Dezember wurde verkündet, dass die bisherigen DC-Movie-Chefs Jon Berg und Geoff Johns abgelöst werden sollen. Jon Berg arbeitet seitdem als Produktionspartner von Roy Lee, einem der Produzenten von „The LEGO Movie“ und „Es“. Geoff Johns ist hingegen bei DC geblieben – allerdings wird er nicht länger die Filmsparte verantworten, sondern seinen kreativen Input sowohl für die Filme, die Serien als auch die Comics mit einbringen.

    Es wird vermutet, dass der Wechsel vor allem mit der schwankenden Qualität der bisherigen DC-Blockbuster im Zusammenhang steht: Während etwa „Wonder Woman“ super Kritiken bekommen hat und auch an den Kinokassen überzeugen konnte, ist „Justice League“ ein kritischer wie finanzieller Fehlschlag. Natürlich schaut Warner Bros. da auch neidisch zur Marvel-Konkurrenz, wo sicherlich auch nicht alles Gold ist was glänzt, aber zumindest gab es dort seit langer Zeit keinen echten Fehlschlag mehr, vielmehr ist die MCU-Maschinerie inzwischen so gut geölt, dass zumindest immer ein ordentliches Ergebnis dabei herauskommt.

    Nachdem der DC-Chefposten einige Wochen unbesetzt war, wurde wie Variety berichtet nun Walter Hamada zum President of DC-based film production befördert. Trotz des „DC“ im Titel verantwortet er neben dem DCEU (DC Extended Universe) in Zukunft auch alle sonstigen Comic-Verfilmungen, die das Studio möglicherweise noch in Angriff nehmen könnte. Hamada arbeitete zuletzt in der Führungsetage von New Line, einer Genre-Division von Warner Bros., die etwa für solche Horror-Hits wie „Conjuring“ oder „Es“ verantwortlich zeichnet. Weitere Produktions-Credits von Hamada umfassen unter anderem „47 Ronin“, „Storm Hunters“ und „Lights Out“.

     

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