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    Neue Helden im Mittelpunkt: Warum "Avengers 3: Infinity War" und "Avengers 4" zwei unterschiedliche Filme sind
    Von Julius Vietzen — 20.03.2018 um 18:27

    Bereits länger ist klar, dass Phase 3 des MCU nicht mehr wie ursprünglich geplant mit einem Zweiteiler endet – „Avengers 3“ und „Avengers 4“ sind zwei getrennte Filme. Nun verriet Regisseur Joe Russo neue Details zu den Unterschieden.

    Disney / Marvel

    Ursprünglich sollte die aktuell laufende Phase 3 des Marvel Cinematic Universe (MCU) mit dem Zweiteiler „Avengers: Infinity War - Part I“ und „Avengers: Infinity War - Part II“ seinen Abschluss finden, doch diese Pläne sind schon seit längerem Geschichte: Bereits im Mai 2016 verkündeten die Regisseure Joe und Anthony Russo, dass diese Bezeichnung irreführend sei, weil es sich bei „Avengers 3“ und „Avengers 4“ um zwei völlig unterschiedliche Filme handele. Im Juli desselben Jahres wurde dann der offizielle Titel für die dritte Superheldenzusammenkunft verkündet („Avengers 3: Infinty War“), Teil 4 ist jedoch offiziell immer noch ohne Titel. In einem Interview mit ComingSoon gingen die Russos nun erneut auf „Avengers 3“ und „Avengers 4“ ein und verrieten dabei auch einige Details dazu, wie sich die Filme unterscheiden.

    Zunächst stellten die Regisseure jedoch noch einmal klar: Natürlich sind die beiden Filme miteinander verbunden. So wie „The Return Of The First Avenger“ mit „Civil War” und „Civil War” mit „Infinity War” verbunden sei, seien auch die beiden „Avengers“-Filme inhaltlich miteinander verknüpft. „Aber zeitgleich unterscheiden sie sich darin, wie sie sich anfühlen und wohin sich die Geschichte entwickelt“, so Joe Russo gegenüber den Kollegen von ComingSoon. „Es ist kein echter Zweiteiler.“ Diese Idee habe man bei Marvel zwar zunächst gehabt, doch als man mit der Produktion begann, habe man festgestellt, dass es sich um zwei alleinstehende Werke handele.

    Neue Helden für "Avengers 4"

    Und nicht nur das, es wurde sogar bewusst daran gearbeitet, die Filme zu unterscheiden: „Wir versuchen immer, jeden Film anders zu machen, so dass sie sich nicht wiederholen“, so Russo weiter. „Bei dieser Art von seriellem Erzählen muss man sich weiterentwickeln […]. Man muss ändern, wer im Mittelpunkt steht, wie man die Geschichte plant, ansonsten setzt sehr schnell die Todesstarre ein.“ Russos Worte darf man wohl ruhig so verstehen, dass in „Avengers 4“ also andere Helden, andere Figuren im Mittelpunkt stehen werden, als noch in „Avengers 3“: Man habe sehr viel Wert darauf gelegt, wer in dem einen Film das Szepter in der Hand hat, und wer bei dem anderen, so der Co-Regisseur. „Jede Figur steht schließlich für ein anderen Themenkomplex und hat unterschiedliche Wünsche und das kann den ganzen Film auf verschiedene Weise beeinflussen.“

    Avengers 3: Infinity War“ startet schon bald in den deutschen Kinos, nämlich am 26. April 2018. Bis wir wissen, wer die neuen Figuren sind, die dann in „Avengers 4“ das Kommando übernehmen, vergeht allerdings noch ein bisschen Zeit: Erst ein Jahr später, am 25. April 2019 startet Teil 4 der Superheldenreihe.

     

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