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    Die besten Komödien auf Netflix 2019

    Wir haben uns mal wieder angesehen, welche Komödien Netflix im Programm hat. Die besten haben wir für euch herausgefiltert – und die, wo wir am lautesten lachen mussten.

    Tobis/ Warner/ Sony/ Netflix

    Um unsere aktuelle „Die besten Komödien auf Netflix“-Liste zu erstellen, haben wir alle Filme, die der Streaming-Gigant als „Komödie“ wertet, alphabetisch angeordnet und anschließend alles rausgeschmissen, was bei uns 3,5 Sterne oder weniger hat. Eine weitere harte und tränenreiche Kürzung später ergab unsere wissenschaftlich natürlich vollkommen abgesicherte Methodik die folgende Liste:

    "Das Leben des Brian"

    „Werft den Purschen zu Poden“ – falls euch dieses Zitat aus der auch mit deutscher Synchro saulustigen Kult-Komödie „Das Leben des Brian“ schon etwas sagt, nehmt diesen Artikel einfach zum Anlass für eine weitere Sichtung. Falls ihr den Jesus-Film der britischen Kult-Komiker Monty Python noch nicht kennt, würden wir jetzt gerne mit euch tauschen: Sofern ihr britischen Humor mögt, und das solltet ihr, steht euch nun das zauberhaft-lustige erste Mal mit einem Komödien-Klassiker bevor.

    FILMSTARTS-Wertung: 5 Sterne!

    Fazit: Parallel zu Jesus’ Leidensweg erzählt Monty Python in „Das Leben des Brian“ eine urkomische Geschichte, die trotz der zeitweise aufkeimenden Infantilität treffsichere Seitenhiebe gegen blinden Gehorsam und verkopften Fanatismus verteilt.

    "Die Wilden Hühner und die Liebe"

    Wir haben den Film einfach mal ein bisschen höher in unserer Liste eingetragen, obwohl er „nur“ 4,5 Sterne hat, einfach damit er besonders auffällt! Und davon abgesehen ist eine „Die besten Komödien auf Netflix“-Liste nur mit den üblichen Verdächtigen halt ziemlich langweilig. Wir mischen sie auf mit  „Die Wilden Hühner und die Liebe“, einer lustigen Kinderfilmfortsetzung über eine verliebte Mädels-Clique, die schlicht zu den besten Beiträgen des Kinojahres 2007 gehörte.

    FILMSTARTS-Wertung: 4,5 Sterne!

    Fazit: Vivian Naefe ist einmal mehr eine grundehrliche und unendlich sympathische Funke-Verfilmung gelungen, die auch ernstere Themen mit einer angenehmen Leichtigkeit anpackt, ihrem Zielpublikum stets auf Augenhöhe begegnet und dabei auch noch die erwachsenen Begleiter bestens unterhält.

    Hangover

    Ein mieser Kater im Schädel und ein miesgelaunter Tiger im Badezimmer, bei dem keiner weiß, wo er verdammt noch mal herkommt – so beginnt in Las Vegas die aberwitzige Suche von drei Freunden nach ihrem verschwundenen Vierten im Bunde. Vergesst die Teile 2 und 3. „Hangover“ kann man abfeiern, bis man in Las Vegas wieder aufwacht.

    FILMSTARTS-Wertung: 5 Sterne!

    Fazit: „Hangover“ ist perfekt bis in den grandiosen Abspann. Todd Phillips‘ US-Smash-Hit verbindet den Kult eines „The Big Lebowski“ mit dem wüsten Schrotflintencharme eines „Fear And Loathing in Las Vegas“ und ist dabei so unkorrekt-leicht wie „Die Hochzeits-Crasher“. Kurzum: „Hangover“ hat alles, was ein Kultfilm braucht.

    "Brügge sehen… und sterben?"

    Die beiden Profikiller Ken (Brendan Gleeson) und Ray (Colin Farrell) werden in „Brügge sehen…“  nach einem verpatzten Auftrag ins belgische Städtchen Brügge strafversetzt und sollen auf Instruktionen ihres Chefs Harry (Ralph Fiennes) warten. Während Ken mit Stadtplan und Sightseeing den vorbildlichen Touristen mimt, bricht der aggressiv-misslaunige Ray an allen Ecken Streit vom Zaun. Nach Harrys Anruf ist es mit der Beschaulichkeit dann endgültig vorbei, denn er hat düstere Pläne für die beiden...

    FILMSTARTS-Wertung: 4,5 Sterne!

    Fazit: Entgegen vielen anderen seiner Zunft kann man Regisseur Martin McDonagh wirklich zu einem rundum gelungenen ersten „großen“ Werk gratulieren, das mit bitterbösem und, trotz seiner Verlagerung nach Belgien, so typisch britischem Humor daherkommt, dass es eine wahre Freude ist und etliche Referenzfilme vor dem geistigen Auge erscheinen lässt.

    Hot Fuzz

    Keine Liste an Top-Komödien ist komplett ohne einen Film aus Nick Frosts und Simon Peggs „Blood-And-Ice-Cream“-Trilogie. Wem „Shaun Of The Dead“ zu nerdy und „The World’s End“ zu langsam war, der wird mit „Hot Fuzz“ auf jeden Fall völlig abgeholt. Ein temporeiches Feuerwerk von Brüllern über einen peniblen Londoner Elite-Cop, der eine vermeintlich perfekte Kleinstadt mit Notizblock und Schrotflinte aufmischt.

    FILMSTARTS-Wertung: 4,5 Sterne!

    Fazit: „Hot Fuzz“ ist noch intelligenter, noch abgedrehter und einfach besser als „Shaun Of The Dead”. Hier von Kultfilmpotential zu sprechen, wäre wohl gerade in Anbetracht des an Aberwitzigkeit kaum noch zu überbietenden Showdowns noch eine Untertreibung, Instant-Kultfilm trifft die Sache da schon erheblich besser.

    Beim ersten Mal

    Berufs-Durchstarterin Alison (Katherine Heigl) und der sympathische Loser Ben (Seth Rogen) zeugen bei einem Alkohol-begünstigten One Night Stand aus Versehen ein Kind – und die Folgen davon sind in der lustigsten Komödie von Comedy-Kauz Judd Apatow, „Beim ersten Mal“, sehr lustig. Aber das unbestrittene Highlight bleiben Bens Kiffer-Kumpels, die eine super-originelle Geschäftsidee haben: eine Webseite, in der alle Nacktauftritte von Schauspielerinnen verzeichnet sind. Denn so was, da sind sich die Jungs sicher, gab es noch nie, ne?

    FILMSTARTS-Wertung: 4 Sterne!

    Fazit: Der Spaßpegel schlägt über mehr als zwei Stunden Spielzeit auf hohem bis sehr hohem Niveau aus. Neben köstlicher Situationskomik hat Apatow ein feines Händchen für zahllose Zitate quer durch die halbe Filmgeschichte und moderne Popkultur. Für einen guten Gag ist sich der Regisseur beinahe zu nichts zu schade.

    Zwei außer Rand und Band

    Die Keilereien in „Zwei außer Rand und Band“, bei denen zwei als Cops getarnte Kleinganoven (Bud Spencer, Terence Hill) böse Buben verdreschen, sind maximal dämlich. Die Sprüche, die erst in der deutschen Synchro zur Formvollendung finden, sitzen so gut wie die Backpfeifen. Dazu ein Filmmusikstück, das einem nie wieder aus den Ohren geht und das in gefühlt jeder zweiten Szene erklingt, mindestens. So soll es sein!

    FILMSTARTS-Wertung: Gibt’s nicht, Film wurde in die Liste aufgenommen, weil er in der alten WG von Redakteur Tobias Mayer DER HIT war.

    Meisterwerke auf Netflix: Filmtipps der FILMSTARTS-Redaktion

    Weitere Knaller findet ihr auf Seite 2.

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