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    So reagiert "Star Wars 9"-Regisseur J.J. Abrams auf George Lucas' Kritik an "Star Wars 7"

    Es ist lange bekannt, dass „Star Wars“-Erfinder George Lucas mit „Episode 7: Das Erwachen der Macht“ nicht viel anfangen kann. Nun hat J.J. Abrams, dessen „Star Wars 9“ bald startet, erstmals auf die Kritik reagiert – und zwar sehr nett.

    Walt Disney

    Man weiß nicht genau, was sich George Lucas vom Mäusekonzern erwartete, als er seine Firma Lucasfilm samt seinem Lebenswerk „Star Wars“ 2012 verkaufte. Disney jedenfalls tat, was Disney nun mal tut: Nach den Vorgaben von Konzernchef Bob Iger entstand mit „Star Wars 7“ eine Fortsetzung, die im Sinne der Markenpflege stark an die von vielen Fans heißgeliebte Originaltrilogie erinnerte.

    Das war für viele Zuschauer zu viel des Alten (nachdem vorher im Internet jahrelang über die Prequel-Trilogie gekotzt wurde, die wiederum überhaupt nicht aussah wie die alten Filme). Unter diesen Zuschauern war auch Lucas. Bereits zum Kinostart 2015 machte George Lucas keinen Hehl daraus, dass ihm der Retro-Ansatz hinter J.J. Abrams‘ „Star Wars 7“ nicht gefällt.

    Die Kritik kochte kürzlich weder hoch, weil Bob Iger in seinen 2019 erschienenen Memoiren über Lucas‘ Enttäuschung schreibt. Und nun wurde J.J. Abrams vom Rolling Stone gefragt, was er eigentlich zur Kritik des Mannes dachte und denkt, dessen Frühwerk er in „Das Erwachen der Macht“ ehren wollte.

    Trotz Kritik: J.J. Abrams bleibt Lucas-Fan

    „Ich hatte nichts als Dankbarkeit für George. Es ist wahrscheinlich eine komplizierte Sache für ihn. Zu entscheiden, dass du die Sache verkaufst, die du erschaffen hast, die dein Baby war – das muss komplizierter sein, als einfach nur einen Check zu unterschreiben und zu lächeln. Aber er war unfassbar gütig. Er war super großzügig.

    Er kam rüber, wir hatten ein Meeting, als wir mit der Arbeit begannen, haben über eine Tonne unterschiedlicher Ideen und Geschichten gesprochen und von ihm gehört, was wichtig war. Und wir haben haben sehr versucht, einigen fundamentalen Aspekten der Geschichte treu zu bleiben. Er war nicht schwer, das zu versuchen und zu machen. Und noch mal, er war wirklich gütig.

    Also bin ich nichts als dankbar. Habe ich mir gewünscht, dass ‚Das Erwachen der Macht‘ sein Lieblingsfilm wird? Ja, ich wollte das Beste für ihn. Ich würde sagen, dass ich nichts als tiefen Respekt für diesen Mann habe und wirklich in Ehrfurcht vor seinem Werk an diesen Filmen arbeite, heute sogar mehr denn je.“

    Aber wurmt Abrams die Kritik nicht vielleicht doch ein bisschen?

    J. J. Abrams zeigt sich nach wie vor als Bewunderer von George Lucas. Das entspricht dem Interesse der PR-Abteilung bei Disney, ist gleichzeitig aber auch komplett glaubhaft: Der 1966 geborene Abrams gehört zu den Filmemachern, die den ersten „Star Wars“ als Kinder sahen und nie wieder vergessen haben.

    Auf der anderen Seite können wir uns schon vorstellen, dass Abrams aus dem Schatten von George Lucas heraustreten möchte, anstatt als Mann für die perfekte Kopie zu gelten. Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ startet am 18. Dezember 2019 in den Kinos und könnte die Wende bringen. Zuvor jedenfalls sagte Abrams, dass er bei ‚Star Wars 9‘ „ein bisschen mehr wagen“ wollte.

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