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    Godfrey Gao: "Chroniken der Unterwelt"-Star stirbt mit nur 35 Jahren bei chinesischer TV-Spielshow
    Von Christoph Petersen — 27.11.2019 um 14:05

    Sein tragischer früher Tod bei der Aufzeichnung einer chinesischen Fernsehshow erschüttert die Anhänger von Schauspieler und Model Godfrey Gao – hierzulande trauern vor allem Fans seiner Figur Magnus Bane aus „Chroniken der Unterwelt“.

    Constantin Film Verleih

    Die chinesische Sport-Entertainment-Show „Chase Me“ (erinnert entfernt an eine Mischung aus „Die 100.000 Mark Show“ und „Ninja Warrior Germany“, bei der zwei Teams in Wettkämpfen gegeneinander antreten) war schon häufiger kritisiert worden, weil sich die prominenten Kandidaten bei den oft spektakulären Dreharbeiten unwohl gefühlt haben. Nun gibt es tatsächlich den ersten Todesfall – der allerdings offenbar nichts mit den vermeintlich schlechten Sicherheitsvorkehrungen zu tun hat.

    Bei einem fordernden Lauf fasste sich der taiwanesische Teilnehmer Godfrey Gao, in China als TV-Star und Model (etwa für Louis Vuitton) bekannt, plötzlich an die Brust und stürzte anschließend. Kurz nach seiner Ankunft im Krankenhaus verstarb Gao mit nur 35 Jahren – laut den zuständigen Ärzten an Herzversagen.

    Seine größte Rolle: Ein Hexenmeister aus Brooklyn

    Godfrey Gao hat in den vergangenen Jahren in zahlreichen chinesischen Filmen und TV-Serien mitgespielt. Einem westlichen Publikum dürfte er allerdings in erster Linie wegen seiner Rolle als sehr attraktiver Kajal-Hexenmeister Magnus Bane aus dem „Shadowhunters“-Kinofilm „Chroniken der Unterwelt - City Of Bones“ bekannt sein:

    Constantin Film Verleih
    Godfrey Gao als Magnus Bane.

    Zwar konnte das Fantasy-Abenteuer mit Lily Collins und Jamie Campbell Bower bei seinem Erscheinen 2013 weder die Kritiker noch das breite Publikum überzeugen – aber es bildete sich trotzdem eine sehr aktive und beständige Fangemeinde um „Chroniken der Unterwelt“, die noch Jahre später für eine Fortsetzung des Films kämpfte. Das Ringen um das Kino-Sequel ging sogar selbst dann noch weiter, als die zugrundeliegende Roman-Reihe stattdessen bereits in Form der Serie „Shadowhunters“ neu adaptiert wurde.

    Dem schließen wir uns an: RIP.

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