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    "Harry Potter 8": Darum ist die Fortsetzung von "Heiligtümer des Todes" im Kino so wahrscheinlich [Stand: April 2021]
    Von Annemarie Havran — 18.01.2020 um 14:00
    Aktualisiert am 18.04.2021 um 09:25

    Trotz aller Beteuerungen, dass man nach „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ keine direkte Fortsetzung der Filmreihe plane, glauben wir: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ wird verfilmt werden! Wir können diese Annahme auch begründen.

    Warner Bros.

    Bislang betonte J.K. Rowling immer wieder, dass ihr Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“ nicht verfilmt werde. Das überrascht nicht, schließlich sollen derzeit und auch in den kommenden Jahren die „Phantastische Tierwesen“-Filme im Vordergrund stehen, derer (noch!) fünf geplant sind. Geschafft hat man allerdings erst zwei und schon vor dem dritten gibt es Probleme: Der Termin musste verschoben werden, Johnny Depp wurde nach einem Skandal durch Mads Mikkelsen ersetzt, die Reaktionen von Fans und Kritikern sind durchwachsen.

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    Und dabei liegt der garantierte Kinoerfolg für Warner und J.K. Rowling mit dem Theaterstück doch schon längst auf dem Silbertablett, fix und fertig mit ausgearbeiteter Vorlage und der Möglichkeit, Harry Potter himself zurückzubringen! Da kann ein Newt Scamander nicht mithalten, selbst wenn er den jungen Albus Dumbledore im Gepäck hat.

    Und dessen dürften sich Warner und Rowling auch sehr wohl bewusst sein. Wir glauben: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ wird noch als „Harry Potter 8“ verfilmt! Und für diese Annahme gibt es auch stichhaltige Gründe:

    1. Wizarding World: Alles unter einem Dach

    Das größte Indiz ist, dass sich Warner Bros., das Studio hinter den „Potter“- und „Tierwesen“-Filmen, schon längst die Rechte an dem Stück gesichert hat. Im Sommer 2019 wurden dann auch die Schriftzüge an den Spielstätten von „Harry Potter And The Cursed Child“ (so der Originaltitel) geändert, sodass auch dort jetzt die für die Filme typische Schrift mit dem „P“ als Blitz verwendet wird.

    Nicht nur der Look des Franchises wurde vereinheitlicht, das Theaterstück gehört nach dem Kauf durch Warner nun auch offiziell zur sogenannten Wizarding World, der offiziellen Dachmarke der „Harry Potter“ und „Phantastische Tierwesen“-Reihen. Alles im Wizarding-World-Universum kann miteinander verknüpft werden und wird von Warner und J.K. Rowling kontrolliert. Die Wizarding-World-Website ersetzte 2019 dann auch Rowlings Potter-Portal Pottermore.

    Mehr zur Vereinheitlichung des Looks von Theaterstück und Filmreihe könnt ihr hier nachlesen:

    "Harry Potter": Das steckt hinter J.K. Rowlings mysteriöser Ankündigung

    2. Die literarische Vorlage ist vorhanden

    Ein weiterer Grund, warum „Harry Potter und das verwunschene Kind“ geradezu danach schreit, verfilmt zu werden: J.K. Rowling hat einen Großteil der Arbeit bereits erledigt. Sie hat ein komplettes Theaterstück geschrieben, die Geschichte müsste also nur noch in ein Drehbuch umgewandelt werden. Solches Gold will kein Studio der Welt einfach liegenlassen, zumal das Theaterstück seine Fans hat.

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    Außerdem erlebt Warner mit der „Tierwesen“-Reihe gerade, dass selbst die beliebteste Marke an einer fehlenden Vorlage kranken kann. Zu „Phantastische Tierwesen“ schreibt Rowling zwar die Drehbücher, es gibt aber keine Geschichten, auf denen die Filme basieren – als Inspiration diente lediglich das fiktionale Hogwarts-Schulbuch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, das Rowling dann auch als echten Sammelband über die unglaublichen Tiere des Potterversums veröffentlicht hat.

    3. "Tierwesen" schwächeln – ist die fehlende Vorlage schuld?

    Eine Handlung hat das Buch allerdings nicht… und die daraus gesponnene Geschichte gleich auf fünf (!) Filme auszuwalzen, scheint sich für Warner ebenfalls nicht als geniale Idee herausgestellt zu haben. Dass man für die Abenteuer von Newt Scamander (Eddie Redmayne) und die damit verquickten Schicksale von Albus Dumbledore (Jude Law) und Gellert Grindelwald (Johnny Depp bzw. inzwischen Mads Mikkelsen) nicht einfach eine Trilogie wählte, scheint eher finanzielle als kreative Gründe gehabt zu haben.

    Nachdem auch schon das dünne „Der Hobbit“-Büchlein auf drei Filme ausgewalzt wurde, die nicht an den Erfolg von „Der Herr der Ringe“ anknüpfen konnten, dürfte Warner spätestens jetzt gelernt haben, dass eine bekannte Marke das Publikum trotzdem ermüden kann, wenn man das kaum (bis gar nicht) vorhandene Ursprungsmaterial zu sehr streckt.

    Will man bei Warner aber weiterhin aufs „Potter“-Pferd setzen, könnte die Schlussfolgerung nun sein: Nach (oder parallel zu) der „Tierwesen“-Reihe verfilmt man endlich wieder was Handfestes, nämlich das bereits existierende Theaterstück!

    4. Ein garantiert Hit – erst recht mit dem Original-Cast

    Und wer, der mit Harry Potter aufgewachsen ist, würde nicht ins Kino stürmen, um den Zauberer wieder auf der großen Leinwand zu sehen? Harry Potter wäre dann erwachsen geworden, genauso wie es die Menschen wären, die einst als Kinder für die neuen Romane vor den Buchläden Schlange standen und/oder ins Kino gingen.

    Es gibt fast nichts, was die Kinogänger auf der Leinwand lieber sehen als bereits bekannte und ins Herz geschlossene Figuren, und das weiß auch Warner. Der Clou: Die Darsteller könnten so gut wie alle zurückkehren, denn sie sind mit ihren Rollen mitgewachsen. Daniel RadcliffeEmma Watson und Rupert Grint erreichen in den kommenden Jahren das Alter, das ihre Figuren in „Das verwunschene Kind“ haben, nämlich Mitte 30.

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    Das Datum, an dem Harry und Co. ihre Kinder im Epilog von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ in ihrer fiktionalen Welt in den Hogwarts-Express setzen, wurde in der Realität sogar schon erreicht: Es war der 1. September 2017. Die Realität hat die Fiktion ein- und überholt, die Darsteller sind nun im passenden Alter, müssten für den Film nicht älter geschminkt werden, wie es noch in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2“ der Fall war.

    5. Daniel Radcliffe und Co. für Rückkehr offen

    Natürlich wurden die „Harry Potter“-Darsteller in den vergangenen Jahren immer wieder gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, ihre ikonischen Rollen noch einmal einzunehmen. Und bislang zeigten sie sich alle offen. Für Severus Snape, der in „Harry Potter und das verwunschene Kind“ vorkommt, müsste aber natürlich ein neuer Schauspieler gefunden werden, nachdem dessen Darsteller Alan Rickman 2016 verstarb.

    Worauf wartest du also noch, Warner?

    Wir legen uns fest: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ wird noch verfilmt. Und wir tippen sogar schon das Jahr des Kinostarts: 2026, zum 25. Jubiläum des „Harry Potter und der Stein der Weisen“-Films.

    Fan-Traum wird wahr: "Harry Potter"-Serie soll kommen!

    Dieser Artikel erschien ursprünglich im Januar 2020. Aufgrund der hohen Leser-Nachfrage wurde er aber überarbeitet. Veraltete Informationen wurden dabei entfernt, aktuelle Informationen eingefügt. Stand des Artikels ist nun April 2021.

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