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    "Resident Evil": Netflix-Serie wird ganz anders als die Videospiele
    Von Julius Vietzen — 28.01.2020 um 11:37

    „Nicht das ‚Resident Evil‘, das ihr erwartet, aber womöglich das ‚Resident Evil‘, das ihr lieben werdet.“ So wird die kommende Netflix-Serie in einer Zusammenfassung des Drehbuchs zur Pilotfolge beschrieben. Alle wichtigen Infos gibt es hier:

    Constantin Film

    Die sechs zwischen 2002 und 2016 erschienenen „Resident Evil“-Kinofilme waren ein finanzieller Erfolg (insgesamt knapp 1,2 Milliarden Dollar Einspielergebnis), doch Fans der Videospiele waren von der sehr freien und actionorientierten Adaption größtenteils enttäuscht.

    Aktuell befinden sich gleich zwei Reboots der Serie in Arbeit, für die Studio und Filmverleih Constantin verantwortlich zeichnet: ein neuer „Resident Evil“-Film von Regisseur Johannes Roberts („47 Meters Down“) und eine „Resident Evil“-Serie für Netflix.

    Während der neue Film sich jedoch laut der ersten Informationen bewusst stärker an den (Horror-)Wurzeln der „Resident Evil“-Videospielreihe orientieren soll, geht Netflix bei der „Resident Evil“-Serie offenbar einen anderen Weg.

    Darauf deutet jedenfalls die Beschreibung des Drehbuchs zur Pilotfolge hin, die uns jetzt via Splash Report erreicht.

    Neue Hauptfiguren

    Die Protagonisten der „Resident Evil“-Serie sind laut der Informationen von Splash Report die Halbschwestern Jade und Billie Wesker, die für die Serie neu geschaffen werden und – der Name deutet es bereits an – die Töchter von „Resident Evil“-Videospiel-Oberbösewicht Albert Wesker sind, allerdings von unterschiedlichen Müttern ausgetragen wurden. 

    Neue Story

    Die Story spielt auf zwei Zeitebenen: Im Jahr 2022 ziehen Jade und Billie mit ihrem Vater in eine utopisch-paradiesische Kleinstadt namens Raccoon 2, die von der Umbrella Corporation errichtet wurde. Wie Videospiel- und Filmkenner wissen, ist die Umbrella Corporation für den Ausbruch des T-Virus und der Zombieepidemie verantwortlich.

    In dieser Zeitebene sehen wir, wie Jade und Billie an einer neuen Schule zurechtkommen müssen und wie Albert, der hier eine sehr sympathische Figur sein soll, seine Pflichten als Umbrella-Wissenschaftler und liebevoller Vater unter einen Hut zu bekommen versucht.

    Im Jahr 2036 begleiten wir hingegen eine ältere Jade dabei, wie sie in einem verwüsteten London versucht, Informationen über den Ausbruch der Zombieepidemie zu sammeln. Die Menschheit wurde beinahe ausgelöscht, es existieren nur noch wenige Enklaven und neu gegründete Staaten (darunter ein Land namens Umbrella in der Westhälfte der ehemaligen USA).

    Neue Zombies

    Jade studiert eine Gruppe von Zombies, die in der Serie Zeroes genannt werden und weder sehen noch hören können, dafür aber über einen umso besseren Geruchssinn verfügen. Im Zuge ihrer Abenteuer im Jahr 2036 soll Jade unter anderem auch auf einen riesigen „Raupen-Zombie“ treffen (was auch immer man sich darunter vorzustellen hat).

    Unerwartet, aber gut?

    Insgesamt soll die Serie nicht das „Resident Evil“ sein, das Fans womöglich erwarten würden, aber sehr wohl das Potential haben, diese zu begeistern. Die Quelle von Splash Report vergleicht die Serie sogar mit Damon Lindelofs brillanter „Watchmen“-Serie.

    Abschließend noch ein Hinweis: Splash Report konnte sich in der Vergangenheit schon häufiger mit zutreffenden Handlungsdetails zu so unterschiedlichen kommenden Filmen und Serien wie „Titans“, „Rambo 5“ oder „Joker“ auszeichnen. Wir sind also durchaus gewillt, auch den Informationen zu „Resident Evil“ Glauben zu schenken.

    Allerdings entstammen die Infos gelegentlich auch früheren Drehbuchversionen, einzelne Details können in der fertigen Serie also durchaus anders aussehen. Die Prämisse und grundlegende Struktur von „Resident Evil“ sollten jedoch tatsächlich ungefähr so aussehen wie hier beschrieben.

    Die „Resident Evil“-Serie soll Ende 2020 auf Netflix erscheinen.

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