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    "Meg 2": Das passiert in der Fortsetzung zum Hai-Horror – und es ist weniger niedlich, als es zunächst klingt!
    Von Annemarie Havran — 13.12.2020 um 14:00

    Der Monsterhai-Horror „Meg“ mit Jason Statham steht aktuell zum Streamen bei Netflix bereit und feiert außerdem auf ProSieben seine Free-TV-Premiere. Für Fans gibt es gute Nachrichten: „Meg 2“ kommt! Wir verraten euch alle Details zur Fortsetzung.

    Warner Bros.

    Der Actioner „Meg“ über einen prähistorischen Riesenhai mauserte sich zum Überraschungshit des Kinosommers 2018 – die irre Hai-Jagd von Tiefseetaucher Jonas Taylor (Jason Statham) macht auch einfach Spaß! Wer gar nicht genug von Monsterfilmen bekommen kann, in denen der Held auch noch am laufenden Band selbstironische Sprüche raushaut, für den gibt es gute Nachrichten:

    An „Meg 2“ wird bereits gearbeitet, beim Sequel soll allerdings ein neuer Regisseur ran: Ben Wheatley statt Jon Turteltaub. Und da „Meg“ auf einer Buchreihe mit mehreren Bänden basiert, haben wir auch schon eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie es in „Meg 2“ weitergeht.

    Das passiert in "Meg 2: Höllenschlund"

    Romanautor Steve Alten hat bereits sechs „Meg“-Romane und ein E-Book veröffentlicht, Band sieben mit dem Titel „Meg: Purgatory“ ist aktuell in Arbeit und kommt im Sommer 2022 auf den Markt. Es gibt also wirklich jede Menge Stoff für weitere „Meg“-Filme. Wir werfen mal einen Blick auf Roman Nummer 2, der als Vorlage für den Film „Meg 2“ dienen könnte: Was passiert in „Meg: Höllenschlund“ (Originaltitel: „Meg: The Trench“)?

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    In der Roman-Fortsetzung geht es um das Baby des Urzeit-Riesenhais aus Teil 1. Denn die Megalodon-Dame hatte vor ihrem Ableben noch Zeit, sich zu vermehren. Baby klingt niedlich, denkt ihr jetzt? Nur im ersten Moment, denn es bleibt natürlich nicht lange klein!

    Zunächst wird Angel, wie der Megalodon-Nachwuchs unpassenderweise getauft wird, gefangengenommen und als Touristen-Attraktion in eine künstliche Lagune vor der Küste Kaliforniens gesperrt. Doch das anfangs noch recht kleine Tierchen wächst und wächst – und hat irgendwann keinen Bock mehr auf Gefangenschaft und zudem Sehnsucht nach einem Partner. Also bricht Angel aus der Lagune aus, um ihr Herzblatt zu suchen, und macht dabei den Ozean mehr als unsicher.

    Jonas Taylor, der schon im ersten Teil bewiesen hat, dass er auf hoher See erfolgreich Jagd auf Riesenhaie machen kann, nimmt die Verfolgung auf…

    "Meg 3" und die weiteren Romane: Noch mehr Monster!

    Im Film „Meg“ haben wir ja bereits erfahren, dass ganz unten am Meeresboden unter einer Schwefelwasserstoff-Wolke, die ihn vom Rest des Meeres abschirmt, völlig unbekannte und eben auch ausgestorben geglaubte Tierarten leben. Neben dem "Carcharaodon megalodon" ist das zum Beispiel auch ein gigantischer Oktopus, der im ersten Teil aber von Meg gefressen wird.

    In seinen weiteren Romanen enthüllt Autor Steve Alten dann, dass sich noch weitere Urzeit-Riesen am Meeresboden tummeln. Und kommt es zu einem Loch in der Schwefelwasserstoff-Wolke, schwimmen sie einfach fröhlich nach oben und fressen Menschen… So zum Beispiel der zu den Pliosauriern gehörende Liopleurodon, mit dem es Jonas Taylor und Co. in den weiteren „Meg“-Büchern aufnehmen müssen. Und außerdem wird es noch mehr Megs geben, denn Angel konnte sich in „Meg: Höllenschlund“ erfolgreich fortpflanzen…

    Der Liopleurodon schon in "Meg 2"?

    Doch vielleicht müssen wir gar nicht auf „Meg 3“, „Meg 4“ und Co. warten, bis wir noch mehr Meeres-Monster zu sehen bekommen. Denn Produzent Lorenzo di Bonaventura hat bereits angedeutet, dass man sich bei den Verfilmungen nicht immer sklavisch an ein Buch pro Film halten werde.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Meg"

    Es ist also gut möglich, dass man auch schon bei „Meg 2“ Inspirationen aus den weiteren Büchern zieht. Es ergibt durchaus Sinn, den Liopleurodon schon im (ersten) Sequel auf den Plan zu bringen – denn schließlich könnte man mit einem weiteren Urzeit-Giganten den Irrsinn des ersten Teils noch toppen, und so etwas bringt bekanntlich die Kinokassen zum Klingeln.

    Spielt Jason Statham in "Meg 2: The Trench" mit?

    Ob Jason Statham erneut in die Rolle von Jonas Taylor schlüpft, ist bislang noch nicht bekannt. Es ist zwar wahrscheinlich, allerdings hängen solche Verpflichtungen für Sequels auch immer davon ab, ob sie bereits beim ersten Teil vertraglich vereinbart wurden und auch vom Terminkalender der Stars.

    Auf dem Regiestuhl wird es allerdings einen Wechsel geben: Wie bereits eingangs erwähnt, übernimmt bei „Meg 2“ Ben Wheatley das Ruder. Allerdings ist noch nicht bekannt, wann die Fortsetzung in Produktion gehen soll. Zuletzt gab es kaum Neuigkeiten zu dem Projekt – was im Corona-Jahr 2020 allerdings auch nicht unbedingt verwundert.

    Wann kommt "Meg 2"?

    Da es noch keinen Termin für den Drehstart gibt, ist aktuell also auch noch nicht abzusehen, wann „Meg 2“ erscheinen wird. Wheatley hat derzeit außerdem auch noch einen anderen großen Action-Film auf der Platte: Die Fortsetzung „Tomb Raider 2“ mit Alicia Vikander als Lara Croft.

    Allerdings wurde die Arbeit an diesem Projekt erst einmal angehalten – aufgrund der Corona-Pandemie sind die mit vielen Reisen verbundenen Dreharbeiten für eine Action-Schnitzeljagd, wie sie bei der Videospiel-Adaption zu erwarten ist, erst einmal nicht möglich. Es ist also wahrscheinlich, dass sich Wheatley zunächst „Meg 2“ vorknöpft, der mit einer relativ überschaubaren Besetzung und seinem Meeres-Setting unter etwas sichereren Umständen zu drehen sein dürfte.

    Bis es so weit ist, könnt ihr euch aber einen anderen Film von Ben Wheatley anschauen: Der Regisseur hat das „Rebecca“-Remake inszeniert, das seit Oktober 2020 auf Netflix zu finden ist. Außerdem hat er während der Corona-Zeit den Horrorfilm "In The Earth" gedreht, der voraussichtlich 2021 startet.

    Vor "Meg 2" und "Tomb Raider 2": "Rebecca"-Regisseur hat noch einen Corona-Horrorfilm gedreht

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