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    "Doctor Strange 2", "Spider-Man 3", "Deadpool 3" & noch viel mehr: Das "Loki"-Finale bereitet die nächsten 5 Jahre MCU vor
    17.07.2021 um 12:00
    Julius Vietzen
    Julius Vietzen
    -Redakteur
    Seit „Iron Man“ ist Julius ein riesiger Fan, der sich auch nach „Avengers: Endgame“, „Loki“ & Co. wahnsinnig auf die Zukunft des MCU freut.

    „Loki“ hat das MCU-Multiversum etabliert, es gibt nun also Parallelwelten und -Zeitstränge und es kommen einige Filme und Serien, in denen dieses Thema eine Rolle spielen wird. Mal abgesehen davon, dass man so auch Deadpool & Co. ins MCU holen kann.

    Das Multiversum ist da! Nachdem sich die ganze Sache in „Spider-Man: Far From Home“ noch als Trick erwiesen hat, entfesseln Loki (Tom Hiddleston) und Sylvie (Sophia Di Martino) im „Loki“-Finale endgültig ein aus zahllosen Zeitlinien und Parallelwelten bestehendes Marvel-Universum.

    Das Marvel Cinematic Universe (MCU) sollte also fortan eher Marvel Cinematic Multiverse (MCM) heißen – denn dieses Thema wird sich noch durch einige Filme und Serien ziehen, die in nächster Zeit erscheinen – auch vor der bereits angekündigten zweiten Staffel „Loki“. Aber welche genau sind das?

    "What If...?"

    Wir hätten ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, aber nach „Loki“ und dem kürzlich veröffentlichten neuen Trailer sind wir uns ziemlich sicher: In der animierten Serie „What If?“ wird das neu entstandene Multiversum nun erstmals ein wenig erforscht.

    » "What If...?" bei Disney+*

    Es scheint nämlich ganz so, als wäre Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) so etwas wie eine Bindeglied zwischen den verschiedenen, sehr schrägen Episoden von „What If?“. Und das Konzept der Serie könnte gar nicht mehr Multiversum sein, denn hier blickt ein kosmisches Wesen auf eine Reihe von alternativen Szenarien im MCU – etwa Peggy Carter als britische Captain-America-Variante oder Black Panther als Star-Lord.

    „What If?“ startet am 11. August 2021 auf Disney+.

    "Spider-Man: No Way Home"

    Noch bleibt abzuwarten, ob all die Gerüchte und Fantheorien stimmen, die sich um „Spider-Man: No Way Home“ ranken, aber eine Sache steht so oder so fest: Es wird ein Multiversum-Film, alleine schon wegen der mittlerweile bestätigten Auftritte von Doc Ock (Alfred Molina) aus „Spider-Man 2“ und Electro (Jamie Foxx) aus „The Amazing Spider-Man 2“.

    Hier treten also zwei Schurken aus den eigentlich abgeschlossenen, vom MCU getrennten „Spider-Man“-Filmreihen auf – und gerüchteweise sollen auch noch die Ex-Spinnenmänner Tobey Maguire und Andrew Garfield vorbeischauen. Sehr wahrscheinlich kommt es hier durch die Ereignisse in „Loki“ zum Kontakt zwischen verschiedenen Film-Universen.

    „Spider-Man: No Way Home“ startet am 16. Dezember 2021 in den deutschen Kinos.

    "Doctor Strange In The Multiverse Of Madness"

    Doctor Strange 2“ trägt das Multiversum ja sogar bereits im Originaltitel, hier sollten also keinerlei Zweifel daran bestehen, dass wir abgefahrene und offenbar auch ziemlich gruselige Parallelwelten zu Gesicht bekommen.

    Und auch die in „Doctor Strange 2“ debütierende Superheldin Ms. America (Xochitl Gomez), die in den Comics über die Fähigkeit verfügt, in verschiedene Welten zu reisen, und der angebliche Bösewicht Shuma-Gorath, ein interdimensionales Tentakelmonster, passen gut zum Thema Multiversum. Interessant ist nur die Frage, wie Wanda (Elizabeth Olsen) in die Handlung passt, die hier nach „WandaVision“ ihren nächsten Auftritt hat.

    „Doctor Strange 2“ startet am 24. März 2022 in den deutschen Kinos.

    "Ant-Man And The Wasp: Quantumania"

    Im „Loki“-Finale erleben wir den ersten Auftritt von Jonathan Majors im MCU, der hier eine Figur namens He Who Remains oder auf Deutsch Jener Der Bleibt spielt. Bereits bestätigt ist zudem, dass Majors in „Ant-Man And The Wasp: Quantumania“ dann als Marvel-Bösewicht Kang The Conqueror dabei sein wird – und das wird in „Loki“ schon vorbereitet.

    Sylvie tötet Jenen Der Bleibt, der stark von der Comic-Figur Immortus inspiriert und ebenso wie Kang eine Variante derselben Figur ist: Nathaniel Richards. Und durch Immortus' Tod entsteht eine neue Realität, in der dann offenbar Kang an der Spitze der TVA steht – darauf deutet die ominöse Statue hin, die wir am Schluss von Folge 6 sehen.

    „Ant-Man 3“ startet am 16. Februar 2023 in den deutschen Kinos.

    "Deadpool 3“, die X-Men und noch viel mehr

    Außerdem bietet das Multiversum auch die perfekte Möglichkeit, um die Figuren und Teams ins MCU zu überführen, deren Filmrechte erst jetzt wieder zu Marvel und Disney zurückgekehrt sind – vorrangig die X-Men (und Mutant Deadpool!) sowie die Fantastic Four.

    Gerade bei den X-Men wäre es schon sehr komisch, wenn in den bislang 24 Filmen und drei Serien und in der ganzen 13-jährigen MCU-Geschichte nie erwähnt wurde, dass es übrigens auch Mutanten gibt. Nun kann man die Mutanten jedoch ganz einfach eingliedern, indem man sagt, dass sie von einer anderen Erde und aus einer anderen Zeitlinie stammen.

    Und ebenso kann man dann auch mit den Filmen aus Sonys Marvel-Universum („Venom“, „Morbius“ und Co.) verfahren, in denen es ebenfalls teilweise Überschneidungen mit dem MCU gibt.

    Wie es aussehen könnte, wenn Deadpool dann im bereits bestätigten „Deadpool 3“ (oder danach) auf die Avengers und ihre Verbündeten trifft, hat kürzlich übrigens ein amüsantes Video mit Ryan Reynolds und „Thor 3“-Fanliebling Korg gezeigt:

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