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    "Jurassic Park", "Star Wars" & zwei sehr verschiedene Marvel-Blockbuster: Die Top 5 von unserem Schülerpraktikanten
    Von Johann Jarzebowski — 22.06.2022 um 19:00

    Zum ersten Mal nach einer längeren Corona-Pause haben wir wieder einen Schülerpraktikanten zu Besuch in der Redaktion – und wir finden es jedes Mal total spannend, welche Filme die Nachwuchs-Kinofans heutzutage besonders in Herz geschlossen haben…

    Universal Pictures / Sony / Disney

    Hallo,

    ich bin Johann und mache gerade ein Schülerpraktikum bei der Webedia GmbH. Auf die Idee gekommen bin ich durch die YouTube-Kanäle von Sebastian (FILMSTARTS) und Yves (MOVIEPILOT), die ich seit über einem Jahr verfolge.

    Die meisten Filme und Serien gucke ich per Stream, da man dort so gut wie alles findet – und wenn es mal was nicht gibt, leihe ich es mir bei Amazon Prime aus. Ich habe aber auch noch DVDs aus meiner Kindheit zu Hause, die ich mir ab und zu auch noch ansehe (die DVD von „Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel“ habe ich allerdings verschwinden lassen, bevor jemand zu Besuch kam, weil ich den dann doch nicht mehr so toll fand und ihn schließlich auch lieber verschenkt habe, sorry kleine Schwester).

    Und natürlich gehe ich auch ins Kino – zuletzt etwa in „Jurassic World 3“ („albern“) und „Everything Everywhere All At Once“ („zu lang“)…

    In der ersten Woche meines Praktikums bin ich in der Redaktion von FILMSTARTS, wo ich gebeten wurde, einen Artikel über meine fünf persönlichen Lieblingsfilme zu schreiben, was ich natürlich auch gerne mache, selbst wenn mir die Wahl alles andere als leicht gefallen ist.

    Aber die folgenden Filme könnte ich wirklich jeden Tag gucken, ohne mich zu langweilen…

    "Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung"

    (George Lucas, 1977)

    Episode IV: Eine Neue Hoffnung“ ist nicht nur der Film, der die großartigste Trilogie aller Zeiten, sondern das ganze gewaltige „Star Wars“-Franchise losgetreten hat – mit all seinen Höhen und Tiefen. Die höchste Höhe sind aber eben gleich die ersten drei Filme, die mir sehr viel bedeuten und irgendwie alle zu meinen Lieblingsfilmen zählen, weshalb es sehr schwer ist, sich für einen davon zu entscheiden.

    Ich habe für diese Liste aber „Episode IV“ verwendet, da er den Startschuss für „Star Wars“ abgefeuert hat. Er hat meine Begeisterung für diese Filme geweckt – und es ist kein Wunder, dass danach noch elf weitere Filme und 16 Serien kamen, weil er einfach ein unfassbar starkes Worldbuilding betreibt. Allerdings funktioniert der Film für mich auch sehr gut alleinstehend: Die Story ist auf angenehme Weise „simpel“ und hat mich sofort gefesselt. Die Charaktere sind alle großartig und haben etwas sehr Eigenes an sich. Es macht so viel Spaß, ihnen durch diese Welt zu folgen, da auch sie alles erst im Laufe des Films gemeinsam mit dem Publikum staunend entdecken…

     

    "Ghostbusters"

    (Ivan Reitman, 1984)

    Lustig, spannend, kurzweilig, nostalgisch und kultig. So würde ich den ersten „Ghostbusters“-Film von Ivan Reitman beschreiben – und im Gegensatz zu „Star Wars“, wo mir die Wahl schwer gefallen ist, kommt auch keiner der weiteren „Ghostbusters“-Teile auch nur ansatzweise an das Original heran. Die Animations-Effekte sind zwar nicht besonders gut gealtert, aber gerade deswegen macht es mir so viel Spaß, wenn die Geister angreifen.

    Der Cast ist großartig und funktioniert auch sehr gut zusammen, woran jedes Mitglied der Geisterjäger einen wichtigen Anteil hat. Die Sprüche von Bill Murray, der Aberglaube von Dan Aykroyd, der wissenschaftliche Touch von Harold Ramis und die „Gleichgültigkeit“ von Ernie Hudson funktionieren sehr gut zusammen. Es ist einfach ein spaßiges Abenteuer, das mich schon als Kind unglaublich begeistert hat und hoffentlich auch noch lange Zeit begeistern wird…

     

    "Jurassic Park"

    (Steven Spielberg, 1993)

    Auch „Jurassic Park“ ist der erste Film eines großen Franchises – und wie bei „Ghostbusters“ ist er zugleich auch der klar beste Beitrag der Blockbuster-Reihe. Er führt uns ein in die Welt der Dinosaurier – und das gemeinsam mit den Protagonist*innen, die allesamt ebenfalls total begeistert von den Dinos sind. Zumindest bis die Ur-Giganten angreifen. Diese Begeisterung hat sich direkt auf mich übertragen. Die Dinosaurier sehen so realistisch aus, dass ich kurz vergessen habe, dass sie nicht echt sind.

    Auch die Charaktere haben mich direkt fasziniert, da sie ganz ähnlich auf die Dinos reagiert haben wie ich selbst. Denn genau dazu lässt der Film uns in der ersten Hälfte ausreichend Zeit – zum (staunenden) Reagieren auf die Tiere und zum Ankommen im „Jurassic Park“. In der zweiten Hälfte saß ich jedoch trotzdem genauso gefesselt vor dem Bildschirm, da sie fast ohne Pause mit Action, Spannung und Charakterentwicklung vollgepackt ist. Alles in allem ein Film, der mich mit jedem Mal schauen mehr und mehr begeistert…

     

    "Logan - The Wolverine"

    (James Mangold, 2017)

    Die ersten beiden Solo-Filme von Wolverine, also „X-Men Origins: Wolverine“ und „Wolverine: Weg des Kriegers“ sind dem Charakter meiner Meinung nach nicht würdig. Da ich zudem ein großer Fan der „X-Men“-Reihe bin, insbesondere von Hugh Jackmans Logan, habe ich mich lange gesträubt, diesen Film zu sehen, um nicht noch ein drittes Mal enttäuscht zu werden. Im Rahmen von Yves’ „X-Men“-Rewatch auf YouTube habe ich mich dann aber doch endlich an „Logan - The Wolverine“ getraut und wurde komplett überrascht.

    Der Film vereint den Abschied zweier absoluten Kultfiguren (Wolverine + Professor X) mit einer erstaunlich vielschichtigen Charakterstudie, organischem Humor, neuen faszinierenden Figuren, Roadmovie- und Western-Vibes, unglaublicher (und unglaublich brutaler) Action sowie einem berührenden emotionalen Punch. All das funktioniert wie eine chemische Reaktion, in der ein neuer Stoff entsteht, nur dass dieser Stoff besser ist als alles, was wir bis dato im „X-Men“-Franchise gesehen hatten.

     

    "Spider-Man: No Way Home"

    (Jon Watts, 2021)

    Ich hätte nie gedacht, dass ein Film, der sich ganz auf die Liebe der Zuschauer*innen für vorangegangene Filme verlässt, besser wird, als eben diese geliebten Vorläufer. Aber genau das ist bei „Spider-Man: No Way Home“ der Fall: Er verbindet die drei bisherigen Live-Action-Spinnenmänner und verschafft den ersten beiden einen nachträglichen befriedigenden Abschluss, während Tom Holland endlich eine würdige Spider-Man-Story bekommt.

    Wie der Streifen nicht nur Tobey Maguire und Andrew Garfield genau richtig behandelt, sondern auch die Schurken passend in die Story eingebaut werden, ist wirklich großartig und hat mich begeistert. Mit diesen Charakteren bin ich groß geworden und zu sehen, wie ihre Geschichten abgeschlossen werden, hat mir wirklich viel bedeutet.

    Ich fand ihn lustig, traurig, emotional, nostalgisch, kurzweilig und ohne Ende spannend. Aber wie könnte ich über diesen Film schreiben, ohne die unglaublichen Performances von Willem DafoeAlfred Molina und allen drei Spider-Men zu erwähnen. Alleine Norman Osbornes Monolog im Safe-House ist das Kinoticket wert gewesen…

     

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