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Lemmiblog
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Staffel 5 Kritik
4,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2025
AUTOKORREKTUR, DU MIESER VERTRETER
Der Haus-Concierge Lester liegt tot im Innenhof. Mabel, Charles und Oliver haben damit nicht nur neues Futter für ihren Podcast, sondern stoßen diesmal auf Geheimnisse über ihr geliebtes Arconia, die alles verändern könnten. Nebenbei planen drei Milliardäre den Kauf des Gebäudes, die Mafia mischt mit und Oliver überlegt ernsthaft auszuziehen.
Only Murders in the Building Staffel 5 hat 8 Episoden und läuft auf Disney+. Wer hätte gedacht, dass die Serie über drei Leute, die einen True-Crime-Podcast über einen Mordfall in ihrem Haus machen, mal so langlebig wird? Der Humor ist wieder auf den Punkt es gibt Situationskomik, Slapstick, Wortwitz, alles sitzt. Die Figuren bleiben sich treu, neue Gesichter werden charmant eingeführt und selbst wenn man die früheren Staffeln nicht kennt, ist man sofort drin. Die Story ist clever, überraschend und herrlich verschachtelt, ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Mörder war und das ist in diesem Genre Gold wert. Es gibt Mysterien, Roboter, alte Bekannte und natürlich die typischen Neurosen unserer drei Podcast Helden. Was nicht funktioniert, ist die Mafia-Abteilung, so flach wie eine überbackene Mafiatorte vom Vortag und ein zusätzlicher Mord wird so halbgar erklärt, dass man fast laut „Was?“ ruft. Das Finale zeigt einmal mehr, dass selbst hinter der unschuldigsten Fassade ein mörderisches Geheimnis lauern kann.
Unterm Strich bleibt eine Staffel, die wunderbar funktioniert da Humor, Figuren und Rätseldrang perfekt ineinander greifen, nur die Mafiosi nerven ein bisschen und so manche Auflösung lässt die Augenbrauen tanzen.
8 von 10 Punkten. Christoph Waltz und Téa Leoni haben mehr als bloße Cameos, sie passen in die Serie als wären sie schon immer Teil des Arconia gewesen.
Meine Erwartungen waren hoch, nach all den vielen positiven Reaktionen, ja fast schon ein Hype der um die Serie entstand. Doch leider konnte diese Serie absolut nicht bei mir zünden und sie wird dem Hype nicht einmal annähernd gerecht. Ich habe versucht es zu mögen und habe mich durch die Episoden fast schon gequält. Es sollte lustig, witzig und fesselnd sein doch leider wirkt alles so angestrengt erzwungen.
Um es außergewöhnlich zu gestalten werden kreative Wege genommen, die Verdächtigen werden auf eine Bühne gestellt, oder es gibt eine Folge die komplett ohne Sprache stattfindet nur Hintergrundgeräusche und Gebärdensprache, mit Untertiteln. Doch all das hilft nicht es unterhaltsamer zu machen. Denn das gesamte Tempo ist so langsam, das es nur wahnsinnig langweilig war.
Die drei Charaktere, Charles, Oliver und Mabel, scheinen schon mit einander zu harmonieren, aber ehrlich gesagt scheint es für Martin Short und Steve Martin wie ein letzter verzweifelter Atemzug nach Relevanz zu sein. Traurig, am Ende ist es lächerlich und billig. Selenas eindimensionalem Schauspiel, bringt der Serie keinen Gewinn. Sie hat einen einzigen Gesichtsausdruck und ich konnte in dieser Serie kein schauspielerisches Talent bei ihr entdecken. Sie trägt ihren Text so monoton vor, dass ihr jegliches komödiantisches Timing fehlt.
Der Plot ist unsinnig und schwankt unbeholfen zwischen langweiligem Drama und flacher Komödie, die Handlung ist langsam und die Dialoge sind gestelzt. Ein Spannungsbogen wird nicht aufgebaut, da alles immer wieder zerredet wird, der Fokus liegt zu sehr auf den drei Charakteren mit ihren Hintergründen und dem Podcast-Projekt. Die Auflösung am Ende wirkt sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht nachvollziehbar.
Die Serie begeht einen der größtmöglichen Schreibfehler, sie erklärt zu viel, sie erklärt sogar die Komödie, anstatt lustig zu sein. Es kommt alles zusammen, Witze, die es in die 80er-Jahre noch schaffen konnten, schlechte Besetzung, müdes, schreckliches Drehbuch, das versucht, überall einen Witz unterzubringen, selbst mit den Cliffhangern am Ende jeder Episode ist es immer noch langweilig und Dialoge die aus einer Schulaufführung stammen könnten. Dazu Musik die in Richtung Musical geht, mit der ich nicht so viel anfangen kann.
Die Geschichte geht unerträglich langsam voran, das sie mit der Zeit uninteressant wird.
Die letzte Folge der ersten Staffel endet mit einem Cliffhanger, das man die zweite Staffel auch schauen muss, wenn man die Auflösung wissen möchte. Ich habe nur bis zur Hälfte der zweiten Staffel bisher geschaut und werde, sofern ich nicht muss, das auch nicht weiter fortsetzten. Zudem auch Fans der ersten Staffel von der zweiten und dritten enttäuscht sind und die Kritiken dahingehend schlechter werden. Somit wird es wohl auch für mich nicht besser werden.
—— Fazit: Ärgerlich - Nicht lustig, nicht spannend, es ist nicht einmal besonders interessant, sondern war eine Enttäuschung.
Sensationell gute Serie. Spannende, aber dennoch unterhaltsame und leichte Kost. Und zudem eine der wenigen Serien die von Staffel zu Staffel nicht schlechter, sondern besser wird.