Feuchtgebiete
Feuchtgebiete
Starttermin (1 Std. 49 Min.
Regie
Mit Carla Juri, Axel Milberg, Meret Becker mehr
Genre Drama , Komödie
Nationalität Deutschland
FILMSTARTS
  3,5
Pressekritiken   4,0 2 Kritiken
User
  2,2 für 119 Wertungen insgesamt 15 Kritiken
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Inhaltsangabe & Details

FSK ab 16 freigegeben

Helen Memel (Carla Juri) ist eine sehr "unmädchenhafte" 18-Jährige, die immer ausspricht, was ihr in den Sinn kommt und die reihenweise gesellschaftliche Tabus bricht - besonders jene sexueller Art. Hygiene ist für sie ein Fremdwort. Trotz ihrer ungewöhnlichen Art wünscht sich Helen nichts sehnlicher, als dass ihre geschiedenen Eltern (Meret Becker, Axel Milberg) wieder zusammenfinden. Diese sind einer Wiedervereinigung jedoch eher wenig zugeneigt und so bleibt Helen nur ihre beste Freundin Corinna (Marlen Kruse), mit der sie durch dick und dünn geht und immer wieder unkonventionelle Sachen ausprobiert. Eines Tages verletzt sich Helen bei einer Intimrasur und muss daraufhin ins Krankenhaus. Schon bald steht im Hospital alles Kopf, denn mit ihrer Art erregt Helen immer wieder die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen und sorgt für Irritationen. Das betrifft den Chefarzt Professor Notz (Edgar Selge) genauso wie den jungen Krankenpfleger Robin (Christoph Letkowski). Der hat es Helen angetan und sie verdreht ihm schon bald gehörig den Kopf.

Verleiher
Majestic-Filmverleih
Details zum Film
1 Gerücht
Produktionsjahr
2013
Besucher
877.982 Zuschauer
VOD-Starttermin
-
Budget
-
DVD-Starttermin
31. Januar 2014
Wiederaufführungstermin
-
Blu-ray Starttermin
31. Januar 2014
Sprache
Deutsch
Farbe
Farbe
Filmformat
-
Filmtyp
Spielfilm
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-
mehrweniger
  • Film läuft in 4 Kinos

Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Feuchtgebiete

3,5


Von Björn Becher

Bei der Lektüre des Bestsellers „Feuchtgebiete“, dem Debütroman von Ex-VIVA-Moderatorin Charlotte Roche, wird es vielen Lesern ähnlich ergangen sein wie dem Autor dieser Zeilen: Im Kopf entstanden unangenehme und nur schwer zu ertragende Bilder, die Unwohlsein heraufbeschwören. Regisseur David Wnendt hat sich nun der schweren Aufgabe angenommen, diese drastischen Szenen von Verletzungen im Intimbereich und ähnlichen Dingen vom Kopfkino ins wirkliche Kino zu übertragen. Dafür fand er entsprechend heftige Bilder - nicht zufällig berichtete ein bekanntes Boulevard-Medium unter der Schlagzeile „So ekelhaft ist Feuchtgebiete“ über den Film. Tatsächlich aber ist Wnendts stilbewusst inszeniertes Werk visuell fast schon eine Art deutsches „Trainspotting“ und es entstand trotz aller Ekelszenen auch ein feinfühliges Porträt einer ungewöhnlichen Protagonistin, unter deren tougher Schale der Filmemacher gemeinsam mit der hervorragenden Hauptdarstellerin Carla Juri langsam das verletzliche Mädchen zum Vorschein bringt.

Die ganze Kritik lesen
Feuchtgebiete Trailer DF
184.242 Views

Bonusvideos Feuchtgebiete

Feuchtgebiete Videoclip DF
Fünf Sterne N°76 - Pain & Gain / Feuchtgebiete / Mr. Morgan's Last Love
94.918 Views

Besetzung und Stab Feuchtgebiete

Komplette Besetzung und vollständiger Stab

Pressekritiken Feuchtgebiete

Schnitt:   4,0 bei 2 Pressewertungen.
  •   The Hollywood Reporter
  •   Variety
2 Pressekritiken

Userkritiken Feuchtgebiete

Die hilfreichste positive Kritik von Zach Braff
  4,0 - Stark

Ich weiß gar nicht warum sich so viele Leute über den Film aufregen. Zwar ist die Hauptdarstellerin Carla Juri echt gewöhnungsbedürftig und es sind natürlich auch einige eklige Szenen dabei, aber w... Mehr lesen

Die hilfreichste negative Kritik von chagall1985 am September 03, 2013
  2,0 - Lau

Ganz persönliche subjektive Kritik. Der absolut nervigste langweiligste und Inhaltsloseste Mist den ich seit langem gesehen habe. Zur Hauptdarstellerin: Eine nuschelnde (kaum zu verstehende) lasszi... Mehr lesen

VS
Alle User-Kritiken für diesen Film
  • 2 Kritiken     13%
  • 3 Kritiken     20%
  • 1 Kritik     7%
  • 2 Kritiken     13%
  • 3 Kritiken     20%
  • 4 Kritiken     27%
15 User-Kritiken

Bilder Feuchtgebiete

14 Bilder

Wissenswertes Feuchtgebiete

Erstes deutschsprachiges Buch an der Spitze der internationalen Amazon-Charts
Zusammenfassung von Feuchtgebiete

Charlotte Roches Skandalroman "Feuchtgebiete" war ein absoluter Kassenschlager. Einerseits wurden mehr als zwei Millionen Exemplare verkauft, andererseits schaffte das Buch den Sprung an die Spitze der internationalen Amazon-Charts. Dies gelang zuvor keinem anderen deutschsprachigen Roman.

1 Zusammenfassung

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18 Nachrichten zum Film

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Kommentare

  • ReinerBewersdorff

    Ist das Kunst oder kann das weg ?

    Gegenwärtig treibt den passionierten Kinobesucher die Frage um: Kann man aus einem schlechten Romanstoff einen guten Film machen?
    Der Niedergang des Deutschen Films scheint unaufhaltsam voranzuschreiten. Nachdem der lesende Anteil der deutschen Bevölkerung, beschränkt wiederum auf den Anteil lesender Menschen, der noch etwas auf sich hält und dessen Anspruch sich nicht in Stapelware x-beliebiger Bahnhofsbuchhandlungen erschöpft, den ersten Schock überwunden hat, schlägt Charlotte Roche erneut zu.
    Die filmische Adaption ihres Machwerkes „Feuchtgebiete“ erlebt dieser Tage beim 66. Filmfestival von Locarno seine Premiere.
    Einer der namhaftesten Literaturkritiker der Gegenwart – nein, ich meine nicht Herrn Reich-Ranicki - Dennis Scheck (Deutschlandradio Kultur) nannte dieses Werk einmal den „ground zero“ dessen, was zwischen zwei Buchdeckel passt. Besser kann man es kaum umschreiben. Irgendwann las ich mal die vielsagende Aussage, dass einem Buch, und sei es noch so schlecht, nichts besseres passieren kann, als von namhaften Kritikern verrissen zu werden. So war also nichts weiter nötig, als Schecks symbolische Geste des eleganten und zu recht missbilligenden Wurfs über die Schulter, um es in alle Munde bzw. Bücherschränke bzw. Eingangsbereiche bekannter Buchsupermarktketten zu bringen, zusätzlich dekoriert mit dem alles sagenden, großformatigen Grinsen der Verursacherin dieses Griffs in die literarische Kloake.
    Aber hier soll es um den Film gehen. Der Aussage von Charlotte Roche, sie konnte sich anfangs kaum vorstellen, wie man diesen Stoff verfilmen will, ohne Gefahr zu laufen, dass der Kinobesucher sogleich in seine Popkorntüte kotze, ist doch nichts mehr hinzuzufügen. Ich werde mich diesem Experiment sicher nicht stellen. Mein Bedarf war bereits nach Betrachtung des Trailers gedeckt.
    Charlotte Roche, so heißt es in einschlägigen Fachmagazinen, war selbst überrascht von dem enormen Erfolg ihres Buches. Zitat: „Es sollte einfach nur eine Wichsvorlage sein.“
    Das sich diese mittlerweile in 4 Sprachen übersetzte Wichsvorlage bisher 2,5 Millionen mal verkaufte, war für sie selbst unvorstellbar. Die ZEIT kommentierte die etwas verhaltende Reaktion des Fachpuplikums als einen etwas spröden Umgang mit freizügiger Erotik. Wie bitte ?

    An diesen Romanerfolg wird nun, es bleibt zu befürchten, der Film von Starregisseur David Wendt (Die Kriegerin)anknüpfen. Wendt sei es gelungen, so die Süddeutsche Zeitung vom 11. August 2013, ein authentisches Porträt der 18-jährigen Helen mit Fingerspitzengefühl zu zeichnen. Ihre Obsession für Hämorrhoiden, Exkremente, Sperma und Vaginalflüssigkeit, deren Konsistenz sich nach Charlottes Roches Theorie in zweierlei Geschmacksvarianten – Olivenöl oder Hüttenkäse- darstelle, wird begreifbar als Flucht vor der Angst, von der Umwelt nicht als Persönlichkeit wahrgenommen zu werden, vor dem Schmerz des Alleinseins.
    Die Autorin findet den Film insbesondere deswegen so brillant, weil er die Figuren und Charaktere noch mehr ausfeilt und in den Vordergrund der Handlung stellt, als es das Buch je konnte.
    Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Kunst muss nicht schön sein. Nicht explizit gefallen. Kunst muss keinem Anspuch an Ästhetik gerecht werden. Kunst darf, Kunst soll und muss provozieren, aufrütteln, beleuchten, bloßstellen, Emotionen hervorrufen, zu denen sicher auch Ekel und Abscheu gehören. Ich denke da im Besonderen an das Skandalwerk eines Paolo Passolini „Die 120 Tage von Sodom“. Aber einen Romanstoff, der nur dies tut, hinter dem nicht einmal ein tieferer Grund verborgen liegt als der, als Onaniervorlage sexuell notleidender, spätpubertierender männlicher Betrachter zu dienen, stellt für mich einen Schlag ins Gesicht des nach künstlerischen Gesichtspunkten urteilender Menschen dar.

    Wie blöde muss man eigentlich sein, jeden Schund als Kunst zu verstehen?

  • Milkqueen

    @ReinerBewersdorff Haben Sie überhaupt das Buch gelesen oder den Film gesehen?Ihr Kommentar handelt über das Buch und nicht den Film.Das Buch "Feuchtgebiete" ist eine Form der kreativen Unterhaltung,aber ganz gewiss keine Literatur.Der Film ist verglichen mit dem Buch harmlos und eher an unser jüngeres Publikum gerichtet.6/10 PS Die Seite heisst Buchstarts.de

  • Nicki S.

    FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 18!!!

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