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    Feuchtgebiete
    Feuchtgebiete
    Starttermin 22. August 2013 (1 Std. 45 Min.)
    Mit Carla Juri, Christoph Letkowski, Marlen Kruse mehr
    Genres Komödie, Drama
    Produktionsland Deutschland
    Zum Trailer
    Pressekritiken
    4,0 4 Kritiken
    User-Wertung
    2,1 169 Wertungen - 20 Kritiken
    Filmstarts
    3,5
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 16 freigegeben

    Helen Memel (Carla Juri) ist eine sehr "unmädchenhafte" 18-Jährige, die immer ausspricht, was ihr in den Sinn kommt und die reihenweise gesellschaftliche Tabus bricht - besonders jene sexueller Art. Hygiene ist für sie ein Fremdwort. Trotz ihrer ungewöhnlichen Art wünscht sich Helen nichts sehnlicher, als dass ihre geschiedenen Eltern (Meret Becker, Axel Milberg) wieder zusammenfinden. Diese sind einer Wiedervereinigung jedoch eher wenig zugeneigt und so bleibt Helen nur ihre beste Freundin Corinna (Marlen Kruse), mit der sie durch dick und dünn geht und immer wieder unkonventionelle Sachen ausprobiert. Eines Tages verletzt sich Helen bei einer Intimrasur und muss daraufhin ins Krankenhaus. Schon bald steht im Hospital alles Kopf, denn mit ihrer Art erregt Helen immer wieder die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen und sorgt für Irritationen. Das betrifft den Chefarzt Professor Notz (Edgar Selge) genauso wie den jungen Krankenpfleger Robin (Christoph Letkowski). Der hat es Helen angetan und sie verdreht ihm schon bald gehörig den Kopf.

    Verleiher Majestic-Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2013
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes 1 Trivia
    Besucher in Deutschland 877 982 Einträge
    Budget -
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Wo kann man diesen Film schauen?

    Auf DVD/Blu-ray
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,5
    gut
    Feuchtgebiete
    Von Björn Becher
    Bei der Lektüre des Bestsellers „Feuchtgebiete“, dem Debütroman von Ex-VIVA-Moderatorin Charlotte Roche, wird es vielen Lesern ähnlich ergangen sein wie dem Autor dieser Zeilen: Im Kopf entstanden unangenehme und nur schwer zu ertragende Bilder, die Unwohlsein heraufbeschwören. Regisseur David Wnendt hat sich nun der schweren Aufgabe angenommen, diese drastischen Szenen von Verletzungen im Intimbereich und ähnlichen Dingen vom Kopfkino ins wirkliche Kino zu übertragen. Dafür fand er entsprechend heftige Bilder - nicht zufällig berichtete ein bekanntes Boulevard-Medium unter der Schlagzeile „So ekelhaft ist Feuchtgebiete“ über den Film. Tatsächlich aber ist Wnendts stilbewusst inszeniertes Werk visuell fast schon eine Art deutsches „Trainspotting“ und es entstand trotz aller Ekelszenen auch ein feinfühliges Porträt einer ungewöhnlichen Protagonistin, unter deren tougher Schale der Filmema...
    Die ganze Kritik lesen
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Carla Juri
    Rolle: Helen Memel
    Christoph Letkowski
    Rolle: Robin
    Marlen Kruse
    Rolle: Corinna
    Meret Becker
    Rolle: Helens Mutter
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Artemis S.
    Hilfreichste positive Kritik

    von Artemis S., am 22/08/2013

    5,0Meisterwerk
    Also ich bin wirklich mit wenig Erwartungen in den Film gegangen.Hatte das Buch lediglich überflogen- war nicht ...
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    Jens F.
    Hilfreichste negative Kritik

    von Jens F., am 12/09/2013

    0,5katastrophal
    Filme die keiner brauch. Unklar wie sowas zum Bestseller werden konnte und warum die Medien diesen Müll pushen.
    Alle User-Kritiken
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    20 User-Kritiken

    Bilder

    15 Bilder

    Wissenswertes

    Erstes deutschsprachiges Buch an der Spitze der internationalen Amazon-Charts

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    Kommentare

    • Nicki S.
      FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 16 FSK 18!!!
    • Milkqueen
      @ReinerBewersdorff Haben Sie überhaupt das Buch gelesen oder den Film gesehen?Ihr Kommentar handelt über das Buch und nicht den Film.Das Buch "Feuchtgebiete" ist eine Form der kreativen Unterhaltung,aber ganz gewiss keine Literatur.Der Film ist verglichen mit dem Buch harmlos und eher an unser jüngeres Publikum gerichtet.6/10 PS Die Seite heisst Buchstarts.de
    • ReinerBewersdorff
      Ist das Kunst oder kann das weg ? Gegenwärtig treibt den passionierten Kinobesucher die Frage um: Kann man aus einem schlechten Romanstoff einen guten Film machen?Der Niedergang des Deutschen Films scheint unaufhaltsam voranzuschreiten. Nachdem der lesende Anteil der deutschen Bevölkerung, beschränkt wiederum auf den Anteil lesender Menschen, der noch etwas auf sich hält und dessen Anspruch sich nicht in Stapelware x-beliebiger Bahnhofsbuchhandlungen erschöpft, den ersten Schock überwunden hat, schlägt Charlotte Roche erneut zu.Die filmische Adaption ihres Machwerkes „Feuchtgebiete“ erlebt dieser Tage beim 66. Filmfestival von Locarno seine Premiere.Einer der namhaftesten Literaturkritiker der Gegenwart – nein, ich meine nicht Herrn Reich-Ranicki - Dennis Scheck (Deutschlandradio Kultur) nannte dieses Werk einmal den „ground zero“ dessen, was zwischen zwei Buchdeckel passt. Besser kann man es kaum umschreiben. Irgendwann las ich mal die vielsagende Aussage, dass einem Buch, und sei es noch so schlecht, nichts besseres passieren kann, als von namhaften Kritikern verrissen zu werden. So war also nichts weiter nötig, als Schecks symbolische Geste des eleganten und zu recht missbilligenden Wurfs über die Schulter, um es in alle Munde bzw. Bücherschränke bzw. Eingangsbereiche bekannter Buchsupermarktketten zu bringen, zusätzlich dekoriert mit dem alles sagenden, großformatigen Grinsen der Verursacherin dieses Griffs in die literarische Kloake. Aber hier soll es um den Film gehen. Der Aussage von Charlotte Roche, sie konnte sich anfangs kaum vorstellen, wie man diesen Stoff verfilmen will, ohne Gefahr zu laufen, dass der Kinobesucher sogleich in seine Popkorntüte kotze, ist doch nichts mehr hinzuzufügen. Ich werde mich diesem Experiment sicher nicht stellen. Mein Bedarf war bereits nach Betrachtung des Trailers gedeckt. Charlotte Roche, so heißt es in einschlägigen Fachmagazinen, war selbst überrascht von dem enormen Erfolg ihres Buches. Zitat: „Es sollte einfach nur eine Wichsvorlage sein.“Das sich diese mittlerweile in 4 Sprachen übersetzte Wichsvorlage bisher 2,5 Millionen mal verkaufte, war für sie selbst unvorstellbar. Die ZEIT kommentierte die etwas verhaltende Reaktion des Fachpuplikums als einen etwas spröden Umgang mit freizügiger Erotik. Wie bitte ? An diesen Romanerfolg wird nun, es bleibt zu befürchten, der Film von Starregisseur David Wendt (Die Kriegerin)anknüpfen. Wendt sei es gelungen, so die Süddeutsche Zeitung vom 11. August 2013, ein authentisches Porträt der 18-jährigen Helen mit Fingerspitzengefühl zu zeichnen. Ihre Obsession für Hämorrhoiden, Exkremente, Sperma und Vaginalflüssigkeit, deren Konsistenz sich nach Charlottes Roches Theorie in zweierlei Geschmacksvarianten – Olivenöl oder Hüttenkäse- darstelle, wird begreifbar als Flucht vor der Angst, von der Umwelt nicht als Persönlichkeit wahrgenommen zu werden, vor dem Schmerz des Alleinseins.Die Autorin findet den Film insbesondere deswegen so brillant, weil er die Figuren und Charaktere noch mehr ausfeilt und in den Vordergrund der Handlung stellt, als es das Buch je konnte.Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Kunst muss nicht schön sein. Nicht explizit gefallen. Kunst muss keinem Anspuch an Ästhetik gerecht werden. Kunst darf, Kunst soll und muss provozieren, aufrütteln, beleuchten, bloßstellen, Emotionen hervorrufen, zu denen sicher auch Ekel und Abscheu gehören. Ich denke da im Besonderen an das Skandalwerk eines Paolo Passolini „Die 120 Tage von Sodom“. Aber einen Romanstoff, der nur dies tut, hinter dem nicht einmal ein tieferer Grund verborgen liegt als der, als Onaniervorlage sexuell notleidender, spätpubertierender männlicher Betrachter zu dienen, stellt für mich einen Schlag ins Gesicht des nach künstlerischen Gesichtspunkten urteilender Menschen dar. Wie blöde muss man eigentlich sein, jeden Schund als Kunst zu verstehen?
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