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Planet der Affen 3: Survival
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,5
hervorragend
Planet der Affen 3: Survival
Von
Es hat doch alles so harmlos angefangen, als James Franco 2011 in „Planet der Affen: Prevolution“ den niedlichen Baby-Schimpansen Caesar aus dem Labor mit zu sich nach Hause genommen hat. Aber das liegt lange zurück. Nach den Geschehnissen aus „Prevolution“ und der 2014er-Forsetzung „Planet der Affen: Revolution“ ist Caesar nun schon zu Beginn von „Planet der Affen 3: Survival“ schwer gezeichnet – graue Haare, grimmiger Blick, ein Affe, der zu viel Grausamkeit gesehen hat, um noch so etwas wie unbeschwertes Glück zu empfinden, ein Anführer, für den einzig noch das bloße Überleben seines Stammes zählt. „Planet der Affen 3: Survival“ ist sogar noch abgründiger als sein eh schon extrem düsterer Vorgänger – wahrhaft eine Reise in das Herz der Finsternis, die Fantasy-Variante von „Apocalypse Now trifft Schindlers Liste“. Wenige Wochen nach dem Kinostart von Michael Bays „Transformers 5: The Last Knight“, in dem die Effektorgien ausschließlich sich selbst genügen, zeigt „Cloverfield“-Regisseur Matt Reeves hier, was sich mit bahnbrechenden visuellen Effekten eben auch anstellen lässt: „Survival“ ist ein verstörend-intensiver Anti-Kriegsfilm, mit dem sich die neue „Planet der Affen“-Trilogie endgültig als eine der herausragenden Blockbuster-Reihen der Kinogeschichte etabliert.

Zwei Jahre nachdem Koba (Toby Kebbell) einen Krieg mit den verbliebenen Menschen angezettelt hat, machen der Colonel (Woody Harrelson) und seine Spezialeinheit immer noch Jagd auf die Affen und ihren sagenumwobenen Anführer Caesar (Andy Serkis). Aber erst durch einen feigen Verrat erfahren die Soldaten schließlich von dem Versteck der Primaten hinter einem Wasserfall. Bei dem folgenden heimtückischen nächtlichen Angriff wird auch Caesars Familie nicht verschont. Statt seinen Stamm zu einer möglichen neuen Behausung zu führen, die sein Sohn Blue Eyes (Max Lloyd-Jones) zuvor bei einer Erkundungsmission entdeckt hatte, nimmt Caesar gemeinsam mit Maurice (Karin Konoval), Luca (Michael Adamthwaite) und Rocket (Terry Notary) die Verfolgung des Colonels auf. Zum ersten Mal liegt dem sonst so besonnenen Schimpansen mehr an Rache als an Verständigung…

Planet der Affen 3: Survival Trailer (2) DF


Schon nach den ersten beiden Teilen waren immer wieder Stimmen lautgeworden, dass man Andy Serkis (Gollum in „Der Herr der Ringe“) doch nun als Bester Schauspieler für einen Oscar nominieren müsse (oder ihm für seine Verdienste um das Motion Capturing zumindest einen Ehrenpreis verleihen solle). Solche Rufe dürften nach „Planet der Affen 3: Survival“ kaum leiser werden, ganz im Gegenteil. Vom Schimpansen-Baby über den großen Rebellen-Anführer bis zum gezeichnet-grauhaarigen Kriegsveteranen – die „Planet der Affen“-Trilogie ist im Kern die epische Biografie eines einzelnen Schimpansen, und welche neuen Seiten Serkis auch im dritten Teil aus seiner sowieso schon so vielschichtigen Figur herauskitzelt, ist schlichtweg atemberaubend (und die eine oder andere Träne dürfte im Kinosaal auch fließen). Gegen eine solche Oscarnominierung wird dabei ja immer ins Feld gebracht, dass das endgültige Ergebnis der Performance aus dem Computer kommt. Aber aus Caesars Augen spricht ein solches Leid, ein solches Grauen, eine solche Verzweiflung, aber eben auch eine solche Menschlichkeit – das kann nur von einem Schauspieler und nicht aus einer seelenlosen Rechenmaschine stammen.

Aber das Besondere am Motion Capturing bei „Planet der Affen“ im Vergleich zu den visuellen Effekten anderer Großproduktionen ist eben nicht nur die Präzision der Mimik, sondern auch, dass die Szenen nicht im Studio vor einer grünen Wand, sondern an Originalschauplätzen gedreht wurden – und diese Rückkehr nach draußen in die Natur verleiht den Filmen trotz Computereffekten in praktisch jeder Einstellung insgesamt ein erstaunlich geerdetes Feeling. Und „geerdet“ ist gerade in „Survival“ durchaus wörtlich zu verstehen, denn nach einem Abstecher in ein verlassenes Skigebiet spielt ein großer Teil des Films diesmal im winterlichen Matsch eines Arbeitslagers. Wenn man dermaßen viel Aufwand in die Spezialeffekte einer Blockbuster-Produktion steckt, dann will man verständlicherweise auch, dass sie anschließend auf der Leinwand möglichst hübsch glänzend rüberkommen – aber in dieser Hinsicht gehen die Macher von „Survival“ genau den entgegengesetzten Weg. Hier herrschen nicht nur an jeder Ecke Trostlosigkeit, Trauer und Verzweiflung, diese Gefühle spiegeln sich auch in den Animationen wider: Die oft schwer vernarbten Affen aus Caesars Stamm wirken abgemagert und abgewrackt, die zu den Menschen übergelaufenen Verräter sind mit herabwürdigenden Slogans verschandelt.

Solchen Mut zur Hässlichkeit beweist Matt Reeves aber nicht nur beim Look seines zweiten „Planet der Affen“-Films (bei „Prevolution“ hatte noch Rupert Wyatt Regie geführt). Auch der Krieg selbst wird in seiner ganzen Grausamkeit ausgebreitet. Gleich in der ersten Schlacht, als sich eine Einheit des Colonels an eine von Caesars Festungen heranschleicht, gibt es nicht einen einzigen Moment, in dem Menschen und Affen tatsächlich auf Augenhöhe miteinander kämpfen. Stattdessen schlachten erst die einen die anderen ab - und dann umgekehrt. Der deutsche Titel passt da richtig gut – denn es geht in „Survival“ nie ums Gewinnen, sondern maximal ums Überleben. Es sind nach dem grassierenden Virus überhaupt nur noch ein paar Menschen auf der Erde übrig und die Affen wollen lediglich im Wald in Ruhe gelassen werden – es gibt also schon längst keinen Grund mehr für einen Krieg. Aber rationale Entscheidungen sind Schnee von gestern, denn nach all dem Leid und Verlust herrscht nur noch der blanke Wahnsinn, den gerade Woody Harrelson („Natural Born Killers“, „Zombieland“) in seiner Marlon-Brando-Gedächtnisperformance dann auch gleich eimerweise über die Leinwand ausgießt. Als Caesars Gegenspieler ist er eine abgrundtief finstere aber zugleich auch unendlich tragische Gestalt – und das ist ja bekanntermaßen die beste Mischung für Kinobösewichte.

Obwohl die Gags des neu hinzugekommenen Sidekick-Affen Bad Ape (Steve Zahn, „Joyride – Spritztour“) nun so gar nicht zum sonst so extrem düsteren Tonfall des Films passen, ist man als Zuschauer absolut dankbar für jede noch so kleine Aufheiterung, gerade wenn sich „Planet der Affen 3: Survival“ in der zweiten Hälfte immer mehr zu einer kaum weniger niederschmetternden Primaten-Version von „Schindlers Liste“ wandelt. Holocaust und Vietnamkrieg – Matt Reeves nimmt sich eine Menge vor, ohne sich dabei zu verheben, die Metaphern sitzen, selbst wenn man das Graffiti Ape-Pocalypse vielleicht auch eine Nummer kleiner im Hintergrund an die Wand hätte malen können. „Survival“ geht thematisch in die Vollen – bis hin zum berührenden Schluss, mit dem sich Andy Serkis‘ Caesar endgültig seinen Platz in der Riege der ganz großen Leinwandhelden sichert. Ginge es in „Planet der Affen 3“ um Menschen, hätte er eine Oscarnominierung als Bester Film praktisch schon sicher – aber auch so bleibt die Hoffnung, dass „Survival“ stellvertretend für die ganze Trilogie (ähnlich wie damals „Die Rückkehr des Königs“ für die „Der Herr der Ringe“-Reihe) die verdiente Anerkennung erhalten wird.

Achtung: Spoiler zur finalen Schlacht im nächsten Absatz!

Es ist ein ebenso ironischer wie genialer Twist, dass sich hier im explosiv-epischen Finale trotz des Originaltitels „War For The Planet Of The Apes“ gar nicht wie erwartet (und im Trailer durch geschickte Schnitte angedeutet) eine Menschenarmee und eine Affenarmee gegenüberstehen. Stattdessen vernichten sich die Menschen gegenseitig, während die Affen nichts anderes tun als zu überleben – bevor sich dann die Natur in Form einer Lawine ein für alle Mal den Planeten von den Menschen zurückerobert. Das ist eine sehr viel cleverere und zugleich so viel bitterere Dystopie als in der originalen „Planet der Affen“-Reihe, in der ja tatsächlich bewaffnete Affen mit Gewalt die Erde übernommen haben, was sich natürlich sehr viel leichter als weit entfernte Science-Fiction-Fantasy ohne großen Bezug zum Hier und Jetzt abtun lässt.

Fazit: „Ape-Pocalypse Now“ – „Planet der Affen 3: Survival“ ist ein ebenso fesselndes wie abgründiges Anti-Kriegs-Epos mit einmal mehr bahnbrechenden visuellen Effekten.
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Kommentare

  • John K.

    Der Anwärter für den besten Blockbuster dieses Jahr scheint gefunden zu sein. Hoffe das der Fiilm auch ordentlich an den Kassen einspielt, sowas muss honoriert werden.
    Die Reihe zeigt eindrucksvoll das man Bombast durchaus mit einer tragischen Geschichte verknüpfen kann.
    Auch schön zu sehen das der Fluch dass der 3-te Teil einer Filmreihe immer der schlechteste ist hier nicht greift!

  • Fain5

    Finde ich richtig gut, dass Affen endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen! Bitte jetzt auch mehrere Specials zu dem Film: Warum es jetzt mehr Filme mit Affen geben sollte, die besten Filme von Affen...

    Nee mal nüchtern betrachtet habt ihr mit dem Vorgänger viel Vertrauen verspielt. Der war bei weitem nicht so gut wie von euch angepriesen.

  • Luphi

    Das freut mich ehrlich! Ich bin ganz großer Fan der ersten beiden Teile und, auch wenn ich dem zweiten keine 5/5 geben würde, ist das für mich die beste Blockbuster-Reihe der letzten Jahre. Die Filme zeigen einfach beeindruckend, dass Anspruch und Unterhaltung sich nicht entgegenstehen. Dass man das jetzt offenbar zum dritten Mal geschafft hat, ist einfach großartig und bemerkenswert in diesem Wust an Schneller-Weiter-Höher-Sequels und Franchises

  • The_Lavender_Town_Killer

    Solltest du auch sein

  • The_Lavender_Town_Killer

    Dunston Checks In wird nicht einmal Matt Reeves vom Thron der affigsten Filme aller Zeiten stoßen!

  • John K.

    Wieder nen typischer Fain5 Kommentar, überhaupt nicht produktiv und nur bissig und auf Konfrontation aus. Verstehe beim besten Willen nicht was daran verkehrt ist für einen Film (Wonder Woman) Werbung zu machen der einem offenbar gefallen hat.
    Aus reiner Neugier, wie viel Sterne hättest du den Vorgängerfilmen gegeben? Oder besser gesagt wie viel Sterne haben sie? Mr Young Roger Ebert.

  • SonnyC

    Freue mich tierisch drauf. :) Bisher mit, wenn nicht sogar das geilste Reboot.

    Hier palavert man um Sterne ohne überhaupt etwas gesehen zu haben und das Motion Capturing war in 1 und 2 schon über jeden Zweifel erhaben!

    Das habe ich, ähnlich perfekt umgesetzt und integriert, nur in Herr Der Ringe gesehen. Da schliesst sich dann natürlich auch der Kreis bei Serkis.

    Daher ist der große Unterhaltungsfaktor von PdA auch der klasse Charakterzeichnung der Affen geschudet. Plus der bisher immer guten Storyline.
    Naja, Hatergonna hate, ich freu mir.

  • Modell-101

    Wenn die Verständnis für die Natur haben sollen, dann müssen die ne verdammte Safari machen und nicht ins Kino latschen.

  • Modell-101

    Welche Entscheidung?

  • Modell-101

    Gut gemacht, Christoph. Eine Kritik ohne Schimpfwörter. Weiter so. ????

  • niman7

    Sie war mehr als treffend und verdient.

  • Modell-101

    Schon, nur nicht eindeutig. Aber das Prequel-Franchise sollte dennoch weiter geführt werden. Das war soweit ich weiß der letzte Stand.

  • Modell-101

    Verstanden schon, aber die Wirkung war nicht groß. Die Leute von Greenpeace oder Nabu, die mich auf der Straße anlaberten, hab ich trotzdem abblitzen lassen.

  • Micox

    Wieso keine 5..?

  • Jimmy V.

    Sehe ich ähnlich. Ich mag die Filme, aber für die 5 Sterne für Teil 2 hätte es schon etwas mehr bedurft.

  • Fain5

    Die machen nicht für den Film Werbung, sie fühlen sich berufen, für die Frauen auf dieser Welt zu kämpfen und ihnen filmische Gleichberechtigung zu verschaffen auch wenn sie keiner danach gefragt hat.

    Ach jetzt sehe ich es. Hab deinen Favoriten beleidigt. Deswegen heulst du auch so. Stehst auf traurig sein oder?

  • Fain5

    Nicht nur ich.

  • Fain5

    DASS!!!!!

  • HalJordan

    Sehr stark! Prevolution war bereits ein sehr guter Film und Revolution toppte den Auftakt der Prequel-Reihe sogar nochmal. Umso mehr freut es mich, dass diese Filme (weiterhin) zu den besten Blockbuster-Reihen der letzten Jahre gehören.
    Der Abschluss dieser Prequel-Trilogie gehörte ohnehin schon zu meinen Top 3 Highlights des Jahres. Jetzt ist die Vorfreude nur noch weiter gestiegen.

    BTW: Damit dürfte Matt Reeves endgültig unter Beweis gestellt zu haben, auch der geeignete Regisseur für den Batman-Solofilm zu sein. Ich bin gespannt, was er nach Nolans Batman-Reihe mit dem dunklen Ritter anstellen wird.

  • WhiteNightFalcon

    Ich bleib da mal skeptisch. Mir hat Revolution irgendwie nur mittelprächtig gefallen und war für mich der schwächste Film nach dem Finale der alten Saga Eroberung vom Planeten der Affen.

  • WhiteNightFalcon

    Kann ich dir nur beipflichten.

  • WhiteNightFalcon

    Stimmt. Meine auch mich zu erinnern, man hätte damals gesagt, es sollten fünf Filme werden.

  • Silvio B.

    Du siehst ja an den Antworten, dass Skepsis mehr als angebracht ist ;)
    Traurig, nicht wahr?

  • John K.

    Und trotzdem, was ist daran verkehrt? Sie haben an keiner Stelle erwähnt dass es zu wenig Filme mit starken Frauenfiguren gibt, sondern lediglich im Comicfilmbereich ( was auch stimmt). Man schaue sich einfach mal die Fülle an Marvel-Fiilmen an, bis auf Black Widow/Gamora gibt es keine relevante Figur, die nicht als ,,Damsel in the stress" oder Loveinterest fungiert.
    Und du bleibst mir noch immer eine Antwort schuldig, also wie viel Sterne für die Vorgängerteile? Hat mal wohl nen Grund wieso du keine Wertungen gibst ( willst wohl keine Projektionsfläche bieten oder? :p)

  • John K.

    Hoffe es stimmt jetzt *duckmodus*

  • Fain5

    Sorry das hab ich vergessen. Teil 1 4 Sterne Teil 2 3,5.

  • Modell-101

    Hätte schon bock ihm eins zuzuwerfen ??

  • TresChic

    weil er zu düster ist, daher 0.5 Punkte Abzug.

  • HalJordan

    Ehrlich gesagt kann ich den Kritikpunkt Nolans Batman-Trilogie hätte zu wenig Batman nicht wirklich nachvollziehen. Ja, Bale steckte gerade im letzten Teil kaum unter der Batman-Maske. Von nicht wenigen Zuschauern wurde gar kritisiert, Batman wäre hier gar zum Nebendarsteller verkommen. Ich finde jedoch, die sparsamen Auftritt als dunkler Ritter in "The Dark Knight" oder "The Dark Knight Rises" hatten durchweg einen storybedingten Hintergrund. Abgesehen davon, schickte sich mit Chris Nolan endlich mal ein Regisseur an hinter die Maske zu blicken und sich zu fragen, ob Bruce Wayne dringend Batman benötigt, um zu existieren und er warf auch Fragen auf, wie weit ein Superheld gehen kann ohne die Grenzen zu überschreiten. Das waren alles Ansätze, die in den restlichen Batman-Filmen gar nicht (Schumacher) bis wenig (Burton) zum Tragen kamen. Und das sage ich als Burton-Fan der ersten Stunde. Und was den pseudorealistischen Ansatz angeht, ich bin froh, dass Nolan die Filme geerdet hat oder zumindest so gut es im Bereich der Comic-Verfilmungen möglich war. Hätte es die Dark Knight-Trilogie nicht gegeben, hätten wir weder eine "Daredevil"-Serie bekommen, geschweige denn würde es "Man of Steel" oder Batfleck in dieser Form geben.

    Wenn es um die Detektivarbeit geht, bin ich voll und ganz bei dir. Die Detektivarbeit ist etwas, was einfach zum dunklen Ritter gehört. Hier hätte ich mir auch sehr gut David Fincher als Regisseur vorstellen können. Das wäre in jedem Fall vernünftiger gewesen, als das "World War Z"-Sequel zu inszenieren. Sei´s drum. Matt Reeves ist alles andere als eine schlechte Wahl. Ich bin zuversichtlich und unheimlich gespannt darauf, wie seine Version des Dark Knight aussehen wird.

  • Micox

    Aha und das ist ein Grund..?! Sorry FS das ist doch Käse..
    Ich liebe düstere Filme und manche Thematiken müssen auch so verpackt werden.. Das ist anscheinend der beste Teil der Reihe und Teil 2 hat auch schon 5 bekommen.. Also wtf........

  • HalJordan

    Steifer als Burtons Batman geht ja auch nicht. *g* Legendär ist doch die Szene, in der Keaton im Batmobil "versucht" sich auf die Seite zu drehen. ;-) Göttlich. *lach*

    Ich weiß worauf du hinausmöchtest, aber ich finde Batman immer noch näher an den Comics, als seine Gegner. Nimm z. B. Ra´s Al Ghul oder Scarecrow. Diese Figuren wurden im ersten Teil der Dark Knight-Trilogie so dermaßen geerdet, dass ich sie praktisch kaum wiedererkannte. Vor allem Ra´s entspricht nur noch geringläufig seiner Comic-Version. Bei Batman verhält sich das anders, zumindest wenn es um seine Motive geht und seine Verhaltensweise.

    Was die Kämpfe anbelangt, bin ich voll und ganz bei dir. Das hat Snyder wesentlich besser hinbekommen. Ganz toll in Szene gesetzt wurde Afflecks Auftritt im Lagerhaus, als er Martha retten wollte. Genau SO sollte Batman kämpfen.
    Den Kritikpunkt mit Gotham kann ich nachvollziehen. Das wurde bei Burtons Batman besser umgesetzt. Nicht ohne Grund erhielt "Batman" mit Keatons erstem Auftritt als dunkler Ritter den Oscar für das beste Produktionsdesign. In der gleichnamigen Serie macht Gotham ebenfalls einiges her. Gerne darf es wieder in diese Richtung gehen.

    Das gute an Reeves Verpflichtung als Batman-Regisseur ist auch die Tatsache, dass er die ganzen Punkte im Idealfall miteinander verbinden kann. Batfleck ist näher an den Comics dran (vor allem was sein Kampfstil angeht) und wenn jetzt noch die Detektivarbeit besser dargestellt wird und Gotham wieder diesen typischen Look erhält, hätten wir "the Best of all worlds". ;-)

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