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    Vor "Oppenheimer" hat Christopher Nolan seinem Hauptdarsteller für eine andere MEGA-ROLLE noch eine klare Abfuhr erteilt!
    Michael Bendix
    Michael Bendix
    -Redakteur
    Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: vom obskuren 70er-Jahre-Horrorfilm über Kunstfilme von Chantal Akerman bis hin zum neuesten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

    Seit „Batman Begins“ war „Oppenheimer“-Star Cillian Murphy in fast jedem Film von Christopher Nolan zu sehen. Für seine Traumrolle bekam der Schauspieler aber dennoch eine Absage...

    Diese Woche startet endlich Christopher Nolans langerwartetes Biopic „Oppenheimer“ in den Kinos, in dem Cillian Murphy als „Vater der Atombombe“ in der Titelrolle zu sehen ist. Schon vorher trat der irische Schauspieler in zahlreichen Nolan-Filmen in Nebenrollen auf, darunter in „Inception“, „Dunkirk“ und der „The Dark Knight“-Trilogie – zwischen 2005 und 2012 spielte Murphy dreimal die Rolle des Batman-Antagonisten Dr. Jonathan Crane (besser bekannt als Scarecrow).

    Doch eigentlich hatte es der Schauspieler auf eine weitaus größere Rolle abgesehen. In einem Interview mit Entertainment Weekly verrieten Nolan und sein „Oppenheimer“-Star, dass Cillian Murphy ursprünglich gar nicht als Scarecrow vorgesprochen hatte – sondern für die Rolle des Batman!

    Christopher Nolan liebt die "Fast & Furious"-Filme – und sie können dem "Oppenheimer"-Regisseur gar nicht verrückt genug sein!

    „Es war mir von Anfang an klar, dass ich nicht als Batman geeignet war“, räumt Murphy im Interview ein. „Ich hatte das Gefühl, dass es das richtige ist, Christian Bale die Rolle zu geben.“ Und auch Nolan merkte sofort, dass der „28 Days Later“-Star nicht die perfekte Besetzung für die Superhelden-Rolle ist: „Als wir unser erstes Gespräch führten, wussten wir beide, dass du am Ende nicht Batman spielen würdest“, erzählt Nolan an Murphy gerichtet. „Aber ich wollte trotzdem unbedingt, dass du in dem Film bist.“

    Obwohl Nolan klar war, dass der 47-Jährige in „Batman Begins“ nicht die Titelrolle spielen würde, war er sich sicher, dass sein Film von Cillian Murphy profitieren würde – und schlug ihn für die Rolle des Scarecrow vor. Der Regisseur veranlasste daraufhin Probeaufnahmen, zu denen er auch die Produzenten und Studiobosse einlud. Die waren nämlich nicht allzu überzeugt davon, Murphy die Rolle des Schurken zu geben – weil er anders als Jack Nicholson, Arnold Schwarzenegger, Jim Carrey und andere Bösewicht-Darsteller aus der Vergangenheit noch kein riesiger Filmstar war.

    Doch noch Teil des "Batman"-Universums

    „Wir haben diese Probeaufnahmen sehr aufwendig gedreht, auf 35mm und mit einem kleinen Set“, erinnert sich Nolan weiter. „Es herrschte einfach eine elektrische Atmosphäre in der Crew. Wir haben zwei Szenen gedreht (…), und ich habe dafür gesorgt, dass die Führungskräfte dazukamen und sehen konnten, was du [Cillian] da machst. Alle waren so aufgeregt, als sie dich spielen sahen!“

    Auf diese Weise sorgte Nolan dafür, dass die Verantwortlichen von Warner Bros. einlenkten. „Ich sagte zu ihnen: ,Okay, Christian Bale ist Batman, aber wie wäre es mit Cillian als Scarecrow?'“ – nach den überzeugenden Testaufnahmen gab es keinen Widerspruch, und der Rest ist Geschichte. Die ersten Reaktionen auf Murphys Verkörperung des Julius Robert Oppenheimer fielen euphorisch aus, und schon jetzt wird der Schauspieler als heißer Oscar-Kandidat für 2024 gehandelt.

    Die ersten Stimmen zu "Oppenheimer": Das nächste Meisterwerk von Christopher Nolan?

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