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    "Wraiths Of The Broken Land": Ridley Scott verfilmt Roman von "Bone Tomahawk"-Regisseur S. Craig Zahler
    Von Markus Trutt — 11.05.2016 um 10:30
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    Ridley Scott soll die Verfilmung des Western-Romans „Wraiths Of The Broken Land“ von „Bone Tomahawk“-Regisseur S. Craig Zahler inszenieren. Dabei wird der Regie-Altmeister erneut mit „Der Marsianer“-Autor Drew Goddard zusammenarbeiten.

    20th Century Fox
    Mit seinem Regiedebüt, dem Kannibalen-Western „Bone Tomahawk“ (seit 21. Januar 2016 auf DVD und Blu-ray erhältlich), hat Schriftsteller und Filmemacher S. Craig Zahler in Hollywood auf sich aufmerksam gemacht. Aktuell ist er für das Drehbuch des kommenden Horror-Reboots „Puppet Master: The Littlest Reich“ verantwortlich, demnächst wird er „Brawl In Cell Block 99“ mit Vince Vaughn inszenieren. Abseits dessen wird nun auch noch sein Western-Roman „Wraiths Of The Broken Land“ verfilmt. Wie übereinstimmende Quellen berichten, wurde jetzt niemand Geringeres als Regielegende Ridley Scott („Alien“, „Blade Runner“) mit der Adaption betraut.

    Wie „Bone Tomahawk“ ist auch „Wraiths Of The Broken Land“ eine düsterere Annäherung an das Western-Genre. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen ein paar Männer, die sich zusammenraufen, um sich ihren Weg durch das höllische Ödland zu bahnen und ihre entführten Schwestern aus der Zwangsprostitution zu retten. In der offiziellen Synopsis wird das Buch als schonungsloser Western beschrieben, der Horror- und Noir-Elemente mit asiatischer ultrabrutaler Gewalt kombiniert.

    Wann Ridley Scott das Projekt in Angriff nehmen wird, ist noch nicht bekannt. Derzeit hat der „Gladiator“-Regisseur noch alle Hände voll mit seiner „Prometheus“-Fortsetzung „Alien: Covenant“ (dt. Kinostart: 24. August 2017) zu tun, auf die laut eigenen Angaben noch zwei weitere Sequels folgen sollen, die die Handlung endgültig mit der seines Sci-Fi-Klassikers „Alien“ verknüpfen sollen. Für „Wraiths Of The Broken Land“ bekommt er jedoch erneut tatkräftige Unterstützung von „The Cabin In The Woods“-Regisseur Drew Goddard, der das Drehbuch schreiben wird. Schon bei Scotts jüngstem Werk „Der Marsianer“, das ebenfalls auf einer Buchvorlage basierte, war Goddard für das Skript zuständig.



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    Kommentare
    • Cinergie
      Scott ist wirklich eine richtige Produktionsmaschine, unglaublich, das macht Laune aufs Alter :-). Zudem sind seine Filme nach wie vor mindestens guter Qualität und mit "Der Marsianer" hat er sogar ein richtiges Meisterwerk hingelegt. Daher freue ich mich auch auf die noch anstehenden Projekte aus der Alien/Prometheus-Franchise und natürlich Blade Runner 2! Go for it, Ridley! :D
    • Jimmy V.
      Der Inhalt klingt ja nach "Bone Tomahawk" in der 2.0 Version. Ich fand den Film ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Zu unnötig langatmig - und ich mag ausufernde Western-Szenarien. Was aber bei "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" noch als Arthouse-Getue kritisiert wurde, war bei "Bone Tomahawk" dann wieder voll ok - was ich eben genau anders herum sehe.
    • Jimmy V.
      Ich bin ehrlich gesagt kritischer. "Exodus" war ein richtiger Reinfall, "Prometheus" noch ok, aber gemessen am erwarteten eine Enttäuschung. Und auch wenn ich seine Version von Robin Hood im DC sehr mag, ist auch der "nur" gut. "Der Marsianer" habe ich allerdings noch nicht gesehen.
    • Cinergie
      Ehrlich gesagt habe ich "Exodus" und "The Counselor" noch nicht gesehen, interessiert mich vom Thema nicht besonders. Ansonsten waren aber, wie ich schon geschrieben habe, seine Filme der letzten 10 bis 15 Jahre sehr ordentlich. Klar, an seine ganz früher Meisterwerke kommt er nicht ran, für mich sind natürlich nebst Alien und Blade Runner vorallem auch Black Rain, Black Hawk Down und Gladiator ganz grosse Meisterwerke! Ich denke er hat ein gewisses Vertrauen verdient, vorallem nach "Der Marsianer" - lege ich Dir ans Herzen, unbedingt noch zu schauen!
    • sky_erosion
      Ich finde beide Filme großartig obwohl sie sehr schwer zu vergleichen sind. Bone Tomahawk ist ein Genrefilm des Westerns, Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford nicht. Der fällt eher unter die Kategorie Drama nach wahrer Begebenheit, welches zu der Spätzeit des Wilden Westen spielt. Da liegt auch der springende Punkt. Jeder der erwartet, einen Western zu sehen, denkt natürlich Arthouse, das ist es aber nicht. Dead Man ist ein Arthouse-Western, The Proposition vielleicht noch. Beides lange, aber meiner Meinung nach tolle Filme, die nicht in eine Kategorie gesteckt werden können.
    • Jimmy V.
      Aber selbst als Arthouse-Western funktioniert "Bone Tomahawk" nicht, jedenfalls nicht für mich. Man kann da - böse gesprochen - auch lange das Etikett wechseln, ohne die inhaltlichen Makel damit zu beheben: Eine viel zu lange und auch gar nicht nötige Exposition, die anschließende Reise, die auch besser unterstützt werden könnte.Ich schrieb in meiner Kritik, dass "Bone Tomahawk" da z.B. wie Werke bei John Carpenter das Grauen plötzlich hereinbrechen lassen wollen, während es zuvor wie ein alltägliches Buddy-Geplänkel ist. Das ist erkennbar, wurde aber einfach nicht gut umgesetzt.P.S. Ich habe am Montag den von dir empfohlenen "The Invitation" gesehen - der war wirklich großartig und hat sein Lob in der Tat sehr verdient!
    • sky_erosion
      Ich bin mir nicht sicher, ob du mich voll verstanden hast. Bone Tomahawk ist definitiv kein Arthouse-Western, es ist ein Genrewestern durch und durch, auch wenn er gegen Ende ein Genre-Crossover wird. Um nochmal klarzustellen, TAoJJbtCRF ist ein Meisterwerk von einem Psychodrama, Bone Tomahawk ein guter Genrefilm (für mich so ein 3,5/5-Film), was beide für mich großartig macht gemäß meiner Erwartungshaltung. Und da finde ich es schwierig, die beiden zu vergleichen.Freut mich zu hören, dass mein Tipp dir gefallen hat. The Invitation fühlt sich für mich auch wie ein Genrefilm an, obwohl bzw. weil er SPOILER, SPOILER (für alle, die ihn noch nicht gesehen haben) eine geradezu zynische Antithese zum Home-Invasion-Thriller ist ;)
    • Jimmy V.
      Aber mein Punkt war ja nicht, dass die Filme inhaltlich anders arbeiten, sondern man exakt dieselben stilistischen Mittel, wie hier auf FS, dem einen Film zugute hält, dem anderen aber nicht. Dabei funktionieren aber beide Filme mit dieser Langatmigkeit. Ich würde nicht sagen, dass das irgendetwas mit Western oder Psychodrama zu tun hat.
    • sky_erosion
      Stilmittel sind nur in Relation zum Komplettwerk zu sehen. Wenn sie inhaltlich anders arbeiten, muss man die stilistischen Mittel entsprechend in Relation dazu setzen. Natürlich hat das was damit zu tun, ob das ein Western oder Psychodrama ist. Das beides für dich funktioniert, ist deine und auch meine persönliche Meinung. Das gleiche stilistische Mittel bedeutet nicht gleiche Bewertungskriterien. Heaven's Gate und Spiel mir das Lied vom Tod sind auch langatmig, bewegen sich im gleichen Spektrum, ist das bei beiden gleich gut?
    • Jimmy V.
      Na, wir sollten das aber nicht verallgemeinern. "Bone Tomahawk" und Jesse James funktionieren da, so finde ich, immer noch ähnlich genug. Beide sind langsam und beide wollen den Aufbau zur Atmosphäre nutzen. Nur gelingt das erstem nicht, während es zweitem schon gelingt, sicherlich auch, weil es dort NOCH MEHR um die Figuren gehen soll.
    • sky_erosion
      “[...] Beide sind langsam und beide wollen den Aufbau zur Atmosphäre nutzen.“ - DAS ist Verallgemeinerung.
    • Jimmy V.
      Ich verstehe deine Ablehnung nicht ganz. Ich vergleiche zwei Filme miteinander. Das muss doch der Maßstab sein dürfen?
    • sky_erosion
      Nein, der Maßstab ist mehr als nur eine langatmige Erzählung. Beide Filme nutzen dieses Stilmittel, deswegen darf man sie aber nicht über einen Kamm scheren. Das lehne ich ab. Das Nutzen dabei als Aufbau der Atmosphäre ist da auch kein Argument, das macht jeder Film, mal gut, mal schlecht. Bei Jesse James wird die langsame Erzählung für die psychlogische Ergründung dieser Charaktere genutzt, der Umgebung wird eine untergeordnete Rolle zugeschrieben. Bone Tomahawks langsame Erzählung will eine Reise in eine ungewisse Wildnis darstellen, deren Gefahren die Vorstellungskraft der Protagonisten übersteigt. Deswegen habe ich geschrieben, dass die Stilmittel nur in Relation zum Komplettwerk zu sehen seien.
    • Jimmy V.
      Ich schere die Filme doch aber nicht über denselben Kamm. Meine Aussage war doch nur: Für den einen Film funktioniert es, für den anderen nicht. Du meinst, man kann das nicht vergleichen. Da unterscheiden sich unsere Herangehensweisen, unsere "Hermeneutiken". Meiner Meinung nach kann man alles vergleichen - schon der Satz man kann dies und das nicht miteinander vergleichen ist ein Vergleich.
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