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Gerücht: Christopher Nolan macht angeblich "James Bond 25" [Update]
Von Björn Becher — 04.05.2017 um 14:57
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Es ist nur ein Gerücht, daher ist die Meldung mit absoluter Vorsicht zu genießen. Doch angeblich macht Christopher Nolan mit seiner Firma Syncopy den nächsten James-Bond-Film.

Sony Pictures
Wer sich das imdb-Profil von Christopher Nolans Produktionsfirma Syncopy momentan anschaut, stolpert über einen besonderen Eintrag: „Bond 25“ ist dort gelistet. Macht also der „Dark Knight“-Regisseur den nächsten James-Bond-Film?

Webedia GmbH
Screenshot der imdb-Seite von Syncopy.
Ja, wir wissen, dass bei der imdb jeder angemeldete Nutzer Sachen eintragen kann und auch wenn es eine Überprüfung gibt, rutschen dabei viele Falschinformationen durch oder Gerüchte werden eingetragen. Daher wäre die Listung von Nolans Firma alleine noch keine Meldung wert.

Nun behaupten aber Mitarbeiter der imdb gegenüber den Betreibern des Bond-News-Twitter-Accounts @Bond25Film, dass die Information zutreffend und keine Falscheintragung eines Nutzers ist. Damit gewinnt das Gerücht natürlich doch ein bisschen Nahrung.



Vor allem würde es viel mehr bedeuten. Bislang produzierte die Firma von Christopher Nolan und seiner Frau Emma Thomas nämlich fast ausschließlich die Filme, die Nolan als Regisseur selbst inszenierte. Davon gab es bislang nur zwei Ausnahmen: „Man Of Steel“, als Nolan seinem langjährigen Partner Warner half, ein neues DC-Universum im Kino zu starten, und „Transcendence“, als Nolan seinen langjährigen Kameramann Wally Pfister dabei unterstützte, sein Regiedebüt zu feiern. Wenn Syncopy als „Bond 25“ produziert, würde Nolan wahrscheinlich auch Regie führen.

Immer wieder hat Christopher Nolan in der Vergangenheit gesagt, dass er gerne mal einen James-Bond-Film machen würde und wurde auch von Schauspielern – wie jüngst Tom Hardy – dafür empfohlen, doch es gab bislang keine Anzeichen, dass dies auch wirklich passieren könnte. Wir weisen abschließend daher noch einmal daraufhin, dass das Gerücht mit absoluter Vorsicht zu genießen ist. Es wäre höchst ungewöhnlich, dass bei einer solchen Großproduktion die imdb gesicherte Informationen hätte, ohne dass die Brancheninsider dazu etwas berichten können.

Ein Film, den Nolan definitiv inszeniert hat, kommt dagegen am 27. Juli 2017 in die Kinos: das Kriegsdrama „Dunkirk“.




UPDATE vom 5. Mai:

Die Produktionsfirma wurde übrigens wieder entfernt. Wir gehen daher davon aus, dass es eine Falschinformation war. Wieder einmal zeigt sich daher, dass die imdb als Quelle bei solchen Nachrichten mit höchster Vorsicht zu genießen ist, denn wie schon in der ursprünglichen Nachricht geschrieben: s wäre höchst ungewöhnlich, dass bei einer solchen Großproduktion die imdb gesicherte Informationen hätte, ohne dass die Brancheninsider dazu etwas berichten können.
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Kommentare
  • Bruce W.
    Wird nicht passieren. Nolan würde sich niemals für sowas ausgeben. Außerdem ist er als Actionregisseur sowieso nicht sondrlich begabt.
  • Jimmy V.
    Wieso wäre das schlecht? Aber auch: Ich würde gar nicht glauben, dass er das macht.
  • Jimmy V.
    Wieso das? Er hat gute Actionszenen gemacht. Er könnte das. Und ich glaube, er hätte wirklich Lust. Er würde sich halt nur nicht breitschlagen lassen. Bond zu inszenieren verspricht eben auch ein gutes Sümmchen und Standing in Hollywood, wodurch er wieder solche Herzensprojekte wie "Interstellar" oder "Inception" verwirklichen kann.
  • WhiteNightFalcon
    Nolan ist bekennender Bond-Fan und Inception enthielt nicht umsonst ne Homage an Nolans liebsten Bond-Film.
  • WhiteNightFalcon
    In einem anderen Blickwinkel würde das absolut Sinn ergeben. Das Bond-Franchise sucht nen neuen Verleih. Was wenn Nolans Firma da eventuell mit im Boot ist??Als Regisseur obendrauf wäre es natürlich sensationell.
  • WhiteNightFalcon
    Wer sagt, dass ein Bond-Film nicht unkonventionell sein könnte? Casino Royale war es und mit dem richtigen Regisseur ginge da sicher noch mehr.
  • John K.
    Wenn Nolan eins nicht kann, dann sind es defintiv Actionszenen. Obwohl The Dark Knight auf erzählerischer Ebene glänzt sind die Action-Einlagen alles andere als überwältigend. Von den Schnittfehlern ganz zu schweigen, würde hier defintiv eher Matthew Vaughn oder Paul Greengrass bevorzugen. Letzerer hat ja auch mit den Bourne-Filmen vorgezeigt wie Action heutzutage auszusehen hat. Casino Royale hat ja auch versucht diesen Stil zu kopieren (was der Filmreihe auch gutgetan hat!)
  • W.W
    Das wäre DER absolute Traum!!!!!!!!
  • emmerich6
    So verkehrt muss die Meldung ja nicht sein, es ist allgemein bekannt, dass Nolan sich auch schon einige Male mit den Produzenten der Bondfilme getroffen hat, um darüber zu sprechen, welche Ideen er für Bond hat. Nolan selbst bestätigte auch, dass er definitiv einmal einen Bond machen wolle, doch dazu müsse von beiden Seiten das Timing stimmen. Es wäre sehr schön, wenn er mal einen Bond macht, gerne würde ich davor aber immer noch sein Howard Hughes Biopic sehen. Ich bin mir sicher, dieses Drehbuch, so oft wie er darüber gesprochen hat, lässt er nicht einfach so in der Schublade versauern.
  • Jimmy V.
    So unterscheiden sich Geschmäcker. Greengras kann ja was, aber die Action mit dem Handkamera-Gewackel finde ich ziemlich nervig und bin froh, dass dieser Trend wieder vorbei ist.Wenn ich an Nolans Action denke, dann schwebt mir die Schneeszene in "Inception" vor Augen. Oder die Lastersequenz in "The Dark Knight". Beides großartiges Actionszenen!
  • WhiteNightFalcon
    Zumal ein Bond von Nolan auch mal mit weniger Action auskäme, wenn ne starke Story gegeben ist, weil allein der Name des Regisseurs ziehen würde.
  • WhiteNightFalcon
    Matthew Vaughn wäre in jedem Fall auch eine geniale Wahl. Mit Nolans Actionszenen gebe ich @JimmyV. Recht, da hat Nolan schon sensationelle Dinge abgeliefert. Wobei ich gerade bei Actionszenen in Blockbustern auch etwas vorsichtig bin. Denn oft genug werden gerade die Actionszenen nicht vom eigentlichen Regisseur, sondern der 2nd Unit gedreht. Bei Bond war das über längere Zeit Vic Armstrong, der 1967 bei den Bond-Filmen als Stuntman anfing und sich zum Stuntcoordinator und eben 2nd Unit Regisseur hocharbeitete. Wo das, wie ich finde, am deutlichsten zu Tage tritt, ist Die Welt ist nicht genug von 1999. Michael Apted war damals mangels seiner Erfahrung mit Actionszenen eine eher ungewöhnliche Wahl für Bond, doch das wurde durch das Knowhow von Vic Armstrong kompensiert.
  • The_Lavender_Town_Killer
    Meiner Ansicht nach wäre Nolans bierernste und schwerfällige Regieführung nicht das was das Bond Franchise derzeit braucht. Skyfall war ja im Grunde schon fast ein Nolan-Bond. Die sollten einfach Martin Campbell wieder ans Steuer setzen und Paul Haggis sollte noch einmal das Drehbuch überarbeiten. War ja eine bewährte Formel.
  • Micheal Knight
    Schließe mich da der Meinung von Gravur und bliblablub an. Die Action in TDK war großartig in Szene gesetzt und hat auch an Bombast nichts missen lassen: Krankenhausexplosion / Verfolgungsjagd / Finale im Hochhaus: Das ist handgemachte, wohl choreografierte Action, wie sie auszusehen hat. Diese Art der Action würde auch ins Bonduniversum viel mehr passen, als Wackelhecktik a la Bourne oder CGI-Overkill a la Transformers
  • WhiteNightFalcon
    An Campbell hatte ich auch schonmal gedacht, weil er das Franchise 2x gerettet hat, aber er geht auch schon auf die 75 zu und hat seit Green Latern 2011 auch keinen Kinofilm mehr inszeniert. Also eher fraglich, ob er nochmal aus seinem Ruhestand zurückkommen würde.
  • The_Lavender_Town_Killer
    Also im Ruhestand ist er ja gar nicht. Ich glaube nicht, dass Hollywood ihm gänzlich den Rücken gekehrt hat, bei einem so schwachem Skript wie es bei Green Lantern war und bei zu starker Einmischung seitens des Studios ist auch ein begnadeter Regiesseur manchmal machtlos.
  • John K.
    Sie ist grund solide, aber auch durchzogen von Schnittfehlern. Autos ploppen an anderen Stellen auf und die Fahrzeuge wechseln oft die Richtung . Ich vermisse einfach eine Actionsequenz die ein gewissen Impact hat. Man nehme hier einfach mal die Kampfszene zwischen Captain America und Wintersoldier, sie ist wuchtig , schnörkellos und auf wesentlichste reduziert. Hier als Gegenbeispiel mal die dröge Fight zwischen Batman und Bane im 3ten Batman Teil ( daliegen Welten zwischen). Am letzten Bourne-Teil kann man vieles kritisieren, aber handwerklich ist der Filim eine Wucht. Allein die Autoverfolgungsjagd am Ende des Films zeigt Greengrass Talent. Nolan in Ehren, er weiß wie man Geschichten erzählt aber seine Action-Szenen bleiben in den seltensten Fällen in Erinnerung.
  • Jimmy V.
    Ich werde mir die Filme noch einmal ansehen. Den Kampf von Batman und Bane fand ich jetzt schon ziemlich gut.
  • John K.
    Oder die Kampfszene in der Lagerhalle in ,,Batman vs. Superman". Der Film hatte gewisse Schwächen aber diese Kampfszene war besser als alle Actionszenen in ,,The Dark Rises" zusammen....
  • TresChic
    Du meinst Spectre.
  • Jimmy V.
    Ich stimme hier völlig zu, was TDKR angeht. Aber das Problem lag darin, dass der Film viel zu viele Nebenstränge hatte anstatt sich völlig auf das Duell von Bane und Batman zu fokussieren. Bei TDK, also Joker vs. Batman, hat das noch irgendwie geklappt alles zusammenzubinden, weil der Joker ein Wiesel war und für Chaos sorgen wollte. Doch in TDKR gibt es eben John Blake und diese unnötig lange Gefängnisszenen.Das sind aber eben alles keine Probleme der Action dort, finde ich, sondern eben des Rests. Die Action war schon ok.
  • Jimmy V.
    Diese Szene bei BvS war in der Tat super und so richtig schön, wie ich einen Batman sehen würde.
  • emmerich6
    Meinst du Howard Hughes? Ich möchte es sehen und ich denke, es wäre auch für viele andere interessant. Nolan hat das Projekt damals nur verschoben, weil Scorsese sein Aviator rausbrachte. Doch inzwischen ist Zeit vergangen. Scorsese hat vor allem die früheren Jahre behandelt, bei Nolan geht es eher um die späteren Jahre und Hughes und seine Zwangsneurosen. Zudem hat Nolan oft genug betont, wie sehr er sein Drehbuch liebt, dass es sogar das beste sei, dass er je geschrieben habe. Und das will was heißen. Nolan redet sonst ja nicht viel über seine Ideen und Projekte. Umso gespannter wäre ich auf den Film.
  • BobRoss
    Ist nicht der Humor ein wichtiger Faktor von Bond. Nolans Filme stimmen mich für ein paar stunden immer recht nachdenklich und etwas traurig. Bin mir nicht sicher ob ich das bei einem Bondfilm haben möchte. Aber auf der anderen Seite, wer so gut ist wie Nolan passt sich seinen Aufgaben an und nicht andersherum.
  • emmerich6
    Ja, das mag sein. Aber der Film muss ja jetzt auch nicht so riesige Summen einspielen. Das wäre ja ein anderes Projekt im Vergleich zu Inception, Interstellar oder TDK. Die Kosten wären auch viel geringer. Dann brauchst du auch weniger Besucher. Und ich denke allein Nolans Standing bei vielen Filmzuschauern würde schon einige mehr in den Film locken, die sich sowas sonst eher nicht anschauen.
  • The_Lavender_Town_Killer
    Nein, Skyfall
  • WhiteNightFalcon
    Naja so viele Grundzutaten hat ein Bond nicht. Der Name, noble Autos, Klamotten, Schauplätze, Frauen, ansonsten kann man schon mit der Formel etwas "spielen". Der Spion, der mich liebte, Moonraker, Lizenz zum Töten oder eben Casino Royale brachen je alle irgendwie aus der Standardformel aus und es ging gut.
  • Bruce W.
    Lustig das du das so formulierst. Schließlich sind die Actionszenen in the Dark Knight der schlechteste Aspekt des Filmes. Bis auf die Verfolgungsjagd im Tumbler gibt es da nichts Atemberaubendes, teilweise ist sogar unpassende shaky cam im Spiel.
  • Bruce W.
    Welche guten Actionszenen? Der eine Kampf in der Schwerelosigkeit in Inception? Die Tumbler-Verfolgungsjagd in the dark knight? Der Faustkampf mit Bane in in the dark knight rises? All diese Szenen (die unfraglich seine besten Action-sequenzen sind) hatten ihre individuellen Probleme und wurden nur durch ihr Gimmick bzw ihr gelungenes Set/Build-Up interessant.
  • WhiteNightFalcon
    Sowas könnte dem Franchise aber nach dem fast schon etwas schwermütigen Stil von Sam Mendes ganz gut tun.
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